These pages are written in German, because the summaries of books I read are mainly for myself. I surely don't read every book in German, though.
Ich hab während des zweiten Lesedurchganges von Herr der Ringe
(anlässlich der Verfilmung) bemerkt, wie wenig ich eigentlich noch weiß.
Deshalb hab ich mich entschlossen, ab jetzt jedes Buch, das ich lese, zusammenzufassen, weil mich geärgert hat, dass man so wenig behält.
Die Nacherzählungen sind oftmals in zugegebenermaßen primitiver Form; es geht mir nicht um literarische Eleganz, sondern um den Inhalt.
Nachdem ich nicht jedes Buch auch auf Deutsch gelesen hab, sind nicht überall die Übersetzungen der Charaktere oder Kapitel vorhanden.
Sonst gelesene Bücher ohne (ausführliche) Zusammenfassung in letzter Zeit (antichronologisch):
- Dan Brown — The Lost Symbol [en] (Mai 2010)
- Wieder einmal eine Geschichte um Robert Langdon, der in ein geschichtlich-mythisches Abenteuer reingezogen wird. Diesmal geht es um die Freimaurer und eine Pyramide und den CIA und Washington und wie das alles zusammenhängt. Sehr spannend zu lesen, auch wenn's manchmal ein bisschen dick aufgetragen ist. Insbesondere die Tatsache, dass Langdon immer in sehr kurzer Zeit Rätsel löst, die vorher jahrhundertelang unentdeckt oder -gelöst blieben. Langdon ist Indiana Jones im Kopf.
- Kurzweiliges Buch. Ich mag seinen Stil, recht kurze Kapitel zu schreiben.
- Stephenie Meyer — Twilight [en] (Dec 2009–Mai 2010)
- Stephenie Meyer — Twilight - New Moon [en]
- Stephenie Meyer — Twilight - Eclipse [en]
- Stephenie Meyer — Twilight - Breaking Dawn [en]
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Auch ich entkomme dem Hype um das Menschenkind Bella zwischen Vampirfamilie und Werwolfclan.
Allerdings bin ich nicht wirklich reingekippt: Wahrscheinlich weil die romantischen Szenen für mich nicht so romantisch sind, weil ich es mir eben nicht romantisch vorstelle, andauernd mit einem eiskalten Körper an meiner Seite herumzurennen.
Werd dennoch alle 4 Teile lesen.
Hab's geschafft. Was soll ich sagen, die Geschichte nimmt doch ein sinnvolles Ende, es war dann doch recht angenehm und spannend zu lesen. - Bella zieht aufs Land zu ihrem Vater in ein tristes kleines Städtchen. Dort, wo es dauernd regnet und kaum die Sonne scheint, trifft sie auf die Cullens, eine leicht unterkühlte Familie ohne soziale Kontakte. Klar, sie sind Vampire. Aber vegetarische, fressen also keine Menschen. Zumindest versuchen sie das. Bella verliebt sich natürlich. Und dann geht alles sehr komische Wege. Vampir? Werwolf? Rechtsanwälte? Selber lesen :)
- Donna Woolfolk Cross — Die Päpstin [de]
- Gelesen, knapp bevor der Film rauskam. Und das nichtmal wegen des Filmes. Allerdings hab ich das Ende nicht ganz geschafft, bevor ich im Film war. Gut geschriebener Roman, in dem sich die Wirklichkeit und die Erfindung die Hand reichen. Spannend erzählt bis zum Schluss. Und vor allem wesentlich schlüssiger als der Film, der leider einige Sequenzen weglassen musste, die aber sehr zur Glaubwürdigkeit der Figur beigetragen hätten. Sehr Empfehlenswert.
- Johanna von Ingelheim fühlt sich als Mädchen des Mittelalters nicht verstanden, als sie lesen und schreiben lernen will. Ihr tyrannischer Vater will deren Brüder ins Kloster schicken. Einer stirbt, der andere will nicht, weil zu blöd. Johanna büchst aus, wird als Mädchen in eine Klosterschule aufgenommen. Ihren weiteren Weg muss sie aber als Mann verkleidet bestreiten und steigt so mit der Zeit zum Arzt und schließlich zum Papst auf.
- Francois Lelord — Hector und die Entdeckung der Zeit
- Wieder mal der Psychiater. Diesmal auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und wieviel Zeit einem bleibt, ihn zu finden. Und manche zählen ihr Leben in Hunden. Nett, aber nicht umwerfend.
- Francois Lelord — Im Durcheinanderland der Liebe
- Hm, die Geschichten von Hector sind ganz nett am Abend als Einschlaflektüre zum Vorlesen. Schön kurze Episoden. Diesmal auf der Suche nach der Liebe und deren Bedeutung. Nett aber nicht umwerfend.
- Art Spiegelman — Maus [en] (Feb 2009)
- Ein Comic der anderen Art. Thema ist die Judenverfolgung und -ermordung in Nazideutschland. Aufgezogen als düsterer Comic, wo Art die Geschichte seines Vaters zu Papier bringt. Die handelnden Charaktere sind keine Menschen, sondern Tiere. Wobei jedes Tier für ein bestimmtes Volk oder Gruppe steht: Maus=Jude. Schwein=Pole. Katze=Deutscher. Hund=Amerikaner. Außerdem webt Spiegelman die Geschichte seines Vaters in die Geschichte der Entstehung des Comics ein.
- Sehr empfehlenswerte Lektüre!
- Maj Sjöwall & Per Wahlöö — Verschlossen und verriegelt [de] (Dez 2008)
- Der 8.Teil des Martin-Beck-Dekaloges. Ich hab ihn von meiner Tante ausgeborgt.
- Ein Krimi von einer Sorte, die es nicht oft gibt: Die Polizisten sind Idioten, zu viel geht schief und außerdem ist er in einer Zeit gesetzt, als politische Umbrüche an der Tagesordnung waren: Die Romane entstanden von 1965 bis 1975.
- In diesem Roman kehrt Martin Beck nach einer Schussverletzung wieder in den Dienst zurück und soll einen einfachen Selbstmord, der aber ein Rätsel aufgibt, lösen: Wie hat sich der Mann erschossen, wenn keine Waffe zu finden war? Schlamperei der Polizei? Doch Mord? Nebenbei hat der Rest des Dezernates mit Banküberfällen zu tun. Einer davon ist noch nicht einmal geschehen, aber die Polizei weiß genau, wann, wo und wie viele Täter zuschlagen werden. Oder glaubt es zu wissen.
- Ich brauch unbedingt die anderen auch!
- Michael Ende — Momo [de] (Dez 2008)
- Die Geschichte, vor der ich als Kind Angst hatte. Damals vor dem Film und den glatzköpfigen grauen Herren.
- Eine Kritik von Zeit bzw. dem Mangel derselben und Geld, verpackt in einer vermeintlichen Kindergeschichte. Ich fand die gedanklichen Bilder, die Michael Ende zeichnet, sehr schön: Die Stundenblumen; die Zeitzigarren; die Zeitsparkasse; Kassiopeia, die außerhalb der Zeit agierende Schildkröte; …
- Wer's nicht gelesen hat und sich an den Film nicht erinnern kann: Lesen! Das hab sogar ich in drei Tagen hinbekommen.
- Richard Bach — Die Möwe Jonathan [de] (Jul 2008)
- Das erste Buch, das ich in einem ausgelesen habe. Keine Kunst, hat nur 80 Seiten mit ganz vielen Bildern von Möwen.
- Eigentlich sollte das Buch angeblich jeder kennen, deshalb habe ich es gelesen. Die Möwe Jonathan will seinen Flug verbessern. Die anderen Müwen sehen den Sinn darin nicht und verstoßen ihn. Jonathan macht dennoch weiter und erlangt auf diese Weise die Erleuchtung.
- Eine Fabel über die Struktur von Gesellschaften. Und das Ausbrechen aus denselben.
- Liza Marklund — Livstid [sv] (Apr 2008–Jul 2008)
- Hat auch lange gedauert. Irgendwie bin ich in das Buch nicht reingekommen
- Die Geschichte knüpft unmittelbar an Nobels Testamente an. Annikas Probleme werden etwas mehr beleuchtet und so nebenbei gerät sie wieder in einen komplexen Fall hinein. Ihr Mann hat auch eine Rolle dabei, weil er quasi die andere Seite repräsentiert: Als Mitarbeiter im Ministerium. Und es geht um Überwachung.
- Der Ermordete ist ein, nein der Paradepolizist Schwedens. Dessen Frau ist die Hauptverdächtige, die aber psychisch dermaßen angeknackst ist, dass sie als nicht zurechnungsfähig einmal eingesperrt wird. Nach und nach kratzt sich Annika durch die glänzende Oberfläche und fördert Abgründe zu Tage.
- Auch in diesem Roman ist ein bissl was an Gesellschaftskritik zu lesen. Eigentlich ganz gut. Fans werden es sicherlich lieben.
- Liza Marklund — Nobels Testamente [sv] (Nov 2007–Mar 2008)
- Hat lange gedauert, das zu lesen. Irgendwie bin ich nicht so recht warm geworden damit. Aber je weiter das Buch fortgeschritten ist, desto leichter ist mir das Schwedisch von Frau Marklund gefallen.
- Die Geschichte handelt von Annika Bengtzon, einer Reporterin bei der Kvällspressen. Sie soll ein Fest in der wissenschaftlichen Akademie covern.
Dort wird dann allerdings eine Wissenschaftlerin, ein Mitglied des Nobelkomitees, erschossen.
Die einzige Zeugin, die die Mörderin gesehen hat, ist Annika.
Sie wird von der Polizei mit Veröffentlichungsverbot belegt und tümpelt seither im bezahlten Urlaub durchs Leben.
Nebenbei versucht sie, Licht in den Fall zu bringen.
Am Ende schwebt sie selbst in Lebensgefahr. Nicht ohne dass zuvor noch andere Mitglieder des Nobelkomitees ermordet werden. Und alles dreht sich wie immer ums liebe Geld. Und eine kleine Psychose. - Umgehaut hat mich der Roman nicht. Liegt aber sicher daran, dass ich sicherlich zu lange gebraucht habe, um mich mit Marklunds Stil in dem Buch anzufreunden. Mankell liest sich für mich (auf Schwedisch) leicher. Aber gut, ich kann die Sprache ja auch nicht wirklich. Gegen Ende hatte ich dann einen Lesefluss, und dann war da Buch auch spannend zu lesen
- P.J.Tracy — Live Bait [en] (Nov 2007)
- Empfehlung!
Der Folgeroman zuWant to play?
Wieder begleiten wir Leo Magozzi und Gino Rolseth bei einem ihrer Fälle. Einige ehrenwerte Bürger aus einer kleinen Nachbarschaft werden innerhalb kurzer Zeit ermordet. Gezielte Aktionen. Marty Pullman, ein ehemaliger Cop, der in der Nähe ist, wird wieder lebenshungrig und spielt auch insofern eine Rolle, als seine Frau, die Tochter eines der Ermordeten, selbst vor etwa einem Jahr ermordet worden war. Nach kurzer Zeit steht fest, dass die Morde etwas mit der Vergangenheit der Opfer in den NS-Lagern zu tun haben müssen. Und nach und nach bröckelt die Fassade einiger Charaktere — ob gut oder böse. Die Welt ist eben doch grau. Nicht schwarz-weiß. - P.J.Tracy schreiben für mich richtige Page-turner. Ich frage mich nur, ob die fixe Zuteilungen haben, wer was schreibt. Wie die anderen Bücher von ihnen sehr rasant und Haken schlagend.
- Martin Suter — Der Teufel von Mailand [de] (Nov 2007)
- Empfhelung!
Die Geschichte von Sonia, die ihrem Mann entfliehen will und in einem entlegenen Dorf im Engadin landet. Als Physiotherapeutin in einem Hotel. Dort geschehen in kurzer Zeit seltsame Dinge, die alle als Prophezeiungen aus der Sage vom Teufel von Mailand ausgelegt weredn könnten. - Wieder einmal eine sehr schwungvolle Erzählung von meinem Lieblingsschweizerautor.
- Jewgenij Samjatin — Wir [de] (Okt 2007)
- Empfehlung!
Ein Roman aus den 1920er Jahren. Es geht um eine utopische Gesellschaft, die — wie später auch bei Huxley und Orwell — in einem totalitären Staat lebt. Alles ist kontrolliert und bestimmt vom Einzigen Staat. Die Menschen sind zu Nummern degradiert. Und so erleben wir aus der Sicht der Nummer D-503 (einem Mann) die Entwicklungen im Staat hin zur Revolution, die er eigentlich logisch nicht fassen kann. - Die Sichtweise, aus der der Roman erzählt ist, ist interessant: Samjatin schreibt wie gesagt aus D-503s Sicht. Und zwar so, dass er einem fremden Wesen, das die Aufzeichnungen liest und vom Einzigen Staat nichts weiß, alles erklären müsste. Sehr schöne Idee.
- Ich fand im speziellen 2 Zitate wunderbar:
Die Sekundengeschwindigkeit der Zunge muss stets ein wenig geringer sien als die Sekundengeschwindigkeit des Denkens.
Es bedarf wohl keiner Erklärung, dass Glück und Neid Zähler und Nenner jenes Bruches sind, den wir Zufriedenheit nennen.
- Henning Mankell — Kennedys Hjärna [sv] (Sep 2007)
- Ein weiterer Kriminalroman von Henning Mankell. Manchmal etwas zu langatmig, aber insgesamt lesenswert. Auch wenn ich die Meinung des Bayrischen Rundfunkes nicht teile, dass es sich hierbei um sehr anspruchsvolle Literatur handelt.
- Es geht um die Geschichte einer Frau, deren Sohn eines Tages tot aufgefunden wird.
Zusammen mit ihrem bis dahin verschwundenen Exmann versucht sie dem Mysterium um seinen Tod auf die Spur zu kommen.
Über Spanien und Mozambique kommt sie der Wahrheit immer näher, ohne sie wirklich zu erreichen.
Die Thematik an sich, AIDS und einige Gerüchte um dessen Entstehung, ist allerdings ernst und so beleuchtet, dass man selbst zu denken beginnt. - Meistens spannend erzählt, wenn da nicht die oftmals lähmenden Szenerien wären. Insgesamt sage ich einmal: hat mir mittelmäßig gefallen. Aber halt auf Schwedisch gelesen, insofern in jedem Fall eine Bereicherung für mich.
- Robert Harris — Imperium [de] (Jul/Aug 2007)
- Die Geschichte des römischen Anwaltes und Redners Cicero. erzählt aus der Sicht seines Sklaven Tiro.
- Tiro beschreibt den Weg des ehrgeizigen Anwaltes bis ganz auf den Olymp der Macht. Über einen Fall von Ausbeutung durch einen Statthalter, der die Menschen polarisiert, schafft er es, sich langsam als homo novus nach oben zu arbeiten.
- Gut und kurzweilig erzählt.
- Dai Sijie — Balzac und die kleine chinesische Schneiderin [de] (Jun 2007)
- Die Geschichte zweier Jugendlicher, die im China der 1970er Jahre in die Umerziehung geschickt werden, weil ihre Eltern als Volksfeinde verschrien sind.
- Die beiden Protagonisten entdecken bei einem Bekannten einen gehemnisvollen Koffer, in dem sie später verbotene westliche Bücher entdecken. Sie helfen dem Besitzer bei einer beschwerlichen Arbeit und bekommen als Danke ein Buch geliehen. Die Droge Literatur beginnt zu wirken…
- P.J.Tracy — Want to play? [en] (Jun 2007)
- Obacht: Dieses Buch ist ein und dasselbe wie
Monkeewrench
! Siehe dazu die FAQ auf der Website der Autorinnen. - Empfehlung!
Das Erstlingswerk der beiden Autorinnen. Ein sehr spannender Krimi. - Magozzi und Rolseth müssen auf die Spur eines offensichtlich wahnsinnigen Mörders,
der ein Computerspiel als Vorlage nimmt und die Opfer genauso wie im Spiel aufbereitet.
Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, weil der Irre jeden Tag einen Mord ausführt.
Die Crew von Monkeewrench, die das Spiel herausgebracht haben, haben nie ein Alibi.
Sonst gibt es kaum Ansätze.
Nebenbei wird auch noch ein altes Ehepaar in einer Kirche ermordet aufgefunden. Erst als die beiden Morde in Zusammenhang gebracht werden, erhellen sich die Hintergründe. - François Lelord — Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück [de] (Jun 2007)
- Eine sehr schön erzählte Geschichte über einen Psychiater, der wissen will, was Glück eigentlich ist.
Zu diesem Behufe begibt er sich auf eine Weltreise und sammelt LektionenZu diesem Behufe begibt er sich auf eine Weltreise und sammelt Lektionen.. - Ich finde die Übersetzung sehr gut. Lelord nennt manche Dinge nicht beim Namen, was das Lesen recht amüsant gestaltet (
Das Meist-Land
,Dinge, wie sie die Verliebten machen
, …) - James W. Bennetts — Tricky [de] (Apr/Mai 2007)
- Die Geschichte eines gewissen Aldo Harrison, Trickbetrüger. Inhaber etlicher Identitäten. Blöderweise tappt er auf einer seiner Touren in eine Falle, die eigentlich niemand gestellt hat: Er kommt damit nicht nur der lokalen Polizei sondern auch dem FBI und einigen Gaunern in die Quere. Als sein Freund angeschossen wird, merkt er, dass jemand hinter dem Menschen her sein musste, dessen Identität er sich gerade angeeignet hat. Die smarte Polizistin, die ihm dabei auf den Fersen ist, muss ihrerseits mit ihren Vorgesetzten kämpfen und fragt sich bis in die Zeit des Golfkrieges 1991 zurück, in der die ganze Geschichte seinen Anfang findet.
- Spannend geschrieben, wenn auch nicht so fesselnd wie zB P.J.Tracy. Die Übersetztung scheint gut gelungen zu sein; es holpert nirgends.
- Tom Sharpe — Puppenmord [de] (Apr 2007)
- Die skurrile Geschiche des Vorstadtdurchschnittstypen Henry Wilt aus England.
Der Lehrer an einer Berufsschule bildet sich ein, er muss seine Frau los werden.
Mordsbetrunken macht er sich an die Arbeit, eine Gummipuppe in den Kleidern seiner Frau einmal "testzuermorden".
Wie das Schicksal so will, geht dabei nur eine Kleinigkeit schief.
Der Inspektor verbeißt sich in den Mord — vor allem deshalb, weil Henrys Frau unauffindbar ist. Sie hat sich mit einer Schickimickitussi und deren Mann für ein paar Tage verabschiedet. Nur weiß niemand wohin.
Henry lässt sich auf das Spiel mit dem Inspektor ein und erfindet immer abstrusere Mordgeschichten. - In der Übersetzung gehen sicherlich einige Gags verloren, das Original dürfte wesentlich witziger sein.
Commonplace-baby
mitGemeinplatzbaby
zu übersetzen, erscheint mir mehr als dürftig. Aber sonst doch ganz gelungene Übersetzung. Mein Respekt vor den Übersetzern, die versuchen, sprachliche Gags drüberzubringen. - P.J.Tracy — Memento [de]
- Empfehlung!
Die beiden Autorinnen haben mitMemento
einen sehr spannenden Krimi zu Papier gebracht. Die Geschichte einer ominösen Firma irgendwo in einem Kaff erregt nach und nach die Aufmerksamkeit zweier Großstadtpolizisten. Die beiden beschäftigen sich mit dem Mord an zwei Kollegen, die beide als Schneemänner hergerichtet wurden. Über verworrene Wege stoßen sie immer wieder auf das Kaff, wo sie von einer neuen Frau Sheriff unterstützt werden. Die arme, die keinerlei polizeiliche Erfahrung hat, muss also gleich am ersten Tag einen Mordfall aufklären helfen. Und das, obwohl sie aus ganz anderen Gründen zur Sheriffswahl angetreten ist. - Ein wirklich sehr empfehlenswertes Buch. Ich werde mir die anderen der beiden Autorinnen wohl auch zulegen. Auf Englisch allerdings. Auch wenn die Übersetzung meines Erachtens sehr gut gelungen ist.
- Alexander Puschkin — Пиковая дама [ru] / Pique Dame [de]
- Die Geschichte von Hermann, der einer jungen Dame den Hof macht. Allerdings will er auch das Geheimnis der alten Gräfin lüften, wie man jeges Kartenspiel gewinnen kann. Als er die Gräfin zu Tode erschreckt, ohne das Geheimnis zu lüften, scheint alles verloren. Doch dann erscheint der Geist der alten Dame und nennt ihm drei Karten, auf die er zu setzen habe. Es endet, wie es enden muss, der gute Hermann verliert und bringt sich um.
- Nikolai Gogol — Нос [ru] / Die Nase [de]
- Die Geschichte der Nase eines Kollegienassesors in Russland. Die Nase macht sich dereinst auf den Weg, ein eigenes Leben zu führen. Sie wird auch von den Menschen anerkannt, während der arme Kollegienassessor mit dem Spott der Mitmenschen herumschlagen muss — wie kann man nur seine Nase verlieren?
- Ich hab' das Reclambüchlein in Deutsch/Russisch gelesen. Man merkt doch, wenn man eine Sprache nicht aktiv verwendet, wie schwer das dann geht.
- Henning Mankell — Djup [sv]
- Das erste Buch von Mankell, dass ich nur auf Schwedisch gelesen habe.
- Die Geschichte handelt von einem Seemann der Schwedischen Marine in den Anfangsjahren des ersten Weltkrieges. Der Krieg selbst ist aber nur am Rande Thema.
Vielmehr geht es um die Abgründe, die sich in der Gedankenwelt des Lars Tobiasson-Svartmann auftun.
Lars ist Vermesser bei der Marine und vom anfangs sympathischen Charakter entwickelt er sich immer mehr zum Wahnsinnigen, der schön langsam die Kontrolle darüber verliert, was richtig ist und was nicht.
In einem Netz aus Lügen, das er immer weiter um sich legt, kommen nach der Reihe die zum Handkuss, die sich in seiner Nähe befinden. Von kleinen Katzen bis hin zu seiner Frau. - Ein manchmal vielleicht langatmiges Buch, im Großen und Ganzen aber doch eine sehr fein ausgesponnenen Geschichte.
- Charlotte Link — Am Ende des Schweigens [de]
- Empfehlung!
Die Geschichte einer Clique von Menschen, die als Freundeskreis immer im Landgut Stanbury Ferien machen. Ricarda, die rebellische Tochter will sich loseisen, die Freunde sticheln nur aufeinander herum, Jessica, die neue Frau von Alexander, ist die Figur, aus deren Sicht der Großteil des Romans erzählt wird. Als es in Stanbury zu einem grausigen Verbrechen kommt, tauchen auch hier Abgründe auf, die wesentlich weiter reichen, als es zunächst vermuten lässt. - Obwohl einige Hintergründe doch zu erraten sind, ist der Wälzer sehr kurzweilig und fesselnd. Die Übergänge zwischen den einzelnen Abschnitten, die Sprünge zwischen den Personen und die Einflechtung von Ricardas Tagebuch sowie der Arbeit des Psychotherapeuten Tim machen das Buch sehr, sehr lesenswert.
- 2006-12-26: Ich musste das Buch schnell auslesen, da im ZDF heute die Verfilmung gezeigt wird. Da bin ich schon neugierig. [...] Naja. Kein Kommentar.
- Elke Heidenreich — Nero Corleone [de]
- Reizend geschrieben
Eine bebilderte Kurzgeschichte zum Leben eines Katers, der von einem italienischen Bauernhof nach Deutschland zieht und am Ende wieder zurückkommt. Süße Bilder und recht nah am Katzenverhalten geschriebenes Büchlein. Ideal für Zwischendurch. - Felicitas Mayall — Nacht der Stachelschweine [de]
- Die Geschichte einer Kriminalkomissarin aus Deutschland, die zu einem Fall nach Italien gerufen wird. Ein Todesfall in einer Selbsterfahrungsgruppe, die aus lauter Detuschen besteht, überfordert die Sprachkenntnisse der lokalen Polizei und der Gruppe, also wird Laura Gottberg dorthingeschickt. Ein lokaler geistig nicht voll entwickelter Bauernbub aus der Nähe wird verdächtigt, ein Mitglied der Gruppe ermordet zu haben. Nach und nach kommen immer mehr Abgründe der einzelnen Beteiligten zu Tage.
- Ein schnell zu lesender und kurzweiliger Roman mit wie ich finde Tiefgang.
- Lewis Carroll — Alice Through the Looking-Glass [en]
- Die Geschichte von Alice, die durch den Spiegel in eine verkehrte Welt eintritt. Der Schachcharakter des Buches hat sich mir dennoch nicht ganz offenbart, auch wenn eine versuchte Erklärung am Anfang zu finden ist. Ich wollte dieses Buch schon immer mal lesen und finde, dass es einen nette Geschichte ist. Nicht unbedingt nur für Kinder.
- Die Illustrationen von Helen Oxenbury in der gebundenen Ausgabe sind sehr freundlich und herzig gestaltet.
- Michael Köhlmeier — Telemach [de]
- Die Geschichte des Telemach, der vom verweichlichten Buben zum Krieger erzogen werden soll. Namen und Handlung ist an die Mythologie angelehnt, Zeit ist offenbar die Gegenwart. Pallas Athene schlüpft in diverse Körper, um Telemach zum Krieger zu machen.
- Teilweise ermüdend zu lesen. So gerne ich die CDs vin Michael Köhlmeier höre…aber dieses Buch hat mich zum Großteil Überwindung gekostet, weiterzulesen.
- Werner Gruber — Unglaublich einfach. Einfach unglaublich. [de]
- Ein Physikprofessor der Uni Wien, der sich aufgerafft hat, einige Phänomene des Alltags aus der Sicht eines Physikers zu beschreiben. Interessante Inhalte, allerdings kommt mir der Schreibstil etwas holprig vor: Zu schnell folgt Detail auf Detail. Aber das macht nix.
- Tex Rubinowitz — Das staubige Tier [de]
- Ein amüsanter Reiseführer durch Wien. Tex Rubinowitz beschreibt Plätze abseits der Touristenrouten. Auch manche PLätze, die ich kenne, kommen darin vor — allerdings aus einem ganz anderen Winkel.
- Ein kurzweiliges Buch für zwischendurch.
- Robert Anton Wilson — Schrödingers Katze. Das Universum nebenan [de]
- Eine mir zu entrückte quantentheoretische Erzählung. Ich muss ehrlich sagen, dass mir da zu viele Namen und Referenzen auf die amerikanische Wirklichkeit vorkommen, die ich einfach nicht kenne. Ich kann das Buch nur dann empfehlen, wenn man sich ein bissl in der amerikanischen politischen Landschaft auskennt.
- Dennis Staats — Die Marionettenfabrik [de]
- Ein recht kurzes Buch, das in Ausschnitten die Geschichte eines Menschen erzählt und die derer, mit denen er an einem Abend in Verbindung tritt. Der Roman ist eine recht destruktive Beschäftigung mit dem Sinn des Lebens oder des Strebens darin. So lese ich das.
- Alles in allem ein interessantes und recht ausdrucksstarkes Buch mit blumiger und durchdachter Sprache. Man merkt, dass hier einer Gefühl dafür hat, sich auszudrücken.
- Per Olov Enquist — Der Besuch des Leibarztes [de]
- Empfehlung!
Eine Geschichte über das Dänemark im 18. Jahrhundert. König Christian VII leidet an einer Geisteskrankheit, die ein aufklärerischer Arzt aus Deutschland ausnutzt, um vermeintlich Gutes zu tun. Er erlangt mehr Macht, als er eigentlich selber will und beginnt mit Reformen, die den konservativen Kräften am Hof ein Dorn im Auge sind. Der willenlose König wird zur Marionette beider Seiten. Die Königin, Schwester des Englischen Königs, wächst in der kurzen Zeit ihrer Regentschaft vom schüchternen Mädchen ohne Eigenschaften zu einer Aufklärerin bester Güte. - Gut erzählter historischer Roman, der mich dazu gebracht hat, ein bisschen in den Geschichtsbüchern zu stöbern.
- Hans Lebert — Die Wolfshaut [de]
- Die Geschichte eines kleinen Dorfes nach dem 2.Weltkrieg. Der Fotograf und der Matrose sind beides Außenseiter, die in ein anscheinendes Geheimnis des Dorfes nicht eingeweiht sind. Als ein paar Morde passieren, werden die beiden abwechselnd verdächtigt. Die Wahrheit steckt aber in der Vergangenheit.
- Ich habe dieses Buch etwas fad empfunden. Aber Lebert legt eine sehr blumige Ausdrucksweise. Was mich gestört hat: Lebert kündigt oft an:
Und dann passierte es!
. Und nix großartiges geschieht. Die Geschichte zieht sich über die 600 Seiten manchmal ganz schön. Nur sehr wenige spannende und fesselnde Momente. Meine Tante war allerdings begeistert von dem Buch. - Haruki Murakami — Tanz mit dem Schafsmann [de]
- Die Geschichte wird von einem 34-jährigen Japaner erzählt, der seinen Sinn im Leben nicht gefunden hat, aber offenbar meistens damit gut zurecht kommt.
- Im Laufe der Geschichte trifft er auf eigenartige Menschen in eigenartigen Situationen. In der 13-jährigen Yuki findet er eine Seelenverwandte, die ihn auf den Weg zu seinem eigenen Selbst bringt.
- Ans Mystische grenzende Geschichte im Japan des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Geister, Verstorbene und Träume vermischen sich. Interessante Lektüre.
- Martin Suter — Lila, Lila [de]
- Empfehlung!
Erfrischend. Eine Liebesgeschichte zwischen David Kern und einer schönen Frau, die ihn anfangs nicht wahrnimmt. Mit einer Notlüge erringt er ihre Aufmerksamkeit: Er zeigt ihr ein Manuskript, das er gefunden hat. Die Geschichte gerät vollkommen aus den Fugen und endet in einer Suterschen Manier. Das Manuskript wird weitergereicht, David wird zum Bestsellerautor, ohne auch nur das geringste dafür getan zu haben. Natürlich entwickelt sich auch die Geschichte mit der Frau. Bis sich eines Tages jemand als der wahre Autor ausgibt… - Sehr amüsantes, zwischenzeitlich betrübliches, Werk. Wieder zu empfehlen.
- Umberto Eco — Der Name der Rose [de]
- Ich fand das Buch fürchterlich fade. Aussagen wiederholen sich x-mal über mehrere Seiten hinweg. Dazwischen baut sich eine Geschichte auf, die spannend ist. Doch leider verliert sich Eco für mein Emfpinden etwas zu sehr in der Moralduselei der Mönche, um die die Geschichte herumgesponnen wird.
- Inhaltlich geht es um zahlreiche Morde in einer Abtei, die während eines Treffens zweir (nicht nur kirchen-)politischer Lager verübt werden.
- Martin Suter — Die dunkle Seite des Mondes [de]
- Empfehlung!
Der Ausflug eines erfolgreichen Mannes in die Drogenszene verändert sein Leben nachhaltig. Auf der Suche nach dem Auslöser der Veränderungen wird er immer mehr zum Einsiedler und es ist ihm alles ziemlich einerlei. Wieder eine sehr witzig erzählte aber dennoch nüchterne Geschichte. Langsam werde ich zum Fan von Martin Suter. - Dan Brown — Illuminati [de]
- Ja, wieder einmal die Abenteuer des Robert Langdon. Diesmal eine beinahe haarsträubende Geschichte, in der für meinen Geschmack zu viel passiert. Der gute Langdon löst so viele Rätsel an einem Tag, wie die ganze Menschheit nicht in 400 Jahren. Dennoch ist die Geschichte spannend aufgebaut. Jedenfalls nichts für geschichtlich wirklich interessierte, da man sehr schnell die Grenze zwischen Fiktion und Wahrheit nicht mehr unterscheiden kann. Also Hirn ausschalten und genießen.
- Martin Suter — Small World [de]
- Empfehlung!
Die Geschichte eines gewissen Konrad Lang, der sein Leben lang die zweite Geige hinter dem behüteten Thomas Koch spielen musste. Thomas' Mutter Elvira beginnt sich vor Konrad zu fürchten, weil dieser plötzliche Erinnerungen an seine früheste Kindheit wiederentdeckt. Als Konrad schließlich der Demenz anheim fällt, scheint werden manche Erinnerungen immer stärker. - Eine im angenehmen Suter-Stil erzählte Geschichte, die eigentlich zum Weinen ist, dennoch viele Schmunzler erzeugt. Detailreiche und liebenswürdige Schilderungen der Alzheimerschen Krankheit, verziert mit den (fiktiven?) Ansichten des Patienten. Gesellschaftliche Querelen. Die täglichen kleinen Lügen der Charaktere dem Leser gegenüber schamlos aufgedeckt. Danke Martin Suter!
- Lesen!
- Elisabeth Kostova — The Historian [en]
- Empfehlung!
Die Geschichte einer Historikerin, die die Geschichte ihrer Familie erzählt. - Die Erzählerin beginnt mit Erinnerungen an ihre Kindheit, in der sie mit ihrem Vater oft und viel auf Reisen war. Sie entdeckte dereinst Unterlagen, die sehr beängstigend waren, da sie dem Besitzer offenbar viel Unglück brachten.
- Als Professor Rossi, bei dem ihr Vater Doktorand ist, verschwindet, beginnt eine abenteuerliche Reise durch Süd- und Osteuropa, bei der die Erzählerin auch über ihre Mutter einiges erfährt.
- Anspruchsvolleres Englisch. Die Geschichte kam mir anfangs etwas gezogen vor, aber sie wurde immer besser. Eine Draculageschichte, bei der man nicht einmal mehr im Ansatz erkennen kann, wo die Legende aufhört und die Phantasie von Elisabeth Kostova beginnt. Sehr zu empfehlen!
- Martin Suter — Ein perfekter Freund [de]
- Empfehlung!
Fabio Rossi erwacht im Krankenhaus und erfährt, dass er 50 Tage seines Lebens vergessen hat. Er wurde niedergeschlagen. Die Suche nach den letzten Tagen manövriert ihn in ein Gefühlskarussel, in dem er seine Freundin, seinen besten Freund und alle anderen verdächtigt, ihm das alles angetan zu haben. Im Zuge seiner "Ermittlungen" kommt er hinter ein brisantes Geheimnis, das ihm ein mutmaßlicher Selbstmörder angeblich zukommen hat lassen. Es geht um Prione und Schokolade, große Konzerne und Bestechung. Im Mittelpunkt steht Fabios bester Freund Lucas Jäger, den er von Anfang an in Verdacht hat. - Sehr amüsant geschriebenes Buch, spannend zu lesen. Viele (manchmal auch scheinbare) Widersprüche, die die alltäglichen Lügen wunderbar illustrieren. Beispiel:
Er verdrehte anerkennend die Augen. Es schmeckte etwas mehlig und fettig.
- Dan Brown — Das Sakrileg [de]
- Der DaVinci Code entschlüsselt. Recht spannende Lektüre, wenn auch ein bisschen dick aufgetragen.
Aber der Grundgedanke dahinter gefällt mir, auch wenn einiges nicht so ganz der Wahrheit entstammen mag. Aber wie heißt's so schön: Geschichte ist, worauf sich Historiker geeinigt haben.
- Daniel Kehlmann — Die Vermessung der Welt [de]
- Die fiktiven Geschichten der Berühmntheiten Gauss und Humboldt witzig erzählt, mit ein paar Fakten dazwischen eingewoben. Und ohne Anführungsstriche mit viel indirekter Rede. In jedem Fall eine plätschernde und humorvolle Lektüre.
- Akif Pirinçci — Francis [de]
- Empfehlung
Nachfolgeroman zu Felidae. Francis nimmt vor einer Kastration Reissaus und gerät in die Wildnis, wo er Morde an Hauskatzen aufzuklären sucht. Angeblich treibt der vertriebener Kater Hugo, der auf einem dummen Köter reitet, sein Unwesen. Dieser Mythos beschäftigt Francis, der auch in diesem Roman Unterstützung von einem älteren und verschrobenen Kater im Wald erhält. - Mindestens genauso durchtriebenes Werk wie Felidae.
- Akif Pirinçci — Felidae [de]
- Empfehlung!
Geniales Werk. Der Kater und Klugscheißer Francis löst brutale Morde in seinem Umfeld, die auf ein intelligentes Hirn im Hintergrund schließen lassen. Böse Machenschaften in einem alten Labor, die von Menschenhand Leid über die Katzen gebracht haben, finden eine Fortsetzung in der Gegenwart. - Henry Beard and Douglas Kenney — Bored of the Rings [en]
- Parodie auf "Lord of the Rings". Geschichte am Original orientiert, recht amüsant, besonders wenn man das Original gelesen hat.
- Garry Kilworth — Faule Fische [de]
- Parodie auf Shakespeares Sommernachtstraum. Auch wenn ich das Original nicht gelesen hab, ist die Geschichte über Elfen, die im heutigen England einen neuen Wald suchen und in einem Kleinbus durchs Land reisen recht amüsant. Ab und zu recht langatmig, aber alles in allem amüsant.
- Donna Leon — Die dunkle Stunde der Serenissima [de]
- Ich fand das Buch sehr fad.
- Junges Mädchen wird ermordet und das steht offenbar im Zusammenhang mit einem Kunsthändler, der von allen gehasst wurde, weil er nach dem 2.Weltkrieg anscheinend sehr hohe Preise verlangte.
- Viele offensichtliche Klischees werden bedient: Italien=Korruption, jeder kennt zufällig immer alle nützlichen Leute, usw.
- Henning Mankell — Der Mann, der lächelte [de]
- Ein Jahr nach
Die weiße Löwin
. Wallander will von der Polizei weg, als ein rätselhafter Mord, noch dazu an einem Freund, der ihn kurz zuvor um Hilfe bei Aufklärung des Todes seines Vaters gebeten hatte, ihn wieder zum Vollblutpolizisten macht. Das Milieu dieses Krimis: Ein beinahe kafkaesk lebender Schlossherr, außerhlb der Stadt, großes Anwesen, unnahbar. An Wallanders Seite eine neue Polizistin, die sich als sehr fähige Beamtin entpuppt. - Henning Mankell — Die weiße Löwin [de], Den vita lejoninnan [sv]
- Auch ein spannender Krimi. Wallander auf der Spur eines Auftragskillerkartells aus Südafrika. Ausbildung der Attentäter in Schweden durch einen kaltnlütigen russischen Ex-KBG-Agenten, der seine Schüler auch ausschaltet, wenn sie seinen Anforderungen nicht entsprechen. Wallander am Rande des Zusammenbruchs.
- Henning Mankell — Die Hunde von Riga [de]
- Toter wird angeschwemmt. Wallander muss nach Riga, weil ein ermittelnder Beamter von dort, der ihm helfen sollte, nach seiner Rückkehr ermordet wird. Wallander lernt eine andere Welt kennen, voller Korruption und Misstrauen. Er lernt dort auch Baiba kennen, die Frau des ermordeten Majors.
- Henning Mankell — Die fünfte Frau [de], Den femte kvinnan [sv]
- Dieser Mankell hat mir nicht so gut gefallen. Brutale Rachemorde an Männern, die in der Vergangenheit Frauen bösartige Dinge angetan haben. Durchgeführt von einem selbsternannten Racheengel.
- Mein erster Mankell, den ich (parallel) auch auf Schwedisch gelesen hab. Ich find die Sprache einfach nur genial.
- Ken Follet — Die Säulen der Erde [de]
- Empfehlung!
Spannende Geschichte über einen Baumeister im Mittelalter. Ein böser Adeliger, ein charismatischer Mönch. Viele böse Taten, doch am Ende siegt wie so oft das Gute. Eine längere Zusammenfassung> hab ich auch geschrieben. - Tom Wolfe — Fegefeuer der Eitelkeiten [de]
- Kann mich echt nicht mehr an den Inhalt erinnern.
- Tom Wolfe — A Man in Full [en]
- Die Geschichte eines erfolgreichen alternden Unternehmers, der verfällt. Gut verwoben mit Schicksalen anderer Charaktere. Angenehm zu Lesen
- Coetze: Waiting for the Barbarians [en]
- Ganz gut, ich hab mir aber recht schwer getan beim Lesen.
- Es geht um einen Magistratsbeamten in einem Land, das behauptet, von den Ureinwohnern (den barbarians) überrannt zu werden. Faschistische Ansätze, Militarismus, Folter.
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Created: 2003-02-03 — last modified: 2010-05-13 — last update of web site: 2010-06-27
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