Buch 5
Minas Tirith
Währenddessen kommt Gandalf mit Pippin in Gondor an, wo gerade die Mauer um Pelennor (Städtelandschaft bei Osgiliath) in Erwartung eines Krieges erneuert wird. Nach einem weiteren Ritt gelangen sie nach Minas Tirith, das von 7 gewaltigen Mauern umgeben ist. In jeder Mauer ist ein Tor, jeweils versetzt zu den anderen. Die Stadt selbst ist auf der Schulter eines Berges (des Mindolluin) errichtet. Drinnen befindet sich ein Brunnen und der weiße Turm Gondors, auf dem die Flagge der Stewards (in Vertretung der Könige) weht. Die Wachen tragen als letzte in Gondor einen Helm aus Mithril und schwarze Uniformen mit dem weißen Baum Elendils, der übrigens — heute verdorrt — vor dem Turn steht. Gandalf will zu Denethor, dem Statthalter. Auf dem Weg in den Turm warnt Ganfalf Pippin, nur nicht zu viel zu sagen, schon garnicht von Frodo oder Aragorn.
Im Turm ist eine große Steinhalle mit einem leeren Thron. Davor steht ein Sessel, in dem Denethor sitzt. Nach einem kurzen Smalltalk will Denethor wissen, was mit Boromir passiert ist; Denethor hält das zerbrochene Horn in Händen. Pippin erzählt ein bisschen von Boromir und in Dankbarkeit (für seine Rettung durch Boromir) bietet er Denethor seine Dienste an. Der Statthalter nimmt an und befiehlt Pippin, alles über Boromir zu erzählen. Über Isengard weiß Denethor schon alles, wie er Gandalf verischert; schließlich gibts auch ohne Palantír Nachrichten. Nach einer Stunde lässt Denethor Gandalf und Pippin auf ihr Zimmer geleiten, wo Gandalf Pippin ob seiner Diplomatie lobt. Gandalf selbst bricht auf, um Faramir, der ja jetzt Denethors Erbe ist, zu suchen. Pippin ist fad und er hat Hunger.
Da kommt ein Mann der sich als Beregond vorstellt und der ihm seine Fragen beantworten und eine Einführung geben soll. Pips erste Frage (typisch Hobbit): Wo gibts Frühstück? Die beiden holen sicheinen Happen, schauen nach Shadowfax und setzen sich auf eine Bank, jausenen und erzählen sich Geschichten. Sie sehen viele Wagen auf den Straßen außerhalb der Stadt, die alle in die Berge fliehen.
Pippin sieht auch die Ruinen Osgiliaths am Anduin in der Ferne, die vor langer Zeit die Hauptstadt Gondors gewesen sind. Osgiliath ist dann gefallen, aber in Denethors Jugend als Vorposten gegen Mordor zurückerobert worden. Auch der Schatten Mordors ist bereits sichtbar. Beregond erzählt, dass Denethor sehr alt erscheint, weil er oft in seinem Kämmerchen hockt und seinen Geist wandern lässt (Palantír?) Anscheinend weiß Denethor irgendetwas, denn er hat die Leuchtfeuer in allen Wachtürmen anzünden lassen. Kommen gar Truppen aus dem Süden? Beregond und Pippin unterhalten sich über den Hass Mordors auf Gondor, als ein Nazgúl Minas Tirith überfliegt.
Die Mittagsglocken läuten und Beregond nimmt Pippin mit zu seinen Leuten, die alle schon neugierig auf
den Prinzen aus dem Shire
sind, der angeblich so viel Wert sein soll wie viele ihresgleichen; ein Held also.
Nach dem Essen weist Beregond Pippin an, seinen Sohn zu suchen, der ihm weiter die Stadt zeigen soll. Er ist im 6.Ring der Stadt. Pippin macht sich auf den Weg, sein uRuf als Prinz
scheint ihm vorausgeeilt zu sein, denn die Leute starren ihn (in Bewudnerung) an.
Beregonds Sohn, Bergil (10), begrüßt ihn frech; die beiden haben dann aber viel Spaß zusammen.
Sie gehen zum Außentor, an dem Verstärkung aus allen Teilen Gondors erwartet wird.
Leider trudeln immer nur kleine Hundertschaften ein, insgesamt kaum 3000 Leute.
Am Abend schläft Pip allein ein, Gandalf kommt erst sehr viel später ins Zimmer (Wo ist nur Faramir?
)
The Passing of the Gray Company
Théoden und der Rest der Gefährten brechen aus Isengard auf.
Am Weg werden sie von Halbarad, einem Dúnadan eingeholt.
Er erinnert Aragorn an die Wort seines Vaters: Vergiss nicht die Pfade der Toten!
Außerdem hat er einen Stab von Galadriel für Aragorn mit.
Legolas schließt, dass Galadriel wohl Aragorns Gedanken gelesen und Halbarad geschickt haben muss.
Théoden holt Merry und sagt, er werde über die Berge nach Edoras reiten, weil Éowyn in Dunharrow, einer Hochebene, wartet.
Merry bietet Théoden seine Dienste und sein Schwert an (ebenso wie Pippin). Théoden akzeptiert.
Am Morgen will Théoden wieder aufbrechen, aber Aragorn entschließt sich, dem Rat Halbarads zu folgen und über die Pfade der Toten zu gehen. Aragorn hat es überhaupt sehr eilig und scheint verändert. Der König zieht mitsamt Gefolge, zu dem nun auch Merry gehört ab. Aragorn nimmt Gimli und Legolas zur Seite.
Er erzählt ihnen, dass er im Orthanc in den Stein geschaut hat; er ist ja schließlich der rechtmäßige Besitzer. Er hat sich mitsamt wiedergeschmiedetem Schwert als Isildurs Erbe zu erkennen gegeben und den Stein unter seine Kontrolle gebracht. Das hat Sauron sehr getroffen. Außerdem hat er gesehen, dass Gondor von Süden her bedroht wird und Minas Tirith in 10 Tagen fallen würde. Deshalb sei er so in Eile.
Zu den Pfaden der Toten: Isildur hat dem König der Berge vor langer Zeit am schwarzen Stein von Erech einen Schwur abgenommen, ihm beizustehen. Die aber haben Sauron verehrt und den Schwur gebrochen. Daraufhin hat Isildur das Bergvolk dazu verdammt, sollte er gegen Sauron im Ringkrieg erfolgreich sein, solange nicht in Frieden ruhen zu könenn, bis der Schwur erfüllt ist.
Who shall call them from the grey twilight, the forgotten people?
The heir of him to whom the oath they swore.
From the North shall he come, need shall drive him:
he shall pass the Door to the Paths of the Dead.
Die Rangers mit Aragorn, Gimli und Legolas brechen auf. Am Weg zu den Pfaden rasten sie in Dunharrow. Éowyn will Aragorn davon abhalten, diesem Weg zu folgen. Erfolglos. Als sie das einsieht, will sie mitgehen, weil sie es Leid ist, immer daheim zu hocken, während andere Heldentaten vollbringen dürfen. Außerdem ist sie verliebt in Aragorn. Der aber nimmt sie nicht mit.
Bei den Bergen auf dem Weg nach Erech müssen sie durch eine dunkle Höhle, in es der sogar Gimli mit der Angst zu tun bekommt. Stimmen sind dort zu hören, aber niemand greift sie an oder zeigt sich ihnen. Die blanke Furcht ist dort zu hause. Schließlich führt sie ihr Weg aus der Höhle in eine Schlucht und Legolas bemerkt als einziger, wie ihnen die Toten folgen. Wie sie so durch die Gegend ziehen, Aragorn mit seiner Gefolgschaft und dahinter die Toten, verbreiten sie Angst und Schrecken unter der Bevölkerung in der Gegend. Am Hügel von Erech angekommen gibt sich Aragorn als Isildurs Erbe zu erkennen und verlangt von den Toten, ihrem Schwur nachzukommen. Genau das wollen die auch tun, um endlich ihre Ruhe zu finden.
The Muster of Rohan
Theóden kommt mit seinem Gefolge einen Tag nach Aragorn in Dunharrow an. Am Abend kommt ein Gesandter Gondors, der Théoden um Hilfe bittet. Der König sichert seine Hilfe zu, meint aber, 7 Tage zu brauchen (und wir wissen, dass das sehr eng wird).
Am Morgen zieht sich bereits eine dunkle Wolke über das Land. Urpsprung: Mordor. Der Krieg hat offensichtlich begonnen.
Théoden entschließt sich, doch gleich so schnell wie möglich gen Gondor zu reiten und entlässt Merry aus seniem Dienst: Er soll bei Éowyn bleiben, die das Volk in seiner Abwesenheit regieren soll. Merry weigert sich aber und Théoden willigt ein, ihn noch bis Edoras mitzunehmen. Er bekommt eine Rüstung (Aragorn hat zuvor angeordnet, dass eine für Merry angefertigt wird) und die Rohirrim brechen richtung Edoras auf.
Dort angekommen, lässt der König Merry endgültig zurück. Doch ein Reiter, der ihm bereits in Dunharrow aufgefallen war, erklärt sich bereit, ihn auf seinem Pferd versteckt mitzunehmen: Dernhelm. Am Weg nach Gondor hören sie bereits Meldungen von angreifenden Orcs in Rohan.
The Siege of Gondor
Pippin wird offiziell Mitglied der Garde. Als Beregond und er am Tag, an dem der Schatten über Gondor aufzieht, an der Mauer stehen, sehen sie Faramir und seine Männer zurückkommen; verfolgt von 5 geflügelten Nazgúl. Gandalf eilt ihnen mit ein bisschen Magie zu Hilfe.
Faramir erzählt Denethor von seinen Kämpfen und von Frodo. Denethor ist allerdings sauer, weil Faramir den Ring nicht mit nach Minas tirith gebracht hat. Gandalf ist mehr um Frodos Schicksal besorgt, als Faramir Cirith Ungol erwähnt, wo Frodo ja sein Glück versuchen will. Aus Saurons überstürztem Angriff schließt Gandalf, dass Aragorn sich ihm offenbart haben muss — gut für Frodo, denn jetzt hat er mehr Freiraum. Am nächsten Morgen war Mordors Dunkelheit bereits da.
Gondor hat längst Vorposten in Osgiliath und an anderen Orten errichtet. Faramir bricht zur Verteidigung zur großen Mauer um Pelennor auf. Denethor hofft auf die Hilfe der Rohirrim, die den roten Pfeil (das Symbol fürs Hilfegesuch) von seinem Boten aber erst vor 2 Tagen erhalten haben können. Am Abend kommen Berichte, dass der Chef der Nazgúl aus Minas Morgul aufgebrochen ist.
Am folgenden Tag fällt die Passage über den Anduin, Faramir zieht sich zur Mauer zurück. Der schwarze Captain erfüllt alle mit Furcht; Gandalf eilt wieder einmal zu Hilfe. Dennoch wird am Morgen die Mauer eingenommen und gesprengt. Gondor ist im Rückzug .
Denethor zeigt sich in Rüstung und schickt eine Sortie los, die er in einer gewissen Vorahnung zusammengestellt hat. Zusammen mit Gandalf schlagen sie die Angreifer mitsamt Nazgúl fürs erste zurück. Die Verteidiger der Mauer kommen auch zurück, unter ihnen Faramir, der schwer verwundet ist.
Die Belagerung von Minas Tirith beginnt, immer mehr Feinde strömen auf die Stadt zu. Eine letzte Nachricht erreicht die Stadt noch bevor die Tore geschlossen werden: Rohan kommt nicht, oder zumindest nicht rechtzeitig. Um die Stadt herum bauen die Handlanger Saurons Feuergräben und karren Katapulte herbei. Die Munition dieser Katapulte besteht nicht nur aus Feuerkugeln, sondern auch aus den Köpfen der toten Menschen; die Moral in Minas Tirith sinkt. Die Nazgúl kreisen über der Stadt und verängstigen auch die Mutigsten. Furcht, Hunger, Verzweiflung: die schlimmsten Waffen des dunklen Lords sind am Werke.
Denethor, verzweifelt, dass das Ende Gondors nahe sein muss, bleibt unterdessen beim bewusstlosen Faramir am Bett.
Gandalf übernimmt die Koordinierung der Verteidigung.
Wo auch immer er mit dem Prinz von Amoroth auftaucht, erhellen sich die Gemüter, wenn auch nur für einen flüchtigen Moment.
Denethors Verzweiflung schlägt langsam in Wahnsinn um: Besser jetzt brennen als später
.
Er will Pippin aus seinen Diensten entlassen, doch auch er lehnt das ab.
Faramir wird auf Denethors Anweisung hin in die Halle der Toten gebracht, zu der außer den Königen und Stewards kaum jemand Zugang hat.
Denethor selbst legt sich auch zu seinem Sohn und will allem ein Ende setzen.
Der einzige, der den Wahnsinn des Statthalters sieht, ist Pippin, der sich sofort auf die Suche nach Gandalf begibt und Beregond bittet, alle aufzuhalten, die Denethor seinen Wunsch erfüllen wollen.
Pippin findet Gandalf am Tor. Die Feinde haben mit einem riesigen Rammbock das Tor zerstört und der schwarze Captain stellt sich Gandalf. Gerade als er losschlagen will, kräht ein Hahn. Die Antwort auf sein Krähen war jedoch weitaus freudiger: Hörner blasen zum Angriff — Rohan ist gekommen!
The Ride of the Rohirrim
Rohan macht in einem Wald Pause, wo Théoden mit Eingeborenen spricht. Der Stammesführer — allen Fremden gegenüber normalerweise skeptisch — will eigentlich nicht kämpfen, hasst aber Sauron genauso wie alle anderen: Er bietet an, die Rohirrim schnell auf einem nicht von Orcs besetzten Weg nach Gondor zu geleiten.
Auf diesem Weg finden sie die Leiche des Boten, der die Ankunft der Rohirrim in Gondor ankündigen hätte sollen: Gondor weiß also nicht, dass Rohan unterwegs ist.
In der Nacht rasten die Rohirrim, bevor sie in den Kampf ziehen; das Waldvolk ist schon wieder weg. Die Orcs, die am Pelennor zu Gange sind, werden von den Rohirrim noch in der Nacht überrascht und überrannt. Die Reiter ziehen unbeirrt und Orcs mordend nach Minas Tirith.
Als der Morgen abbricht, stürmt Rohan die Stellungen der Belagerer, die Orcs fallen den Reitern wie die Fliegen zum Opfer. Théoden kämpft immer an vorderster Front mit seinen Leuten mit.
The Battle of the Pelennor Fields
Théodens Angriff läuft wunderbar. Solange bis der Lord der Nazgúl auftaucht und viele Rohirrim tötet, sowie seinen eigenen Leuten wieder Mut macht. Auch Théoden fällt durch sein Schwert. Dernhelm und Merry leben noch und sind verstört. Dernhelm will den Nazgúl daran hindern, Théodens Leiche mitzunehmen. Als sich Dernhelm schließlich als Èowyn zu erkennen gibt, verwirrt das den Nazgúl während Merry neuen Mut fasst. Théoden lebt zu diesem Zeitpunkt sogar noch, bekommt aber nicht mit, dass seine Nichte sich dem dunklen Gesellen stellt. Der Nazgúl pariert den Angriff Éowyns und holt gerade zum tödlichen Hieb aus, als Merry ihn von hinten verwundet. Éowyn erkennt die Situation am schnellsten und sticht zu: Der Nazgúl ist besiegt!
Théoden verabschiedet sich von seinen Mannen, und hat immer noch nicht mitbekommen, was eigentlich passiert ist. Er stirbt, nachdem er dem eben angekommenen Éomer das Banner Rohans übergeben hat. Éomer sieht die verwundete Éowyn auch dort liegen und glaubt, auch sie sei tot. Hasserfüllt und als neuer König Rohans reitet er nun an der Spitze seiner Reiter gegen die Feinde.
Théoden und Éowyn werden von ein paar Kämpfern fort getragen. Prinz Imhrail, der ihnen entgegenkommt, bemerkt als einzigr, dass Éowyn noch am Leben ist.
Der Feldzug gegen die Belagerer geht weiter, aber das Blatt wendet sich: Immer mehr Feinde kommen daher. Als am Horizont auch noch Schiffe aus dem Süden auftauchen, sinkt der Mut der Verteidiger und der Rohirrim. Doch als sich herausstellt, dass die Schiffe von Aragorn übernommen worden sind, geht die groe Schlacht schnell zu Ende.
The Pyre of Denethor
Pippin erwischt Gandalf und überredet ihn, Faramir zu helfen. Das obwohl gerade wild gekämpft wird. Rohan ist gerade angekommen, Prinz Imrahil bekommt von Gandalf einstweilen das Kommando. In den Hallen der Toten verteidigt Beregond die Türe gegen die loyalen Untergebenen Denethors. Gandalf regelt das Problem und geht hinein.
Denethor ist vollkommen durchgeknallt. In seinem Palantír hat er eine Flotte mit schwarzen Segeln gesehen: Für ihn das Zeichen des sicheren Unterganges. Außerdem will er Aragorn den Thron des Königs nicht überlassen. Denethor wirft sich mitsamt Palantír auf den Scheiterhaufen und zündet ihn an. Gandalf, Pippin und Beregond tragen Faramir in die Häuser der Heilung. Am Weg dorthin hören sie einen Schrei, nach dem alles nicht mehr so düster erscheint wie zuvor (der Lord der Nazgúl?). Er hat gesehen, zu welchem Preis wenn der Nazgúlschef vernichtet ist: Théoden ist tot und außerdem wird ihm nun endlich klar, warum Denethor sich so eigenartig benommen hat: Der Palantír bzw. der Wille Saurons war doch stärker als Denethors. So weit reicht also der Einfluss Saurons! Gandalf schickt Beregond zur Zitadelle, um zu erzählen, was los ist.
The Houses of Healing
Éowyn und Merry werden ebenfalls in die Häuser der Heilung gebracht.
Der dunkle Schatten, den der Nazgúl bei ihnen hinterlassen hat frisst sie langsam auf; es gibt keine Heilung.
Eine Legende sagt allerdings: The hands of the King are the hands of a healer.
Leider gibt es momentan keinen König in Gondor.
Aragorn, Éomer und Imrahil kommen an und werden von Gandalf eingewiesen.
Aragorn versucht sich als Heiler, aber es fehlt ihm ein unscheinbares Gewächs namens Kingsfoil
.
Die Chefheilerin macht sich auf die Suche, weil sowas nicht lagernd ist.
Abgesehen davon ist keine heilende Wirkung des Krautes bekannt.
Es gibt allerdings in der erwähnten Legende ein paar überlieferte Zeilen, die besagen, dass ein König damit heilen kann.
Glauben tut das niemand.
Bergil treibt 6 Blätter des Krautes auf, mit denen Aragorn Faramir aufweckt — er ist am längsten unter dem dunklen Einfluss seiner Wunde gestanden.
Faramir nennt Aragorn im Wachwerden seinen König (Mein König, Ihr habt gerufen?
).
Aragorn heilt auch noch Merry und Éowyn.
Das Gerücht, dass wieder ein König in Gondor sei macht schnell die Runde. Die Leute freuen sich schon auf den neuen König. Aragorn allerdings schläft weiterhin außerhalb der Stadt in seinem Zelt; er findet es noch nicht an der Zeit, den Thron zu übernehmen. Deshalt weht auch noch immer das Banner Prinz Imrahils auf der Zitadelle der Stadt.
The last Debate
Legolas und Gimli erzählen den Hobbits alles über ihre Reise: Über die Kämpfe am Meer, wo die Totenkrieger ihren Schwur endgültig einlösten und die Feinde mit Schrecken vertrieben haben. Wie Aragorn sie nach dem Sieg aus ihren Pfilchten entlassen hat. Wie sie mit den gekaperten Schiffen Richtung Minas Tirith gesegelt sind.
Unterdessen treffen sich Gandalf, Aragorn, Éomer und Imrahil in Aragorns Zelt vor der Stadt. Die erwägen ihre Möglichkeiten, nachdem Denethor im Palantír weitere große Truppen gesehen hat. Gandalf erklärt, dass Sauron anscheinend unsicher über den Verbleib des Einen Ringes sein muss und deshalb sein ganzes Augenmerk auf Gondor richtet. Er wartet darauf, dass einer den Ring gebraucht und Sauron dann gezielt zuschlagen kann. Genau deshalb, meint Gandalf, müssten die Streitkräfte offen gegen Sauron ziehen, damit der glaubt, einer habe sich den Ring angesteckt und wolle ihn vernichten. Damit will Gandalf Sauron aus Mordor herauslocken um Frodo mehr Chancen zu verschaffen, seinen Aufrag zu erfüllen.
Die Hauptleute stimmen dem Plan zu. 7000 Leute können mobilisiert werden, um gegen Mordor zu ziehen. Imrahil wirft ein, dass Sauron das wohl kaum als ernstzunehmenden Angriff werten werde. Gandalf und Aragorn sind überzeugt: Allein ihrer beider Namen und die Unsicherheit über den Ring werden Sauron zum Handeln zwingen.
The Black Gate opens
Die Armeen formieren sich zum Aufbruch in Richtung Mordor. Merry bleibt zurück. Beregond führt eine Armee aus Gondor an.
An den Crossroads vor Minas Morgul wird eine Wachkompanie abgestellt, falls Truppen aus dem Süden ankommen sollten. Die Hauptarmee marschiert weiter Richtung Norden zum Morannon, dem schwarzen Tor. Die Hauptaufgabe besteht darin, Saurons Blick von der wahrscheinlichen Position Frodos abzulenken. 6000 Mann bleiben, nachdem es doch einige mit der Angst zu tun bekommen. Aragorn schickt sie zur Verstärkung der letzten Posten in Gondor zurück.
Am Tor treffen sich die Chefitäten der Armee mit einem Gesandten Saurons, der die Sachen von Frodo und Sam mit sich bringt. Gandalf wirkt am Boden zerstört, schlägt aber Saurons Bedingungen aus. Noch bevor der Gesandte wieder am Tor ist, schlagen Saurons Truppen los. Gondors Heer wird auf zwei Hügeln eingekreist. Die Nazgúl nehmen den Kämpfern den letzten Funken Hoffnung. Gondor wartet auf seine Vernichtung, allen voran Aragorn, Gandalf, Pippin, Beregond.
Buch 6
The Tower of Cirith Ungol
Derweil Aragorn die Flotte Richtung Minas Tirith kommandiert, beschließt Sam, Frodo zu retten. Sam steht vor dem Eingang zum Turm, in den Frodo getragen worden ist. Den Ring hat er wieder abgenommen. Mount Doom ist auch schon in Sichtweite und der Ring fordert Sam heraus; er widersteht dem Drang, ihn nochmal anzustecken. Vor dem Tor stehen zwei steinerne vom Bösen beseelte Wächter, die Sam mit Galadriels Phiols überlistet. Im Turm findet Sam lauter tote Orcs vor. Offenbar haben sie sich um Frodo gestritten — und bei der Streitkultur…
Sam sucht sich einen Weg nach oben.
Ein verschreckter Orc, der von der Turmspitze flüchtet rennt vor Sam wieder Richtung Turmspitze davon; er sieht Sam im Zwielicht nur als bedrohliche Figur.
Sam nutzt diese Tatsache und verfolgt den Orc schreiend: Der Elfenkrieger ist gekommen!
Auf der Spitze angekommen, belauscht er zwei streitende Orcs.
Als einer der beiden rauskommt, verwundet ihn Sam.
Der Orc flieht.
Geht ganz rauf, findet Frodo aber nirgends.
Er beginnt zu singen.
Da kommt der letzte Orc mit einer Leiter daher und öffnet eine Falltür, die zu Frodos Versteck führt.
Sam hinterher und schlägt auch diesen Orc in die Flucht.
Frodo ist verbittert, da er seinen Auftrag als gescheitert ansieht. Sam fällt es in diesem Moment schwer, den Ring wieder herzugeben. Auf Frodo hat der Ring schon merklichen Einfluss: Er verhält sich beinahe so wie Gollum, beschimpft Sam als Dieb. Allerdings wird ihm sofort bewusst, was er da gesagt hat und er ist beschämt.
Sam holt etwas Orcgewand, schließlich müssen sie weiter und das am besten so unafuffällig wie möglich. Wasser ist Mangelware. Etwas Lembas haben die beiden noch.
Die beiden Hobbits brechen als Orcs verkleidet auf. Die Wächter blenden sie wieder mit der Phiole. Als sie durch das Tor gehen wollen, bricht das in sich zusammen und ein Nazgúl stürzt aus dem Himmel auf die beiden zu (offenbar alarmiert von den Wächtern).
The Land of Shadow
Die beiden entkommen dem Nazgúl und den Orcs in seinem Schlepptau und machen sich auf den Weg, ihre hoffnungslose Mission doch noch irgendwie zu beenden. Plötzlich scheint ihnen, als würde die Dunkelheit zurückgedrängt werden (Théoden liegt gerade im Sterben). Frodo muntert das oder der Gedanke an erfolgreiche Schlachten ihrer Freunde aber nicht im geringsten auf, der Ring ist schwer und drängt sich in sein Bewusstsein.
Das Licht erhellt die Umgebung gerade genug, sodass sie erkennen könenn, dass sie in einem tiefen Tal sind. Ein weg führt nach unten. Sogar Wasser finden sie und Sam erinnert sich, wie er sich bei Galadriel insgeheim gewünscht, sie würde für Licht und Wasser in Mordor sorgen. Endlich kommen sie an die Ebene von Gorgoroth, noch 40 Meilen bis zum Berg. In der Ebene sind viele Camps der Feinde zu sehen, keine reelle Chance, da vorbeizukommen. Sie kehren um. Zwei Orcs kommen ihnen entgegen, die offenbar Gollum suchen sollen (sie streiten sich, wie üblich). Die Hobbits gehen nach Norden. Ein Umweg, aber geschützter.
Das Essen geht ihnen aus (außer dem Lembas), Frodo schläft und Sam holt Wasser. Auch Gollum taucht wieder auf, flieht aber vor Sam.
Als die beiden Ringträger die Straße entlanggehen, taucht eine Horde Orcs auf. Blöderweise entdeckt einer der Orcs die beiden Hobbits, hält sie aber für Orcs und befiehlt sie in die Formation. Sie trotten also nun in den Reihen der Feinde mit. Glücklicherweise sind die Orcs so primitiv, dass sie sich in einen Kampf mit anderen Orcs verzetteln, in dem den Hobbits die Flucht gelingt.
Mount Doom
Sam zwingt Frodo selbstlos zum Essen und Trinken, für ihn selbst bleibt nichts übrig. Ihm ist bewusst, dass die Verpflegung nur maximal bis zum Berg reichen würde, sicher nicht weiter.
In Gorgoroth selbst ist kaum jemand zu sehen.
Alle sind gegen das Heer von Gondor ausgeschickt worden.
Frodo ist inzwischen wie ferngesteuert.
Der Ring vreführt Frodo nun beinahe andauernd, Frodo schafft es aber immer wieder, die Finger davon zu lassen.
Frodo klagt über seine Last und zuckt aus, als Sam ihm anbietet, den Ring für eine Weile zu tragen: It's mine!
Stattdessen lassen sie das ganze zu schwere Orczeug liegen.
Sam trennt sich sogar von seinem Kochgeschirr und versucht sich Mut zu machen, mit mäßigem Erfolg.
Endlich gelangen sie zermürbt und ausgehungert an den Fuß des Orodruin.
Am Morgen ist Frodo sogar schon zu schwach zum Aufstehen. Sam trägt ihn (er ist erstaunlich leicht!) ohne zu wissen, wo er eigentlich hin muss. Auf den Berg hinauf führt nur ein Weg. Frodo sieht für einen Moment sogar das Auge Saurons vom Barad-dûr aufblitzen was ihm sein letztes Fünkchen Willenskraft raubt. Das Auge schaut allerdings nach Norden, wo die Captains der Westarmee gerade ihrem Angriff entgegensehen.
Frodo bittet Sam, ihn daran zu hindern, den Ring anzustecken. Sam schleppt Frodo weiter nach oben, als plötzlich Gollum aus dem Nichts auftaucht und angreift. Er will den Ring. Frodo erstarkt wieder und geht weiter, während Sam mit Gollum kämpft. Sam ist zu stark und Gollum fleht um sein Leben. Sam verjagt ihn nur, weil er inzwischen den Ring selbst getragen hat und soetwas wie Verständnis für Gollum zeigt.
Gollum verfolgt Sam aber weiterhin unbemerkt. Sam findet einen Gang in den Berg, wo er Flammen aus Spalten im Boden hochschnellen sieht. Frodo ist da. Mit auffallend klarer Stimme meint Frodo, er könne nicht tun, wozu er gekommen ist. Schließlich sei der Ring seiner! Mit diesen Worten verschwindet Frodo vor Sams Augen. Diesen Moment nutzt Gollum, um Sam anzugreifen und Frodo nachzurennen.
Sauron entdeckt den Ring und richtet all seine Aufmerksamkeit auf den Orodruin.
Seine Armeen sind ohne seine Führung willenlos.
Die Nazgúl hetzen Richtung Berg.
Gollum kämpft mit dem unsichtbaren Frodo und beißt ihm den Finger mitsamt Ring ab.
Frodo erscheint wieder, Gollum führt einen Freudentanz mit dem Ring auf, taumelt am Abgrund und fällt in die Flammen.
Ein letztes Precious!
war zu hören, dann nichts mehr.
Sauron löst sich auf, Mordor geht unter, Frodo ist von seinem Wahn befreit.
The Field of Cormallen
Der Zeitpunkt, an dem der Angriff auf die Armee Gondors losgeht. Die Adler unter Gwiahir kommen der Westarmee zu Hilfe. Von einem Moment auf den anderen machen die Feinde auf ihrem Sturmlauf kehrt und fliehen vonr Gondors Armee. Saurons Macht ist gebrochen worden, die Feinde sind verängstigt und ziellos. Die Nazgúl haben besseres zu tun, als Gondor zu bekämpfen.
Gandalf holt mit Gwiahir und ein paar seiner Begleiter Sam und Frodo vom Mount Doom ab, wo sich die beiden zum Sterben hingelegt haben und bringt sie nach Ithilien.
Frodo und Sam sollen zum König gebracht werden.
Sam fragt: Welchen König?
Gandalf, den beide ja für tot hielten, antwortet: Den des alten Reiches!
Auch wenn die offizielle Krönung noch nicht geschehen ist.
Die beiden Hobbits werden ehrenvoll bei Aragorn empfangen.
Ein Sänger kommt und will vom Frodo of the Nine Fingers and the Ring of Doom
singen (an etwas in der Art hat Sam am Orodruin wehmütig gedacht, als sie sich aufs Sterben vorbereitet haben).
Beim anschließenden Essen treffen die beiden wieder auf Pippin und Merry, die ja immer noch Ritter in den Diensten Gondors und Rohans sind.
Es folgen viele Tage in Ithilien. Mordors letzte Festungen werden zerstört und Vorbereitungen für die Krönung des Königs getroffen.
The Steward and the King
Gondor. Noch vor der Vernichtung des Ringes. Éowyn will wieder aufs Feld, aber der Heiler lässt sie nicht gehen. Sie will den Chef sprechen: Faramir. Der findet Éowyn sofort sympathisch. Sie treffen sich daraufhin oft im Garten und plaudern und kommen sich näher.
Der Tag, an dem der Ring zerstört wird: Merry reist zu Gandalf, Faramir übernimmt offiziell die Statthalterschaft, um die Krönung vorzubereiten. Éowyn bleibt in Minas Tirith, Faramir will sie heiraten. Éowyns Einstellung ändert sich: Von der verkannten Heldin oder Königin, die am Schlachtfeld sterben oder neben dem König regieren wollte, zur Heilerin. Das trifft sich sehr gut, da Faramir nicht König werden kann.
Aragorn trifft mit Gefolge in Minas Tirith ein. Faramir kommt ihm entgegen und bietet ihm nach einem alten Ritual seinen Posten an. Aragorn will sich die Krone nicht selbst aufsetzen: Frodo soll Gandalf die Krone geben, der sie ihm aufsetzen soll — in Anerkennung ihrer Mühen.
Als erste Amtshandlung des neuen Königs werden viele ehemalige Feinde begnadigt und in ihre Heimat zurückgeschickt. Außerdem schließt er Frieden mit Harad. Beregond wird wegen Blutvergießens in den Hallen und Verlassen seines Postens "bestraft": Er wird Leibwachenchef Faramirs in dessen Prinztum Ithilien.
Éomer und Éowyn reiten nach Rohan, um auch dort wieder Ordnung herzustellen.
Éowyn will danach zurückkommen.
Alle außer den Gefährten verlassen Minas Tirith.
Aragorn meint rätselhaft: Es kommt noch ein Tag, an dem ich meine Freunde um mich haben will.
Eines Tages führt Gandalf Aragorn auf eine Anhöhe, wo Aragorn einen Abkömmling des ehemals weißen nun verdorrten Baumes findet. Aragorn nimmt ihn mit und pflanzt ihn vor der Zitadelle ein: Das ist das Zeichen, auf das er gewartet hat. Gandalf hat auf besagter Anhöhe erklärt, dass am Ende des 3.Zeitalters die älteren Rassen (Elfen und er) gehen müssen, weil nichts mehr für sie zu tun sei.
Die Elfen (Elrond, Glorfindel, Celeborn, Galadriel, Arwen) kommen nach Minas Tirith und Aragorn heiratet Arwen in der Zitadelle.
Many Partings
Frodo will über Rivendell ins Shire, weil Bilbo dort ist (auch sein Leben wurde durch den Ring künstlich verlängert und nach dessen Zerstörung ist er zu schwach gewesen, um Elrond zu begleiten).
Aragorn will ihn und Éomer — der gekommen ist, um Théoden in Rohan zu bestatten — bis Rohan begleiten.
Arwen gibt Frodo ihren Elfenstein, sie will nämlich nicht mit den Elfen über den See gehen und in Ithilien als Sterbliche bleiben (genau wie Luthien in grauer Vorzeit).
Éomer und Gimli belegen ihren "Streit" um Lady Galadriel: Éomer findet dennoch Arwen hübscher (fairer
), was Gimli ihm verzeiht.
Théoden wird von hochrangigen Wesen begleitet. Ghân-buri-ghân (der Chef der Waldleute ob Gondor) bekommt von Aragorn im Vorbeigehen den Wald zugesichert.
Théoden wird in Edoras begraben, Éomer wird offiziell zum König erklärt. Er verkündet die Hochzeit von Éowyn und Faramir als neues Band zwischen Rohan und Gondor. Merry wird aus den Diensten Rohans entlassen und bekommt von Éowyn ein Horn als Geschenk.
In Helm's Deep besuchen Legolas und Gimli wie versprochen die Höhlen. Legolas ist sprachlos.
Isengard wurde von den Ents inzwischen in einen großen Garten verwandelt. Der Orthanc ragt aus dem Wasser. Treebeard sagt, er habe Saruman gehen lassen, weil kaum noch was von ihm übrig war. Aragorn überlässt den Ents das Tal. Gimli löst auch sein Versprechen ein, mit Legolas den Fangorn zu besuchen (Treebeard bietet es sogar an). Treebeard verabschiedet sich noch mit der Bitte, Nachricht zu geben, falls irgendwo Entfrauen gesichtet werden sollten.
Aragorn verlässt Celeborn, Galadriel, Glorfindel und die Hobbits am Gap of Rohan. Bei den Misty Mountains überholt der Rest einen alten Mann mit Kumpel: Saruman und Gríma. Sie bieten ihm an, ihn aus Aragorns Reich zu geleiten. Saruman lehnt spöttisch und verächtlich ab.
Schließlich verlassen die Elfen die Hobbits mit ihren inzwischen bedeutungslosen Ringen. In Rivendell treffen sie Bilbo, der alt und gebrechlich, aber sehr friedlich ist. Bilbo erkundigt sich auch nach seinem schönen Ring. Er bittet Frodo, seine Notizen zu einem Buch zu vervollständigen.
Homeward bound
An der Bruinenfurt spürt Frodo seine vor genau einem Jahr erlittene Wunde des Nazgúlmessers. In Bree ist das Prancing Pony beinahe leer. Sams Pony hat auch seinen Weg hierher gefunden. Sie erzählen dem Wirt Butterbur von Strider. Butterbur erzählt von vielen Bösewichten in der Gegend.
Gandalf verlässt die Hobbits, um Bombadil zu besuchen. Die Hobbits gehen ins Shire. Dort hat sich einiges verändert: Viele Tore um das Land herum. Mauern. Wachen.
The Scourging of the Shire
Die Tore sind verschlossen.
Merry und Pippin müssen durchbrechen, weil die Hobbits drinnen vor dem Chef
Angst haben.
Auc hBill Ferny ist als Handlanger hier (das ist der Typ, von dem Sam in Bree das Pony gekauft hat).
Ihn verjagen sie schnell.
Im Shire herrscht eine Art Kommunismus im schlechtesten Sinn: Keinem gehört was, niemand darf was, alles geschieht nach dem Willen des Chefs
. Mit anderen Worten eine Schreckensherrschaft im Aufbau.
Frodo und Freunde wurden verraten, denn am nächsten Tag stehen Shirrifs da, die sie festnehmen wollen (sie bitten sie eigentlich, freiwillig mitzugehen, da die 4 immer noch ihre Rüstungen tragen und sehr gefährlich ausschauen).
Die Gefangenen sollen zum Chef (Lotho) geführt werden, hängen ihre Bewacher aber locker ab. Nach einer Begegnung mit Südländern (die Gondor beschimpfen und auch als Handlanger des Chefs hier sind) beschließen die vier kampferprobten Hobbits, das Shire aufzurütteln: Kein Hobbit scheint zu wollen, was hier vorgeht.
Merry organisiert die Hobbits, Pippin holt Verstärkung aus anderen Teilen des Shires. Der erste Sieg der Hobbits gegen ihre Besatzer gelingt, als 20 Große daherkommen und deren Anführer getötet wird, als er auf die Hobbits losgehen will. Die anderen ergeben sich. Weitere Siege folgen. Als sie schließlich zum Chef in Bag End vordringen, staunen sie nicht schlecht: Saruman! Frodo schickt ihn weg, doch Saruman will wenigstens Frodo töten. Frodo will dennoch Gnade walten lassen. Ironischerweise tötet Gríma Wormtongue seinen eigenen Herren, weil Saruman dummerweise verrät, dass Wormtongue den Ex-Chef Lotho getötet hat. Die Zeit des Wiederaufbaus kann beginnen.
The Gray Havens
Der Wiederaufbau ist in vollem Gange. Galadriels Geschenk für Sam hilft enorm beim Wiederaufforsten der zerstörten Wälder. Sam heiratet, Merry und Pippin ziehen singend durch die Lande und verbreiten Freude. Frodo schreibt an seinem Buch und verlässt schließlich mit Gandalf, Celeborn und Galadriel inklusive der letzten Ringe der Macht Mittelerde von den grauen Häfen.
Ich hab noch ein kleines Glossar über die Charaktere zusammengestellt.
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Created: 2003-06-14 — last update of web site: 2012-05-10
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