Meinung
Ich hab das Buch nicht sehr leicht gelesen. Meistens war es ein bissl fad. Die letzten 100 Seiten oder so haben dann auch eine Spannung aufgebaut, die für mich vorher in dem Buch nicht zu erkennen war.
Inhalt
Die Geschichte beginnt in Tintagel am Schloss von Gorlois, der mit Igraine verheiratet ist. Igraine ist eine Schwester der Priesterin Vivane von Avalon. Das Problem, das die Welt hat: Die christlichen Priester wollen andere Glauben ausrotten. Viviane kommt mit einem Merlin, um Igraine zu verkünden, sie würde dem Großkönig von Britannien das Leben schenken. Dieser König werde Avalon und Britannien aneinander binden. Igraine werde das Kind aber nicht von ihrem Mann Gorlois (ein frommer Christ; Igraine akzeptiert seinen Glauben will aber selbst nicht an einen rachsüchtigen Gott glauben) empfangen. Igraine widerstrebt der Gedanke, sich erneut dem Willen der Göttin beugen zu müssen wie einst, als sie Gorlois heiraten sollte (mit ihm hat sie zwei Töchter: Morgaine und Morgause). Der Merlin prophezeit Igraine, dass sie in Londinium einen gewissen Uther Pendragon kennenlernen werde.
Und tatsächlich: Gorlois nimmt Igraine unerwartet mit nach Londinium. Dort soll darüber beraten werden, wer die Nachfolge des regierenden Großkönigs Ambrosius antreten soll, wenn der gestorben ist. Vor dem Antritt der Reise hat Igraine in einer Vision Gorlois' Tod gesehen. Vielleicht beginnt Igraine gerade deshalb immer mehr, ihren Mann zu mögen.
Gorlois erklärt Igraine ein bisschen über die bevorstehende Entscheidung: Der Großkönig muss ein Mann sein, dem die Leute unbedingt folgen. Uther sei so ein Mann, auch wenn Gorlois ihn nicht sonderlich mag. Aber es gibt Leute wie Lot von Orkney, dem er überhaupt nicht über den Weg traut.
In einer Dankesmesse zur Rückkehr des Königs aus einer Schlacht gegen die Sachsen sieht Igraine sowohl Lot, der sich beim König offensichtlich einschleimen will, als auch Uther, der mit einer Selbstverständlichkeit zur spät zur Messe erschienen ist.
Nach der Messe macht Gorlois Igraine zuerst mit Uther (er starrt unverwandt auf einen Mondstein, den Viviane Igraine als Zeichen mitgegeben hatte) und dann mit Ambrosius bekannt.
Ambrosius erwähnt Igraine gegenüber lächelnd, dass in seinem Beraterstab auch Druiden aus Avalon sind:
Druiden und Priester dienen dem einen großen Gott, der über uns herrscht, gleichgültig, welchen Namen sie ihm auch geben. Und Weisheit bleibt Weisheit, woher sie auch kommt!
Igraine erkennt in Ambrosius eine Güte und Größe, die selbst sie anerkennt und schätzt.
Auch Uriens von Nordwales ist anwesend. Damit sind alle potenziellen Nachfolger des Königs versammelt.
Beim anschließenden Frühstück, zu dem Uther wieder zu spät erscheint, beraten sie über die Bedrohung Britanniens durch die Sachsen und die Barbaren.
Das Problem ist, dass Britannien praktisch keine Berufssoldaten hat, die Leute kämpfen nur, wenn es um ihre unmittelbare Heimat geht. Uther wäre ein Soldate, dem viele Leute folgen würden. Dafür ist er sehr romanophil, was anderen missfällt.
Am Ende der Sitzung wird eine alte Geschichte erwähnt, nach der ein König, der war, und dem König, der sein wird
, der ein Schwert finden wird
kommen wird.
Lot, der sich wieder um die Gunst des Königs bemüht, die Uther anscheinen bereits besitzt, scheint Uther zu hassen.
Am Tag danach stirbt Ambrosius, ohne dass die Frage nach seinem Nachfolger geklärt wäre. Gorlois und Uther sind sehr mitgenommen davon. Bei der Gedenkmesse verlässt Uther die Kirche vorzeitig. Igraine wartet geduldig bis zum Ende und geht danach in den Garten. Dort findet sie Uther weinend auf einem Baum und tröstet ihn ein wenig. Sie plaudert mit ihm über Politik und Religion und trocknet seine Tränen. Uther kommt ihr sehr vertraut vor. Gorlois ist sehr zornig, als er die beiden findet (Uther soll ein Frauenheld sein).
In den Tagen danach werden viele Sitzungen abgehalten, um sich vielleicht doch noch zu einigen.
Nichts da.
Igraine wird immer verbitterter, weil sie immer noch die Weissagung ihrer Schwester im Kopf hat, sie würde den Großkönig gebären und das nicht mal von ihrem eigenen Mann, sondern von Uther.
Der Merlin kommt und schickt ihr einen Traum, eher eine Vision:
Igraine steht am Rande von Atlantis, neben ihr ein Mann, der sie an Uther erinnert.
Der Mann redet sie mit Morgan
an, was soviel bedeutet wie Die Frau, die aus dem Meer kommt
.
Gemeinsam müssen sie Atlantis den Rücken zukehren, und woanders wieder von vorne anfangen; sie würden dem Land (Britannien) die Weisheit von Atlantis überliefern.
Als Igraine von der Vision erwacht, erkennt sie, dass sie und Uther in einem vorigen Leben anscheinend wirklich aus Atlantis kamen und die Weisheit von dort mitgenommen haben (Da war dann was mit einem Eidbruch, ich hab vergessen, worums da ging). Auch ihre Vertrautheit mit Uther versteht sie plötzlich.
Gorlois will Uther aus dem Weg räumen lassen und bastelt einen Hinterhalt. Morgaine warnt ihn mit einer Vision, Uther kann Gorlois schlagen. Uther kommt als Gorlois verkleidet zu Igraine aufs Schloss, ihr zukünftiger Sohn Arthur wird in dieser Nacht gezeugt. Am Tag danach kommt Gorlois' Leiche an. Uther heiratet Igraine. Morgaine mag Uther nicht, weil er ihr ihre Mutter wegnimmt. Viviane versprach einst, Morgaine nach Avalon zu bringen. Darauf freut sich Morgaine bereits.
Viviane sieht im Spiegel (das ist ein See auf Avalon, der zu Visionen taugt) einen leblosen oder verletzten Jungen und reist davon beunruhigt sofort nach Caerleron (Uthers Hof). Dort ist Gwydion von Uthers Pferd gefallen und verletzt (War das etwa Sabotage? Eine Stute war frei gelassen worden, die den ungestümen Hengst verwirrt hat. Es gab schon andere Vorfälle, die inszeniert ausgeschaut haben). Viviane versucht, Morgaine zu einem Gesicht (=Vision) zu bringen. Es gelingt: Sie sieht vier Prinzen, von denen einer einen Dolch hält und Gwydion töten will. Morgause und Lot scheinen also dem Thronfolger an den Kragen zu wollen, Lots Söhne wären die nächsten in der Erbfolge. Morgaine kann sich an die Vision nicht erinnern.
Viviane und Uther essen gemeinsam. Uther hat Angst um seinen Sohn, will noch mehr Söhne als Thronfolger. Da Viviane weiß, dass dies nicht geschehen wird, rät sie, Gwydion auf Avalon großzuziehen. Uther will das nicht, schlägt aber einen getreuen Vasallen vor. Außerdem fürchtet er, dass Gwydion nicht als Nachfolger Uthers anerkannt werden könnte, weil Igraine ja zur Zeit seiner Zeugung noch mit Gorlois verheiratet war. Viviane bittet Uther schließlich, wenigstens Morgaine auf Avalon erziehen zu dürfen. Uther lehnt ab. Als Viviane droht, dass die Stämme dem Großkönig ihre Unterstützung entziehen würden, wenn er Avalon ignoriere und sie erwähnt, dass Morgaine zur Priesterin geboren sei (sie hat das Gesicht), willigt Uther ein. Auch Igraine werde froh sein, wenn ihre Kinder deren Bestimmung entgegenwachsen können. Also wächst Morgaine in Avalon auf und Gwydion in der Abgeschiedenheit bei einem Getreuen. (Genialer Dialog auf Seite 128 unten)
Viviane bringt Morgaine also nach Avalon. Avalon ist eine Insel, die als Parallelwelt zu einer Insel der Christenpriester existiert. Man muss entweder die Nebel rufen, die den Übergang erlauben oder einen geheimen Pfad gehen. Viviane bereitet das Mädchen auf eine schwere Ausbildung vor. Morgaine ist froh, der Götting dienen zu dürfen, wurscht was kommen mag.
In den folgenden 7 Jahren und 2 Monaten im Schweigegelübde wird Morgaine zur Priesterin, kundig im Heilen, in der Magie und dem Gesicht.
Eines Tages kehrt Galahad, inzwischen zum Ritter geworden, nach Avalon zurück.
Er ist auf dem Weg zu Uther, um ihn vor formierenden Sachsen zu warnen.
Morgaine holt ihn vom Flussufer jenseits der Nebel ab und begehrt ihn vom ersten Moment an.
Es entfalmmt in ihr ein Kampf zwischen der Priesterin und der Frau, bei dem die Priesterin obsiegt.
Galahad erklärt, dass die Sachsen ihn Alfgar nennen, die Bretonen, bei denen er aufgewachsen ist, Lancelot (das heißt soviel wie Elfenpfeil aus der Dunkelheit, der unsichtbar trifft
);
Er bekam diesen Namen, weil er (wie Elfen) Steigbügel und gutes Zaumzeug verwendet und im Kampf überlegen ist.
Galahad nörgelt: Er hätte lieber eine Mutter wie jeder andere, keine Göttin.
Viviane will Galahad dazu bewegen, die Laufbahn eines Druiden einzuschlagen.
Er aber sieht seine Zukunft auf dem Schlachtfeld.
Viviane wird wütend, gibt aber vor, nachzugeben.
Morgaine bekommt erstmals Zweifel, ob Viviane wirklich den Willen der Göttin vertritt, oder ob sie aus eigenen Motiven handelt — sie wischt diese Gedanken weg.
Galahad und Morgaine gehen spazieren, hinauf auf den Hügel der Insel, wo ein mystischer Steinkreis steht.
Morgaine will in Galahad das Gesicht provozieren, oder ihn wenigstens die Kraft dieses Ortes spüren lassen.
Das gelingt ihr auch.
Die beiden begehren sich, lassen aber voneinander ab, weil Morgaine der Göttin geweiht ist.
Als Ersatzhandlung gehen sie Enten jagen.
Plötzlich hören sie ein Geräusch: Ein kleines Mädchen hat sich aus der anderen Welt durch den Nebel nach Avalon verirrt.
Sie fürchtet sich vor Morgaine, nennt sie eine kleine und häßliche Fee.
Galahad scheint sie zu mögen.
Sie plaudern ein bisschen, Galahad nennt Morgaine nur eine Verwandte
.
Morgaine wird sauer.
Sie geleiten das Mädchen Gwenhwyfar aus dem Sumpf zum Weg durch den Nebel zurück in ihre Welt.
Morgaine ist immer noch sauer und deprimiert, weil Galahad sie so abgewertet hat vor Gwenhwyfar.
Das Frühjahr danach: Taliesin, der Merlin, kommt überstürzt nach Avalon. Uther wird sterben. Igraine werde dann wohl in ein Kloster gehen. Artus müsse auf seine zukünftige Aufgabe als Großkönig vorbereitet werden. Elfenpfeile herstellen und damit umgehen kann er schon; ebenso lautlos gehen und den Hirsch jagen, was er beim kleinen Volk gelernt hat. Artus müsse nach Avalon gebracht und der Prüfung unterzogen werden. Doch bevor er durch den Nebel nach Avalon gebracht werden darf, muss er auf der Dracheninsel (der auch Uther seinen Segen zu verdanken hat) geprüft werden, damit dem neuen König die Unterstützung des kleinen Volkes und der Stämme aus dem Norden sicher ist.
Morgaine macht mit Viviane und Raven (einer schweigenden Priesterin) ein kräfteraubendes Ritual. Das Volk verlangt in schweren Zeiten die alte Prüfung eines etwaigen Königs: Er muss sich verzaubert von der jungfräulichen Jäerin der Insel unter die Hirsche mischen und mit dem Platzhirsch kämpfen. Wenn er überlebt, wird er der Gefährte der Jägerin und König.
Also begeben sich sowohl Artus als auch Morgaine auf die Insel, wo das Ritual vollbracht werden soll. Artus als Gehörnter (als Hirsch verkleideter) weiß nicht, dass die Jägerin Morgaine ist und umgekehrt. Artus siegt und legt sich in der Nacht zur Jägerin. Als Gott und Göttin schlafen sie miteinander. Am nächsten Morgen machen sie es nochmal, diesmal als Mann und Frau. Erst dann erkennen sie sich unter der ganzen Kriegsbemalung als Bruder und Schwester. Entsetzen.
Zurück in Avalon empfängt Viviane Morgaine erst nach 10 Tagen. Ein verkrüppelter Harfenist (Kevin; Taliesin will in dereinst als seinen Nachfolger sehen) ist dort und spielt wunderschön. Zwischen Morgaine und Kevin entstehen Spannungen Morgaine wirft Viviane all ihre Wut an den Kopf, Viviane gibt sich unschuldig und als Dienerin der Göttin hätte sie nicht verhindern dürfen, was beim Ritual geschehen ist. Der Wille der Göttin sei es, einen König zu haben, der das Volk und Avalon achtet, damit Avalon aus dem Nebel emporsteigen und die Christeninsel im Nebel versinken würde.
Ein paar Tage später hat Viviane eine Vision von Uther. Er wird von Sachsen überrannt und getötet. Viviane lässt den Merlin nach Artus schicken, der immer noch nichts von seiner königlichen Abstammung weiß.
Morgaine bastelt inzwischen eine Schwertscheide für Excalibur (ein dreifach geschmiedetes Schwert aus einem Meteoriten), in die sie jede Menge Zauber einwebt. Nach drei Tagen erst ist sie damit fertig. In der Nacht schreckt sie hoch: Sie sieht eine Kirche, einen toten Ritter mit seinem Schwert aufgebahrt, einen Kampf. Wie sich am folgenden Tag herausstellt, ist wirklich etwas passiert: Die Sachsen haben die Kirche überfallen, in der Uther aufgebahrt ist. Artus nahm das Schwert des Königs und kämpfte Seite an Seite mit seinen Brüdern. Erst danach wurde er vom Merlin über seine Herkunft aufgeklärt und nach Avalon gebracht.
Nun ist Artus in Avalon, um sein Schwert in Empfang zu nehmen. Artus schwört, allen Menschen Gerechtigkeit widerfahren zu lassen und Avalon zu ehren und erhält Excalibur.
Vor der Insel übergibt Morgaine Artus seinen Freunden. Unter ihnen ist auch Lancelot (den sie immer noch begehrt), Cai (Artus' Ziehbruder), Bedwyr, Lucan, Balin (Ziehbruder von Vivianes ältestem Sohn).
Der Vortag der Krönung: Morgause, Morgaine und Igraine treffen sich. Morgause merkt, dass Morgaine schwanger sein muss, sie sagen Igraine aber nichts davon. Igraine weiß nichts von den Riten, die Morgaine und Artus hinter sich haben. Morgause und Morgaine tratschen und freuen sich, dass Lot (Morgauses Mann und König) eher auf ihren als auf den Rat der Christenpriester hört, nicht so wie andere Männer. Plötzlich hat Morgaine ein Gesicht: Lancelot vor einem Priester mit einem Kelch.
Am Tag der Krönung: Artus stellt Merlin und den Bischof als seine Ratgeber auf und nimmt allen Königen einen Treueschwur ab.
Lot stellt seinen Sohn Gawain vor, der Ritter von Artus wird; außerdem wäre er momentan Thronfolger von Artus.
Artus weiß, dass man bald eine Heirat von ihm verlangen wird.
Morgause will Morgaine ausreden, ihr Kind abzustoßen.
Morgaine dankt ihr für den Zuspruch, für sich wie sie das Kind dennoch nicht haben.
Morgaine sammelt heimlich Kräuter für die Abtreibung, verirrt sich, sieht eine seltsame Frau in einem Haselhain, die ihr ausreden will, was sie vorhat.
Morgaine fleht Hals über Kopf, als die Frau meint, sie könne ihr einziges Kind, dass sie gebären werde, hier lassen.
Am nächsten Tag stellt Morgaine Viviane zur Rede: Warum?
Viviane sagt, es wäre ihre Pflicht gewesen.
Morgen bricht mit ihr und haut aus Avalon an den Hof von Morgause und Lot ab.
Die Königin
Modell ist schon lan Morgause. Morgauses kleiner Sohn Gareth spielt mit Holzsoldaten, Morgaine träumt: Wenn Gareth groß ist, gibt es Frieden. Aber er wird durch die Hand eines Freundes sterben. Morgaine lässt sich gehen: sie hungert, ist grießgrämig, vernachlässigt sich. Morgause redet ihr gut zu, behandelt sie wie eine Mutter. Morgaine bekommt die Wehen. Lot nimmt Morgause zur Seite und denkt an, dass so ein neugeborenes Leben an einem dünnen Faden hinge: Schließlich stünde Morgaines Kind dem Thron näher, als seine eigenen Kinder. Morgause ist entsetzt.
Morgaine bringt ihr Kind mit Problemen und enormen Strapazen zur Welt. Morgause bringt das Kind weg und erfährt doch einen Zauber, den sie auf Avalon gelernt hat, dass Artus der Vater ist. Morgaine ertappt Morgause bei Ihrem Zauber und nimmt ihr den Schwur ab, niemandem etwas davon zu erzählen. Dennoch gibt Morgause das Kind nicht seiner Mutter, damit sie nicht so viel für den Sohn empfindet und ihn später leichter Lot als Ziehsohn überlassen wird. Artus kann dieses Kind im Christenreich sowieso nicht als Nachfolger ankündigen. Morgause hat nun als eine Waffe gegen den Großkönig in der Hand.
Am Schloss von König Leodegranz, dem Vater von Gwenhwyfar.
Lancelot kommt an, bändigt das stärkste Pferd im Stall und bittet den König um seine Unterstützung: Er will Männer zu Rittern ausbilden.
Lancelot erinnert sich auch an Gwenhwyfars Rettung aus Avalon.
Gwenhwyfar verliebt sich in Lancelot, aber Leodegranz will den Großkönig für Gwenhwyfar.
Leodegranz schickt Lancelot nach Artus den der Könige möchte selbst mit seinem Großkönig reden.
Gwenhwyfar fängt Lancelot bei seiner Abreise noch ab und fragt ihn nach den gefährlichen Feen
(Gwenhwyfar ist eine sehr ängstliche Person, selbst im christlichen Kloster traut man ihr wenig zu).
Lancelot versucht, Avalon als nicht böse darzustellen ebenso wie seine Mutter Viviane.
Unterdessen macht sich Igraine in ihrem Kloster Sorgen um Morgaine. Sie hat sie in einer Vision schreien gesehen; Sie weiß also von Morgaines Kind. Eines Tages kommt Artus mit einem Bischof und dem Merlin Taliesin. Artus erzählt, dass Agravain, ein Sohn Lots, gekommen sei und berichtet hat, Morgaine sei bei Lot. Igraine ist erleichtert. Patricius — der Bischof, der gerade Irland gesäubert hat — verliert sich in einem absolut anti-heidnischen Geplänkel mit dem Merlin. Artus' Anliegen: er will, das Igraine Leodegranz die Nachricht überbringt, er werde Gwenhwyfar heiraten; quasi als Dank für die Pferde und die Männer und aus Sorge um einen Nachfolger: Lots Sohn Gawain ist Artus zwar treu ergeben, doch würde er ihn lieber selbst auf den Thron sehen.
Igraine holt Gwenhwyfar zur Hochzeit ab. Als Mitgift bekommt sie neben den Reitern auch eine große runde Holztafel mit auf den Weg. Gwenhwyfar hat Angst: wird Artus sie mögen? im Laufe der Reise wird Gwenhwyfar zornig, weil sie nicht einsieht, warum sie Artus heiraten muss. Sie beruhigte sich mit in einem christlichen Kram von der Erbsünde. Igraine erzählt er von ihrer Abstammung aus Avalon. Am zweiten Tag der Reisenach Caerleon zwingt Igraine Gwenhwyfar, sich nicht immer in der Sänfte zu verkriechen, sondern am Pferd neben Lancelot zu reiten. Igraine glaubt zu bemerken, wie Lancelot und Gwenhwyfar sich ansehen. Sie versucht, ein Gesicht herauf zu beschwören, besinnt sich aber eines besseren. In Caerleon angekommen, empfängt sie bereits Artus und fragt nach den Pferden. Er ist genauso unsicher wie Gwenhwyfar, die allerdings gerne einige persönliche Worte gehört hätte, genauso wie Lancelot sie von sich gibt. Sie hat Angst, Artus zu enttäuschen.
Igraine würde die Hochzeit gerne verhindern, da sie über Lancelot und Gwenhwyfar Bescheid weiß. Der Merlin hält das für keine gute Idee, also heiraten Artus und Gwenhwyfar. Lancelot liebt also Gwenhwyfar, doch genauso liebt er seinen König Artus. Deshalb will er als Ersatzhandlung Morgaine. Doch auch das geht schief: Ein Pferd verletzt sich, wenn schickt im schlechtesten Moment nach ihm. Später wirft Artus' Gaul Lancelot zu allem Überdruss sogar noch ab. Dabei verletzt sich Lancelot und wird ohnmächtig. Morgaine ist traurig, weil Lancelot sie nicht wirklich will; Artus ist betrübt wegen der Sache mit Morgaine; Gwenhwyfar verzehrt sich nach Lancelot.
Zwei Jahre sind vergangen. Gwenhwyfar ist anscheinend unfruchtbar. Morgaine beginnt vor Langeweile beim Spinnen in Trance zu fallen, was nicht gut ist, dass sich die Weiber am Hof ihr Mundwerk zerreißen, wenn Morgaine ein Gesicht hat. Artus kehrt an den Hof zurück; alle sehnen sich nach Frieden. Artus kündigt an, für seinen Tisch eine Halle zu bauen, sobald die Sachsen besiegt sind. Morgaine hat in einem Gesicht Blut auf den Herd des Königs spritzen sehen, ist sich aber nicht sicher.
Als brave Christin versucht Gwenhwyfar, Artus zum Christentum zu bringen. Der wiederum versucht, Lancelot und Morgainezu verheiraten. Nach einer Nacht von Morgaine mit Lancelot geht Morgaine wieder nach Avalon zurück. Gwenhwyfar hat immer noch kein Kind geboren. Artus erlaubt ihr, fremd zu gehen, er würde jedes Kind von ihr als seines annehmen. Artus selbst ist verwundet, Gwenhwyfar ist unschlüssig und schickt nach Morgaine (inzwischen sind wir zwei Jahre vergangen).
Unterdessen reist wie deren zu den Priscilla und Gawan, den Eltern von Balan und Balin. Priscilla liegt im Sterben. Balin zuckt aus, als Priscilla stirbt, denn Viviane hat mit ihrem Einverständnis und dem von Gawan und Balan Priscillas Leben ein Ende gesetzt. Er beschimpft Viviane und verschwindet. Viviane merkt, dass die langsam alt wird und sehnt sich danach, dass Morgaine die Herrschaft über Avalon übernehmen soll. Morgaine ist übrigens unauffindbar, sie ist nie in Avalon angekommen.
Auch Igraine liegt im Sterben. Gwenhwyfar wie sucht sie, Artus ist mit den Sachsen beschäftigt und Morgaine ist immer noch nicht aufgetaucht. Igraine gesteht Gwenhwyfar, dass sie nur deshalb im Kloster lebt, weil sie dort ihre Ruhe hätte. das Christentum sei ihr wurscht. Bevor Igraine stirbt, erzählt sie Gwenhwyfar von einem Gesicht, in dem sich sieht, dass Gwenhwyfar von Artus ein Kind bekommen werde. Gwenhwyfar bricht nach Caerleon auf. Unterwegs kommen ihr Reiter von Artus entgegen, die von plündernden Sachsen berichten. Gwenhwyfar solle schleunigst nach Tintagel fliehen, sie will aber zu Artus. Am Hof angekommen gibt es eine Begegnung mit einem kleinen hässlichen Mann, der vorgibt Gwenhwyfars Halbbruder Meleagrant zu sein: Er erhebt Anspruch auf den Thron und bittet sie unverschämtum ein paar gute Worte bei Artus. Sie fühlt sich unwohl, weist ihn ab. Meleagrant wird so lästig, dass Lancelot ihn vertreiben muss. Die Frauen in Caerleon machen sich bereit, um nach Camelot zu reisen.
Artus hält Kriegsrat: Viele Briten — darunter auch das Alte Volk — versammeln sich unter dem Drachenbanner des Pendragon. Gwenhwyfar gefällt das nicht und sie sagt das auch vor den anderen Königen, die sich am Rat beteiligen. Artus ist verärgert, er spricht vom gesamten Volk, das gegen die Sachsen kämpfen werde. Gwenhwyfar eröffnet auch, dass sie nicht mit den anderen Frauen nach Camelot geben werde. Artus will das aber, dennoch kann sich Gwenhwyfar durchsetzen. Auch (oder besonders) gegen Lancelot setzt sie ihren Willen durch: er hatte nämlich die Hilfe seiner Mutter bei ihrer Unfruchtbarkeit angeboten.
Eines Tages besucht der Merlin die Königin. Er erklärt ihr, dass der Glaube in der kommenden Schlacht nicht so wichtig sei, wie der Sieg über die plündernden und mordenden Sachsen. Auch Kevin ist wieder da und erfreut die Damen mit seiner Musik. Bevor er gehen will, hat Gwenhwyfar eine Wahnvorstellung von den Tätowierungen in Form von Schlangenan seinen Armen und erleidet eine Fehlgeburt. Erneut. Entgegen ihrer eigenen Überzeugung glaubt nicht einmal ein christlicher Priester, dass Kevin sie verhext haben kann. Eher sei sie nicht energisch genug gewesen, als sie Artus zu einer christlichen Regentschaft überreden wollte. Wieder möchte sie Artus dazu bringen, er selbst gewobenes christliches Banner statt des Drachenbanners zu tragen, denn nur dann würde sie ein Kind von ihm zur Welt bringen. Artus lehnt zunächst pflichtbewusst ab, lässt sich dann aber von Gwenhwyfars Traurigkeit hinreißen, ihr zu versprechen, nur ihr eigenes Banner über seine Legionen zu stellen. er wird sich übrigens am nächsten Tag den Sachsen in einer Schlacht gegenüberstellen. Beim Abendmahl stürzen Lot und Gawain entsetzt in den Raum und verlangen eine Erklärung für das Banner. Außerdem würden die Bogenschützen des Alten Volkes die Armee verlassen wollen. Artus kann nicht mehr nachgeben, beharrt auf dem Kreuz. Selbst Lancelots Bitte, dass er das Banner der Drachen tragen soll schlägt Artus aus: Das würde das Land teilen, denn manche würden Lancelot folgen.
Wir sind wieder bei Morgaine: Sie geht zerfressen von Selbstzweifel und schlechtem Gewissen in Richtung Avalon. Es gelingt ihm nicht, die Nebel zu beschwören, also machte sich auf den Alternativweg durch die Wälder. Doch auch hier verläuft sie sich. Plötzlich kommt ein Mann (vor den Stämmen in Feenreich?) und geleitet sie in eine Halle. Anscheinend wurde Morgaine dort bereits erwartet. Zeit hat hier wenig Bedeutung, Morgaine lebt in einem Traum. Eines Tages fährt sie von Ravens Schrei aufgeschreckt hoch: das Drachenbanner des Pendragon wurde von Artus verraten. Sie muss sofort nach Avalon.wie lange sie in dieser Traumwelt gewesen ist, weiß sie nin Wirklichkeit war es allerdings viel länger.
Morgaine will nach Avalon, traut sich dann aber doch nicht. Also geht sie nach Caerleon. am Weg trifft sie Kevin, der ihr erzählt, dass die Sachen geschlagen, Artus Avalon verraten hat und Camelot der Hauptsitz ist. Sie reiten dort hin. Gwenhwyfar ärgert es, dass immer noch die heidnischen Riten geduldet werden. Morgaine wird am Hof herzlich empfangen. Gawains junger Bruder Gareth ist ebenfalls am Hof, ohne seinen Namen genannt zu haben: er will nicht nur wegen seiner Herkunft willkommen sein.
das Fieber bricht aus, auch Lancelot erwischt es. Am Krankenbett gestehen sich Lancelot und Gwenhwyfar endgültig ihre Liebe. Lancelot meint, er müsse Camelot verlassen oder Gwenhwyfar müsse mit ihm gehen, auch wenn das die Hölle nach dem Tod bedeuten sollte. Erstmals lässt Gwen Zweifel am christlichen Sündenglauben aufkommen.
Kevin kommt und soll Artus an seinen Schwur gegenüber Avalon erinnern, denn Excalibur wurde kann sich gegen ihn wenden. Artus bleibt christlich. Leodegranz ist inzwischen tot und hat keinen Nachfolger. Lot ist ebenfalls verstorben, was allerdings problematisch werden kann, wenn Gwenhwyfaw keinen Sohn bekommt und Morgause Heiraten sollte.
Gwen veranstaltet an Beltane ein Fest am Hof, damit niemand raus zu den Feuern muss, um Spaß zu haben.
Sie bittet Morgaine auch um einen Zauber, damit sie endlich ein Kind bekommt.
Morgaine warnt, dass Zauber nicht zu wirken müssen wie man sich das wünscht.
Und tatsächlich: Am Abend sind alle betrunken, Lancelot hilft Artus in seine Gemächer, wo Artus sagt:
Ich sehe, wie du und Gwenhwyfar sich ansehen, also nimm sie, ich werde das Kind akzeptieren.
Lothian: Gwydion ist ein selbstbewusstes Kind. Sein Ego ist ausgeprägt. Er hat das Gesicht, prahlt aber nicht damit. Eines Tages kommt Viviane mit Kevin und Niniane zu Besuch. Sie sagen, dass er zum Druiden oder Priester ausgebildet werden soll und das Artus sein Vater ist. Außerdem sinnieren sie darüber, die Gwenhwyfar aus dem Weg geräumt oder am Kinderkriegen gehindert werden könnte.
Morgaine hat des öfteren wieder Visionen, die sie quälen. Zu Pfingsten wird Gareth von Lancelot zum Ritter geschlagen. Zum Pfingstfest selbst kommen etliche Bittsteller aus dem ganzen Land, unter ihnen auch Viviane. Gwenhwyfar erfährt, dass Morgaine einen Sohn hat, aber nicht, das Artus der Vater ist. Artus schickt den frisch gebackenen Ritter Gareth mit einer Bittstellerin mit, die um Schutz gegen einen bösen Ritter ersucht. Meleagrant fordert fuchsteufelswild um Anerkennung seines Anspruchs auf Leodegranz' Reich. Er zuckt aus und greift nach seiner Axt, die Cai und Gawain ihm sofort abnehmen und an Artus' Seite abstellen. Vivane tritt daraufhin vor und erinnert Artus an seinen Schwur. Da greift Balin in Raserei nach Meleagrants Axt und spaltet Viviane den Schädel.
Artus will nicht, dass Lancelot Balin tötet, stattdessen soll Balin die Leiche nach Glastonbury bringen und von Bischof Buße erbitten. Außerdem schmeißt Artus ihn aus seiner Runde. Morgaine will, das Viviane Avalon bestattet wird. Kevin widerspricht. Momentan gibt es auch keine Herrin vom See, da Viviane noch keine benannt hat.
Gwen will zu Meleagrant, um ihn zu überzeugen, vom Thron abzulassen. Sie reist ohne Ritter hin, obwohl Morgaine sie warnt. Meleagrant nimmt sie gefangen und vergewaltigt sie. Der Grund dafür: nach alter Sitte ist der Herrscher, der der Gefährte der Königin ist. Gwen betet, dass Morgain sie mit dem Gesicht aufspüren möge. Lancelot kommt, tötet Meleagrant und befreit und liebt sie. Artus weiß von alldem nichts, er ist im Süden des Landes.
Elaine (eine Nichte Gwenhwyfars) liebt Lancelot und bittet Morgaine, einen Zauber auszusprechen, damit sie Lancelot zum MA ann bekommt. Morgaine verlangt als Gegenleistung die erstgeborene Tochter für Avalon. Elaine willigt ein.
Als Artus nach Camelot zurückkommt, bittet Lancelot, den Hof verlassen zu dürfen (wegen Gwen). Artus willigt ein und schickt ihn nach einer visionären Eingebung Morgaines, den Drachen im Land von Pellinore (Elaines Vater) zu töten. Elaine besucht ihren Vater und Morgaine begleitet sie. Eines Nachts versetzt sie den Wein mit einer Droge, damit Lancelot komplett liebestoll wird. Der Plan geht auf: Er hält Elaine für Gwenhwyfar und legt sich zu ihr. Morgaine arrangiert, dass Pellinore sie findet. Lance muss Elaine nun heiraten.
Gwen hasst Morgaine von nun an und erzählt Artus, dass Artus auch ein Kind hat. Morgain muss ihm nun die Wahrheit sagen: Sie und Artus haben einen Sohn. Artus verspricht Gwen, seine Sünde zu beichten.
Gwen nimmt Rache an Morgaine: Sie lässt sie mit dem alten König Uriens verheiraten, wohlwissend, dass Morgaine ein Auge auf dessen jüngeren Sohn Accolon geworfen hat.
Bei der Sommersonnenwende veranstalten die Christen Feste, die an die alten Riten erinnern, die Göttin aber nicht ehren. Morgaine und Accolon erkennen als Kinder Avalons die Riten und es schmerzt sie. Sie schlafen miteinander als Gott und Göttin (Beltane halt). Dieser Tag erinnert Morgaine an ihre Herkunft und sie beschließt, Avalon und der Göttin wieder besser zu dienen.
In den folgenden Jahren gelingt es Morgaine mit Hilde des alten Volkes wieder zur Priesterin zu avancieren.
In Avalon beraten Niniane und Kevin, wie es mit Artus weitergehen soll. Niniane (die in Gwydion verliebt ist) will Gwydion, der bei den Sachsen aufgewachsen ist und dort Mordred der Listige genannt wird, so schnell wie möglich als Nachfolger einsetzen. Kevin hält das für gefährlich, weil Britannien Artus liebt. Niniane fühlt sich überfordert mit der Aufgabe, in Vivianes Fußsstapfen zu treten.
Zu Pfingsten kommen Boten eines gewissen Lucius, der Artus den Thron streitig machen will. Nachdem er einen Vasallen von Artus in der Bretagne gefangen genommen hat, erklärt Artus ihm den Krieg.
Morgaine geht von Nordwales wieder nach Avalon, aber nicht ohne vorher noch Elaines Tochter Nimue abzuholen. In Avalon erfährt sie, dass sie doch noch außerhalb gebraucht wird: Accolon muss in Nordwales König weden, Artus seinen Schwur erneuern oder Excalibur abgeben. Dann kommt auch noch Gwydion/Mordred und bittet Morgaine, ihn Artus vorzustellen.
Gwydion geht zu Morgause. Er hat unerkannt mit Artus gegen Lucios gekömpft und versteht nun, dass Artus so geliebt wird. Er hat sein Schicksal satt, Artus stürzen zu müssen. Er wäre gerne ein einfacher Kämpe.
Morgaine tötet mit einem Zauber (durch ein Wildschwein) Uriens' älteren Sohn Avalloch (er ist totaler Christ) und macht somit den Weg für Accolon, den Avalonanhänger, frei. Sie wollte diesen Mord ursprünglich nicht durchführen, aber nachdem Avalloch ihr gedroht hat, alle alten Riten auszulöschen und Uriens von ihrem Techtelmechtel mit Accolon zu erzählen, tat sie es doch. Als Accolon von Morgaines Verwicklung erfährt, nimmt er es als Willen der Göttin hin. Er unterzieht sich danach einer Prüfung, die ihn als denjenigen bestätigt, der Artus fordern wird.
Gwydion kommt als Mordred an Artus' Hof und wird bei den Gefährten aufgenommen: Er besiegt Lancelot zu Pfingsten beim Turiner, was bisher noch niemand gewagt hat. Artus schließt Frieden mit den Sachsen, lässt sie auf das Kreuz (symbolisiert durch Excalibur!) schwören. Morgaine nimmt das zum Anlass, Excalibur zurückzufordern, aber Artus weigert sich.
Artus erkennt Gwydion als seinen Sohn an, aber nicht offiziell. Er soll bei den Sachsen als König dienen. Kevin zweifelt ganz offen am Recht Avalons, gegen die Christen zu arbeiten und Morgaine nennt ihn erstmals einen Verräter.
Morgaine lockt Artus und Uriens auf der Reise nach Tintagel (dort macht ihr jemand den Thron streitig) ins Feenreich. Artus wird dort im Schlaf eine Kopie von Excalibur untergejubelt. Er beginnt irgendwann mit Accolon zu kämpfen, während Morgaine und Uriens wieder nach Camelot gehen. Sie hat eine Vision davon, wie Artus anscheinend gegen Accolon siegreich bleibt und Excalibur zurückgewinnt. Accolon ist tatsächlich tot. Morgaine schnappt sich in einem heimlichen Moment die Scheide des Schwertes, versenkt sie im See und haut aus Camelot ab. Artus hasst sie ab jetzt. Auch Morgaine hat nach einiger Zeit eine Vision, die sie daran zweifeln lässt, dass das Christentum wirklich so böse ist. Sie mag schlicht das Bodenpersonal nicht.
Einige Zeit später. Alarm: Kevin hat die heiligen Insignien aus Avalon entführt und den Christen gebracht, damit sie sie für ihre Riten weihen können. Raven und Morgaine gehen als Bettlerinnen verkleidet nach Camelot, um die Insignien (einen BEcher und so Zeug) zurückzuholen. Nimue erhält den Auftrag, Kevin zu umgarnen und ihn nach Avalon zurückzubringen, wo er den Verrätertod sterben soll. Artus will die Insignien an Ostern weihen lassnen. Bei der Zeremonie vereinen Raven und Morgaine ihre Kräfte und Morgaine erscheint in der Gestalt der Göttin, nimmt den BEcher an sich und tränkt daraus die umstehenden Leute. Die sehen alle was anderes wunderbares. Am Ende sind alle überzeugt, den heiligen Gral gesehen zu haben. Raven stirbt an der Anstrengung. Die Tafelrunde löst sich auf, weil alle den Gral suchen wollen. Morgaines Aufgabe ist erfüllt.
Auch Nimue macht sich hervorragend: Sie wickelt Kevin um ihren Finger, verliebt sich aber dann doch in ihn und beginnt zu zweifeln. Dennoch liefert sie ihn unter Zauber an Avalon aus. Kevin bemerkt erst dort, wo er ist und was mit ihm geschehen wird. Kevin verkündet, dass Avalon untergehen werde und er die Insignien nur in die Welt tragen wollte, damit sie dem Gott dienen, egal unter welchem Namen man ihn kennt. Als Kevin hingerichtet wird, zieht ein Sturm auf, der Avalon einhüllt. Auch Nimue tötet sich selbst aus Kummer.
Avalon rückt immer mehr aus der Welt. Das Christentum hat obsiegt. Die Ritter der Tafelrunde fallen der Reihe dem Tod oder dem Wahnsinn zum Opfer, auch Lancelot. Er wird verrückt. Eines Tages kommt er gealtert und gebeugt nach Avalon. Er bittet Morgaine (instinktiv) darum, das Gesicht zu benutzen, um seinen Sohn und Thronfolger Galahad zu finden, der auch nach dem Gral sucht. Morgaine aber geht zur Kapelle, wo der Gral steht. Sie sieht durch einen Schleier in die andere Welt, wo Galahad den Gral anscheinend schimmern sieht. Er stirbt bei dem Verusch, aus dem Gral zu trinken. Lancelot will sich auch töten, aber Morgaine überredet ihn, nach Camelot zu gehen und die Suche für beendet zu erklären. Der Gral solle als Mysterium in Avalon bleiben, um den Menschen eine Vision zu lassen.
Morgause bricht inzwischen nach Camelot auf, nachdem sie absolut blutrünstig gezaubert den Tod Galahads gesehen hat. Sie will Mordred, den sie liebgewonnen hat, auf dem Thron sehen. Sie verirrt sich zuerst auf dem Weg dorthin. Lancelot stößt zu ihr und begleitet sie.
Mordred muss nun wohl oder übel zum König ernannt werden. Gwen gefällt das nicht. Mordred wettert gegen Lancelot und Gwen, weil ihr Verhältnis Artus' und sein eigenes Ansehen (als zukünftiger König) in den Schmutz zieht. ZB. bei den Sachsen, die unter seinen Gefolgsleuten inzwischen zahlreich geworden sind. Er tötet Niniane im Affekt, weil sie ihm nicht verraten will, wann Gwen und Lancelot sich wieder treffen. Schließlich sei es das Recht einer Frau, ihren Geliebten frei zu wählen.
Morgause und Mordred lauern eines Nachts Gwen und Lancelot mit einigen anderen, Gareth und Gawain sind dabei, auf. Es kommt zu einem Handgemenge, in dessen Verlauf Lancelot sich das Schwert eines anderen schnappt und in Raserei unter anderem auch seinen geliebten Gareth tötet. Er haut mit Gwen aus Camelot ab. Lancelot ist geächtet am Hof und schickt seine Leute nach ihm. Mordred schwört, Garehts Tod zu rächen. Doch sein Zorn richtet sich auch gegen Morgause, deren Herrschsucht er erst in der Trauer um Gareth erkennt. Gebrochen will Morgause zurück nach Lothian.
Gwen besinnt sich, dass es gescheiter wäre, ins Kloster zu gehen, damit sich Lancelot und Artus versöhnen können. Mordreds Plan, Artus zu stürzen, dürfe nicht aufgehen. Schweren Herzens liefert Lancelot sie in Glastonbury ab, wo sie freudig aufgenommen wird. Doch selbst Artus und Lancelots Versöhnung änderten nichts am Showdon Artus vs. Mordred. Beide sind tödlich verwundet. Morgaine ist via Vision dabei und tröstet Artus. Lancelot befiehlt sie, Excalibur in den See zu werfen.
Morgaine geht nach einem Traum zur Kapelle. Diesmal nicht zu der in Avalon, sondern zu der in der anderen Welt. Lanclot wird gerade aufgebahrt. Morgaine pflanzt mit ein paar Nonnen auf Vivianes Grab einen Zweig von einem heiligen Dornbusch. Sie erkennt, dass die Nonnen auf ihre Weise auch der Göttin in Form der heiligen Maria dienen. Zufrieden geht sie nach Avalon zurück.
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Created: 2003-10-28 — last update of web site: 2012-01-25
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