Meinung
Die Zusammenfassung ist nicht einfach, da so viel Information in den Kapiteln steckt und man leicht alles durcheinanderwürfelt. Es passiert einfach in fast jedem Kapitel so viel mit so vielen Namen, dass man einfach durcheinanderkommen muss. Dann gibts wieder Kapitel, die mit einem Satz zusammengefasst sind.
Ich hab auch mit der Zeit aufgehört, Kapitelweise zusammenzufassen, weil iuch einfach zu viel nachlesen hätte müssen.
Gefallen hat es mir dennoch, denn mit viel Liebe für Details in der Nomenklatur ist dieses, wie die anderen aus dem ich nenns einfach mal Sagenkreis, zusammengestellt.
Inhalt
Ainulindale
Vorgeschichte: Der Gottvater Iluvatar schafft Musik, jeder Untergott (Ainur) bekommt einen Aspekt zugesprochen. Diese Musik manifestiert sich in Ea, der Urerde. Die Ainur formen Ea nach ihren Vorgaben und Arda, die Erde entsteht. Melkor möchte aber eigene Gedanken und Melodien spinnen und widersetzt sich Iluvatar. Die Ainur, die auf Arda hinabsteigen, werden dort Valar genannt. Melkor ist auch herabgestiegen und kämpft gegen alles, was seine Brüder tun.
Valaquenta
Von den Valar
Die einzelnen Valar und Valier (die weiblichen Ainur) werden vorgestellt. Die wichtigsten: Manwe, der gute Chef und Melkor, der auf Arda Morgoth genannt wird, der böse Bruder, der unbedingt die Macht haben will. Melkor erschafft auch die bösen Kreaturen.
Die anderen Valar und Valier spare ich mir an dieser Stelle.
Von den Maiar
Die Maiar sind die Diener der Valar. Ihre Zahl ist unbekannt und nur wenige haben Namen unter den Lebewesen von Arda (Elben, Menschen).
Prinzipiell ist jeder Valar/Valier für irgendwas zuständig und die Maiar auch, nur mit weniger Macht. Sie sind quasi die Laufburschen.
Von den Feinden
Melkors Name wird nicht mehr genannt, er heißt wie gesagt Morgoth. Seine Maiar sind die Valaraukar, die in Mittelerde Balrog heißen. Ein gewisser Gorthaur ist auch dabei, den man unter dem Namen Sauron noch besser kennen lernen wird. Gorthaur war einst Maiar eines anderen und ein Wissenschaftsfreak. Sauron folgte später aber demselben dunklen Pfad iwe Morgoth.
Quenta Silmarillion — Die Geschichte von dem Silmaril
Vom Anbeginn der Tage
Der erste Krieg der Ainur hat lange begonnen, bevor ganz erschaffen war. Damals hat Tulkas Melkor vertrieben, der sich seither versteckt hatte. Die anderen Ainur begannen die Zeitrechnung und begrünten Arda, damit dereinst die Erstgeborenen Elben und Menschen in die Welt gesetzt werden könnten. Blöderweise hat Melkor die ganze Zeit aus der Ferne das Treiben beobachtet und sich still und heimlich mit seinen Anhängern nach Mittelerde eingeschlichen und begonnen, alles zu vergiften, was ihm in den Weg kam.
Die Ainur flüchteten über den See nach Westen, wo sie Valinor gründeten, geschützt durch Berge. Dort begannen sie mit dem Begrünen der Landschaft. Melkor hat sich inzwischen ein Versteck in undurchdringlichen Schatten geschaffen.
Die Elben waren von Iluvatar als seine unsterblichen Kinder ersonnen, mit ähnlichen Eigenschaften wie die Valar. Die Menschen sollten eine andere Gabe bekommen: den Tod als Antriebsmittel. Melkor machte sich diese Gabe später zu Nutze, indem er den Tod mit Schrecken und Ungewissheit gleichsetzte.
Von Aule und Yavanna
Aule schafft die Zwerge, weil er die Ankunft der Erstgeborenen nicht erwarten kann. Aber die wollen nicht so richtig, wenn er nicht an sie denkt. Aule gesteht Iluvatar seine Ungeduld und der beschenkt die Zwerge mit Eigenständigkeit, doch erst, wenn die Erstgeborenen da sind.
Yavanna, die sich um die Bäume besonders sorgt, erbittet von Iluvatar Schutz für die Bäume vor den Werken der Zukunft. Er wird gewährt: Eine Kraft soll in den Wäldern walten, die nicht ungestraft erzürnt werden dürfe.
Vom Erwachen der Elben und von Melkors Gefangenschaft
Melkor baut inzwischen seine Lager aus. Die Valar beschließen dereinst, ihm den Garaus zu machen und ziehen gegen ihn in den Krieg. Damit die Elben nicht im ganzen Dunkel dastehen, wenn sie ankommen, bringt Varda (Elentari) helle Sterne an, denen die Elben immer gerne vertrauen mögen.
In der Zwischenzeit sind bereits die ersten Elben da, von denen einige bereits von Melkor verdorben waren. Die, die Angst hatten, flohen und wurden von Melkor nach und nach gefangen und aus ihnen schuf er die Orks. Melkor wird gefangen genommen und viele seiner Schergen verjagt oder vernichtet. Der Balrog Sauron bleibt unentdeckt.
Die Elben werden eingeladen, zu den Valar zu kommen, doch nicht alle folgen diesem Ruf. Die, die es tun, werden später Eldar genannt. Die anderen (unter anderem die Noldor) verteilten sich nach und nach in ganz Mittelerde, der größte Teil in der Nähe eines großen Flusses, der später Andui genannt werden würde.
Von Thingol und Melian
Kurzes Kapitel, das nur beleuchtet, dass durch die beiden die Maia und die Eldar vermischt werden. Außerdem blieben die Leute Thingols in Mittelerde zurück und gingen nicht wie die anderen Völker nach Valinor. Sie haben ein Kind, das als das schönste aller Kinder Iluvatars angesehen wird (das muss wohl Luthien sein).
Von Eldamar und den Fürsten der Eldalie
Die Teleri bleiben in Mittelerde, während die Noldor und die Vanyar von dort von Ulmo auf einer Insel nach Valinor gebracht werden, wo sie fortan leben sollten. Später kamen jedoch auch die Teleri nach und ließen sich an der Küste von Aman nieder
Von Feanor und der Loskettung Melkors
Feanor ist ein Noldor, er ist sehr geschickt, was Handwerk anbelangt. Er war auch der erste, der Edelsteine nicht nur veredelte sondern auch selbst welche schuf. rat nahm er kaum von jemandem an.
Über Melkor wird erneut gerichtet und uihm wird vergeben. Doch muss er sich noch in der Aufsicht der anderen Valar herumtreiben.
Von den Silmaril und der Unruhe der Noldor
Feanor schuf dereinst die Silmaril. Drei gewaltige Gemmen, die das Licht der beiden leuchtenden Bäume von Valinor enthalten. Das ist eines der Werke, die man nur einmal schaffen kann, und dann nie wieder. Davon gibts einige (die Bäume selbst gehören auch dazu) Feanor hütet diese Gemmen.
Melkor beginnt unter seiner zuckersüßen Fassade Neid und Hass unter den Noldor zu schüren: Er redet ihnen ein, dass die Valar die Elben nur deshalb in Valinor haben wollen, damit die Menschen, die, weil sterblich und daher leichter kontrollierbar, nach den Elben in Mittelerde hausen sollten, den Platz der Elben als Hüter der Welt einnehmen sollten. Von den Menschen wurde den Elben bisher nichts gesagt.
Feanor und Melkor begehren beide die Silmaril wie nix anderes.
Ab nun geht es wild zu: Feanor bauscht sich zum Führer der Noldor auf und verspricht ihnen Freiheit von den verräterischen Valar.
Hier fehlt mir ein Teil, den ich vergessen hab (um Seite 88-90)
Melkor verschwindet aus Valinor.
Von der Verdunkelung Valinors
Melkor holt sich Unterstützung von einem dunklen Wesen aus dem Süden: Ungolianth, einem spinnenartigem Ding, das alles Licht aufsaugt und sich davon ernährt. Mit dessen Hilfe will er Valinor stürzen und die Silmaril rauben. Ungolianth zerstört die beiden Bäume in Valinor, so ist nurmehr in den Silmaril deren Licht erhalten. Melkor und Ungolianth entkommen, allerdings ohne die Silmaril.
Von der Verbannung der Noldor
Fenaor wird gebeten, die Silmaril herauszurücken. Feanor willigt anfangs ein, doch da erreicht eine Nachricht Valinor, dass Finwe, Feanors Vater, von Melkor gemeuchelt wurde (das erste vergossene Blut). Nebenbei klaut er auch noch die dort in der Tiefe gelagerten Silmaril. Feanor nennt Melkor erstmals Morgoth (Schwarzer Feind der Welt) und rennt davon.
Melkor und Ungolianth fliehen in Richtung Mittelerde, wo seine alten festungen zum Teil immer noch liegen. Als Ungolianth erkennt, dass Melkor sie eigentlich abschütteln will, fordert sie die Silmaril und foltert Melkor. Der schreit so erbärmlich, dass die restlichen verbliebenen Balrogs mutner werden, heraufkommen und Ungloanth verwunden. Die flüchtet und hauste ab da in Ered Gorgoroth.
Morgoth bezieht wieder seine Festung in Angband und beginnt mit dem Aufrüsten. Auf seiner Krone befestigt er die Silmaril, die ihm schon die Hände verbrannt haben.
Feanor erfährt, dass die Valar Morgoth nicht erwischen können und schart die Noldor um sich. Er ruft offen zur Rebellion gegen die Valar auf und schwört, so lange die Silmaril zu jagen, bis er alle getötet hat, die sie nicht herausrücken wollen und sie wieder in seinem Besitz sind. Außerdem will er in Mittelerde herrschen.
Die Noldor ziehen aus Valinor aus, nicht ohne davor gewarnt zu werden, dass sie sich ins Unglück stürzen und nicht mehr in Valinor willkommen sein, wenn sie gingen. An der Küste wollen sie die Schiffe der Teleri. Es kommt zum Kampf, weil diese Schiffe für die Teleri sowas sind wie die Silmaril für Feanor. Viele sterben, auch auf der Überfahrt Richtung Mittelerde (heißt übrigens Endor) Manche aus der Gefolgschaft Feanors kehren um.
Nach diesem Blutbad werden sie von den Valar verflucht, auf dass sie lange Unglück erheischen sollten. Finarfin kehrt mit seinen Leuten um und erlangt Vergebung in Valinor.
Es fehlt noch eine Überfahrt durch eine Meerenge mit Eisbergen (Helcaraxe). Dort verrät Feanor seine restlichen Begleiter, die nicht 100%ig hinter ihm stehen (Fingolfins Leute): Er setzt mit den verbleibenden Schiffen und Anhängern über nach Mittelerde (Bucht von Drengist) und zerstört die Schiffe. Fingolfin mitsamt Gefolge will aber Feanor noch einmal zur Rede stellen und so machen sie sich auf einen beschwerlichen Weg durch die Eisberge und -wüsten, wo sie viele Leute verloren. Galadriel war auch dabei.
Von den Sindar
Unterdessen in Mittelerde: Beleriand. Das Volk Thingols. Die Sindar. Während Melkor gefangengehalten wird kommt Luthien (ha, ich habs gewusst) zur Welt. Später machen die Elben Bekanntschaft mit den Zwergen (Khazâd, wie sie sich selbst nennen) und beginnen regen Handel mit ihnen. Melian warnt Thingol am Ende des 2.Alters von Melkors Gefangenschaft, dass er etwas unternehmen müsse, da der Friede nicht ewig dauern könne. Also lässt Thingol mit Hilfe der Zwerge eine Burg bauen: Menegroth.
Im dritten Alter Melkors Gefangenschaft treiben sich bereits wieder vereinzelt Wölfe und Orks in dne Gefilden der Elben und Zwerge herum. Die Zwerge rüsten die Elben aus.
Damals, als die Elben aus Mittelerde auszogen, war Lenwe am Anduin zurückgeblieben. Sein Sohn Denethor wird im folgenden krieg Thingols Volk retten, dabei selbst aber umkommen: Als Melkor wieder in Mittelerde weilt (Angband ist nur 150 Meilen von Menegroth entfernt), greifen die Orks Thingol von zwei Seiten an. Im Osten werden die Orks geschlagen, im Westen nicht. Thingol ruft sein Volk zusammen und sie ziehen sich in den Wäldern zusammen, die von Melian beschützt werden. Dieses Reich wird forthin Doriath genannt.
Zu dieser Zeit betritt Feanor Mittelerde.
Von Sonne und Mond und der Verhüllung Valinors
Was mir bis dahin entgangen ist: Bisher ist Ea nur von Sternen erhellt. Da bauten die Valar zwei Schiffe, von unterschiedlichen Charakteren bemannt/fraut (Sonne mit Arien, Mond mit Tilion). Morgoth verschrecken diese beiden Lichter, er greift Tilion an, unterleiegt aber. Die Valar befestigen Valinor daraufhin aus Furcht vor weiteren Attacken Melkors.
Außer einem noch nicht genannten großen Seefahrer würde niemand mehr für lange Zeit nach Valinor kommen.
Von den Menschen
Die Menschen kommen auf die Welt und werden beschrieben. Ängstlich den Valar gegenüber. Was mit den Menschen nach ihrem Tod passiert, weiß niemand so genau, es wird aber gemunkelt, dass sie zu Mandos (so eine Art Richter, der auch über Melkor gewacht hatte) nach Valinor kommen. Bis auf Beren ist niemand aus diesen Hallen zurückgekehrt.
Die Menschen mögen das Sonnenlicht lieber, und werken also tagsüber, während die Elben sich lieber an die Sterne und den Mond halten.
Ab jetzt verzichte ich auf die Kapitelüberschriften, denn es tut sich selten viel…
In der folgenden Zeit, in der sich Morgoth nicht oft blicken lässt, söhnen sich die meisten Elben aus. Thingol erlaubt dennoch kaum einem, sein Reich zu betreten. Es folgt eine weitere Schlacht gegen die Orks, die zur Folge hat, dass die Wachen verstärkt werden, und sich jedes Volk noch mehr einigelt.
Die Noldor gestehen endlich den anderen Elben den Sippenmord und die Verbrennung der Schiffe.
Galadriel bleibt bei Thingol und heiratet Celeborn.
Die Reiche der Elben in Beleriand blühen auf, keiner mag mehr an Krieg denken, manche unterschätzen Morgoth bereits. Turgon findet auf einer seiner Wanderungen einen Fleck Land, den noch keiner gesehen hat und will dort eine Stadt bauen, die an die vorherige Heimat der Noldor in Aman erinnern soll. Das macht er aber später. Er erzählt auch keinem davon. Diese Stadt soll Gondolin werden, und niemand darf von dort wieder weg, der den weg kennt, damit sie nicht verraten werden kann. Auch ihm wird prophezeit, dass dennoch Verrat in seine Mauern kommen werde.
Galadriel, die ja bei Thingol im Wald geblieben ist, erzählt Melian, dass die Noldor aus Rache nach Mittelerde gekommen sind, nicht als Boten der Valinor. Den Prinzen der Noldor wird seither noch etwas weniger Vertrauen entgegengebracht — natürlich gechürt von Morgoths Dienern. Thingol verbannt die Sprache der Noldor, weil sie ja Sippenmörder sind. Dennoch verschließt er sich nicht den Noldor.
Maeglin schreibt auch ein bissl Geschichte: Aredhel Ar-Feiniel, die weiße Dame von Noldor, die in Gondolin lebt, geht von dort weg; als seine Schwester lässt er sie ziehen. Sie muss aber einen Umweg um Doriath machen, weil sie dort nicht gern gesehen wird. In einem dunkeln Wald trifft sie Eol und heiratet ihn. Sie gebirt Maeglin, dem sie später oft von ihrem Bruder erzählt. Eol verbietet Aredhel, wieder fortzugehen, doch sie und Maeglin stehlen sich doch eines Tages davon. Eol folgt ihnen und gelangt nach Gondolin. Sein hass auf die Noldor ist groß, er pfeift auf Turgons Gesetz und will sich und seinen Sohn in den Tod reißen. Aredhel wirft sich dazwischen und stirbt an einer vergifteten Speerspitze. Turgon ziegt keine Gnade und lässt Eol hinrichten. Seine Cousine Idril ist darüber entsetzt — auch mag sie Maeglin nicht, der sich in sie verliebt hat und schnell zu einem mächtigen Prinzen entwickelt. Dunkelheit beschleicht sein Herz.
Die ersten Menschen tauchen auf. Neu, weil sie so kurzlebig sind, dafür umso entschlossener. Morgoth schätzt sie zu Anfang auch falsch ein. Prinzipiell siedeln sie sich in der Nöhe der Elben an und manche (Beors Sippe) werden schnell Elbenfreunde.
Irgendwann greift Morgoths neue Orkarmee die Menschen und die Elben an. Morgoth lässt Flammenmeere die Erde versengen und viele Völker werden an den Rand ihrer Existenz gedrängt. Auch die Drachen sind inzwischen fertig gereift und verbreiten Angst und Schrecken. Es schaut lange schlecht aus. Beleriand fällt ins Chaos und Fingolfin stirbt in einem Kampf gegen Morgoth, bei dem er ihn am Fuß verwundet. Minas Tirith, der Wachturm des Reiches, wird eingenommen und zum dunklen Werkzeug umfunktioniert. Die Menschen möchte Morgoth für sich gewinnen und gaukelt ihnen vor, sich für sie einzusetzen, wenn sie sich von den Elben distanzieren. Das tun die aber nicht alle.
Gondolin und Doriath bleiben unberührt. Zwei Menschen werden von den Adlern nach Gondolin gerettet und geben sich nach ihrer Rückkehr in ihr Reich verschlossen über ihren verbleib, aber man munkelt bereits über eine verborgene Stadt.
Beren und Luthien
Einige Menschen fliehen in ein Camp. Unter ihnen Beren. Einer der Gefolgsleute wird von Morgoth gefangen genommen, weil er in eine Falle tappt, wo ihm seine vermisste Frau erscheint. Morgoth foltert aus ihm den Ort des Verstecks heraus und tötet alle, die dort sind. Beren ist da gerade auf Erkundungsgang und entkommt. Nach beschwerlichen Wegen kommt er bei Turgon in Doriath an. Dort trifft er Luthien (Tinuviel, wie er sie nennt) und sie verlieben sich. Turgon ist bös, weil er Luthien nicht hergeben will, schon garnicht an einen Sterblichen. Also soll Beren für ihn einen Silmaril aus Morgoths Krone holen. Maeglin zürnt ihm, denn er ist inzwischen ein echter Noldor, die die Silmaril ja mit ihrem Eid jagen und alle töten wollen, die Hand an sie legen.
Beren schafft es tatsächlich mit ein bissl magischer Hilfe, bis zu Morgoth vorzudringen. Der enttarnt ihn schließlich und wirft ihn ins Verlies.
Da kommt Luthiens Zeit: Sie flieht aus ihrem sicheren Versteck in Doriath, um sich auf die Suche nach Beren zu machen. Huan, der Jagdhund aus Valinor, begleitet und beschützt sie gegen viele Angriffe, so auch gegen den zweier Elben (Celegorm und Curufin), die nämlich Luthien für sich haben wollten. Huan ist eigentlich Celegorms Hund, der Luthien umherirrend in den Wäldern findet. Huan besiegt am Eingang zu Saurons Höhlen sämtliche Wölfe, die nach ihnen geschickt werden. auch Sauron in Gestalt eines großen Werwolfes ist dabei. Huan besiegt ihn und Sauron flüchtet.
Luthien singt Beren frei. Finrod, der mit Beren als letzte noch gelebt hatte, ist bereits gestorben, als er Beren verteidigt hat. Luthien und Beren wandern wieder nach Hause, Huan schließt sich Celegorm wieder an. Viele Elben kehren aus Saurons Gefangenschaft wieder nach Nargothrond zurück, und so mancher beklagte sich, dass erst ein Mödchen kommen musste um das zu tun, wozu Feanors Söhne nicht imstande waren. Celegorm und Curifin (Söhne des Feanor) werden verbannt und sie reiten davon. Bei einem Kampf in einem Wald, wo Celegorm Luthien entführen und Beren töten will, wendet sich Huan gegen seinen Herrn und Luthien heilt Beren von seinen Wunden.
Beren macht sich dereinst aus dem Staub, da er noch seinen Eid erfüllen muss und Luthien nicht mit hineinziehen mag. Huan erklärt sich bereit, Luthien zu tragen, und sie reiten Beren nach. Und das ist auch gut so, denn schließlich wird sie ihm noch helfen, einen Silmaril zu ergattern. Und das geht so: Luthien nutzt ihre Zauberkraft, um sich in in Vampir und Werwolf zu verkleiden und so bis zu Morgoth vorzudringen. Morgoth, der von Huan gehört hatte, züchtet derweil einen Riesenwolf, Carcharoth. Luthien und Beren gelangen schließlich zu Morgoth und sie singt ihn in einen Schlaf. Beren schneidet einen Silmaril aus seiner Krone, dann bricht sein Messer.
Carcharoth stellt sich ihm in den Weg und beißt ihm die Hand samt Silmaril ab. Dieser Silmaril brennt im Inneren des Wolfes und der läuft von da an Amok durch die Welt.
Die Adler tragen Beren und Luthien aus Morgoths Land zurück nach Doriath. Dort wird Beren willkommen geheißen und bekommt Luthien zur Frau, da sein Auftrag erfüllt ist; schließlich befindet sich der Silmaril in seiner Hand — wenn auch im Bauch des Wolfes. Thingol macht Jagd auf den Wolf, zusammen mit Beren. Huan rettet die Jäger, indem er sich auf Carcharoth stürzt und tötet. Dabei stirbt er selbst. Auch Beren wird tödlich verwundet. Luthien heißt ihn, in Mandos' Hallen zu warten, was er tut. Luthien besucht seinen Geist dort und bekommt wegen ihres schönen Liedes die Wahl: Entweder hier zu bleiben, oder mit Beren zusammen die Sterblichkeit zu wählen. Luthien entscheidet sich für die Sterblichkeit und zieht mit Beren auf eine Insel.
Die fünfte Schlacht und danach
Es folgt eine große Schlacht, in der Morgoth beinahe die ganzen freien Völker vernichtet. Und das nicht zuletzt mit Hilfe der Menschen, die sich plötzlich, vergiftet von Morgoth, gegen die Elben wenden. Somit ist ein genialer Plan, Morgoth von mehreren Flanken aus anzugreifen in eine tödliche Falle verwandelt. Turgon flieht auf Anraten der unterlegenen Elben mit so vielen Kämpfern wie möglich nach Gondolin. Manche Menschen halten ihnen den Rücken frei. Die Elben sind zerstreut.
In dieser Schlacht und danach tut sich Turin hervor. Turin ist der Sohn Hurins, eines Menschenfürsten, der als einziger von Morgoth gefangen gehalten wird, da er von ihm den Standort von Gondolin erfahren will. Turin wird von Thingol angenommen, was manche Elben stört, schließlich ist Turin ein Mensch und damit ein Verräter. Nachdem Turin keine Nachrichten mehr von seiner leiblichen Mutter erfährt, will er ausziehen und nachschauen. Es gibt Streit, bei dem ein Elb stirbt. Aus Angst vor Thingol flieht Turin und wird ein Anführer von Gesetzlosen (Thingol verzeiht ihm aber, da der Elb bösartig war). Ein Elb, Beleg Cuthalion, ist gut Freund mit Turin und will ihn suchen. Er findet ihn auch, doch Turin will nicht zurück, also kehrt Beleg heim. Ein zweites Mal will er ausziehen, um ihn wenigstens vor sich selbst zu beschützen (damit er nicht weiter in die Gesetzlosigkeit absackt).
Turin fängt inzwischen einen Zwerg, der als Preis für sein Leben Unterkunft anbietet. Turin willigt ein und schlägt sein Lager in des Zwergs Hütte auf. Beleg findet Turin erneut und schließt sich ihm an, gemeinsam verbreiten sie Angst und Schrecken unter den Kreaturen Morgoths. Blöderweise wird der Zwerg, der sowieso nicht gu auf Elben zu sprechen ist, weil sein Volk dereinst von ihnen gejagt und getötet worden ist, von Orks gefangen und er verrät Turin und Beleg. Turin wird gefangen genommen.
Beleg sucht Turin erneut und trifft unterwegs auf Gwindor (kämpfte in der 4.Schlacht tapfer mit), der völlig verwildert ist. Gemeinsam spüren sie die Orks auf und befreien Turin. Der aber tötet Beleg, weil er ihn in der Nacht, als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht für einen Ork hält, als Beleg ihn mit dem erhobenen Schwert gerade von seinen Fesseln befreien will. Ab da führt Gwindor Turin, und der kommt so nach Nargothrond. Turin will nicht, dass er bei seinem echten Namen genannt wird. Immer mehr verbreitet sich seine Legende unter den Feinden und er wird gefürchtet. Morgoth aber erkennt ihn als Sohn Hurins, an seiner Rüstung.
Ui, dann wirds schwierig, zusammenzufassen, ich hab ein bissl geschlammt und mag nicht nochmal nachlesen, daher wird es hier ganz kurz: Sämtliche Lande in Mittelerde werden überrannt, Doriath fällt, Gondolin fällt. Viele Menschen stellen sich in den Dienst Morgoths.
Der von Beren aus Morgoths Krone geschnittene Silmaril landet nach weiteren 2 Blutvergüssen von Elben an Elben mitsamt einer Elbin im Meer (des Menschen Earendils Frau), wird von Ulmo gerettet. Der Silmaril wird daruafhin von Earendil nach Valinor gebacht und leuchtet von da an am Himmel; er ist der einzige Mensch, der bis dahin das Land im Westen betreten konnte. Und er bittet um Vergebung für die Wesen aus Mittelerde. Daraufhin stürmen die Valar Mittelerde, vernichten Morgoths Armeen und verbannen ihn aus der Welt.
Die anderen beiden Silmaril werden von der Erde verschluckt bzw. vom Meer verschlungen und gehen somit an die Erde zurück. Mittelerde wird von den Elben beinahe ganz verlassen. Elrond, Galadriel, Celeborn sind so ziemlich die einzigen Überlebenden wichtigen der vorigen Zeit.
Die Akallabeth
Numenor ist ein Land zwischen Mittelerde und Valinor, in Sichtweite des Landes der Valar. Den treuen Menschen wurde dort Land gegeben, sie waren mit langem Leben gesegnet. Ab und zu sind sie nach Mittelerde gesegelt und haben sich unter die Leute gemischt, die langsam die Furcht vor Morgoths Nachwehen verlieren.
Klar, dass es so kommen muss, dass die Numenorer eifersüchtig auf die Unsterblichkeit der Elben werden. Das Volk spaltet sich nach etlichen Königsregentschaften auf. Sauron wird sogar Berater des abtrünnigen Königs und predigt vom wahren Herrn, der außerhalb der Zeit im Dunkel lebe. Die Abtrünnigen beten von da an nicht mehr Iluvatar an, sondern Melkor alias Morgoth. Sogar der weiße Baum — ein Abkömmling der beiden Bäume, aus denen die Silmaril entstanden sind — der auf der Insel steht, werden entweiht.
Isildur und sein Bruder Anarion sind bereits auf der Welt. Isildur holte unter einsatz seines Lebens einen Setzling von dem weißen Baum. Und gut wars, denn kurz darauf wird er verbrannt.
Nachdem die von Sauron aufgestachelten Könige sich gegen Valinor erheben und sogar versuchen wollen, die Valar von dort zu vertreiben und selbst Unsterblichlkeit zu erlangen, versenken die Valar die Insel, auf der die Numenorer leben und entrücken Aman und Valinor endgültig aus der Welt. Nurmehr ausgewählte Elben haben die Fähigkeit, den geraden Weg aus der ansonsten krummen Welt nach Valinor zu finden.
Die restlichen Numenorer, angeführt von Elendil und seinen Söhnen Isildur und Anarion siedeln sich in Mittelerde an. Ihre Kunstfertigkeit und Wissenscahft ist weiter als die der dort lebenden Menschen. Gondor wird gegründet und floriert. Als aber dereinst Sauron wieder zurückkehrt, folgt die große Schlacht, in der Elendil fällt, sein Schwert Narsil zerbricht und Isildur Sauron seinen Ring der Macht von der Hand schneidet. Den Ring selbst behält er aber dummerweise, bis er eines Tages von Orks überfallen und getötet wird, wobei der Ring im Fluss Anduin verloren geht.
Von den Ringen der Macht
Sauron erschlich sich in vergangenen Tagen das Vertrauen so mancher Edlen unter verschiedenen Völkern. Anfangs sogar der Elben. Er ließ Ringe schmieden, um in Verbindung zu bleiben, doch in Wahrheit wollte er die Kontrolle. Die Elben schafften es, drei Ringe vor ihm zu verbergen (Galadriel, Elrond und erst Cirdan, der Schiffsbauer in den Grauen Anfurten, dann Gandalf trugen die drei Ringe). Diese Ringe konnten die Zeichen der Zeit aufhalten, daher wurde Elronds Haus eine Zufluchtsstätte, genauso wie Lothlorien, wo Galadriel mit Celeborn lebte und kein dunkles Wesen sich hintraute.
Die Ringe für die Zwerge gingen verloren, weil sich die Zwerge weniger um Weltherrschaft, denn um das Abbauen von Schätzen kümmerten. Nur die neun Ringe, die er den Menschen gab, verführten die Träger mit der Zeit und sie fielen ins Dunkel. Diese neun Fürsten waren die Nagzul, die Ringgeister.
Zur Hilfe gegen eine etwaige neue Bedrohung durch Sauron kamen irgendwann die Istari, die Zauberer, über das Meer nach Mittelerde. Saruman, Gandalf, Radagast und andere. Ein Rat wurde gegründet, um Maßnahmen gegen Sauron zu treffen. Saruman, der älteste und Weiseste beschäftigte sich so lange mit dem Ring und seiner Geschichte, dass er selbst danach verlangte. Geschickt wusste er seine Absichten zu verbergen, und riet immer davon ab, den Ring zu suchen, solange er noch verloren geglaubt war und nichts zu unternehmen.
Gandalf wollte den Ring vernichten, und damit die Macht aller Ringe brechen. Diese ganze Geschichte wird im Herrn der Ringe genauer erzählt. Schlussendlich wird der Ring zerstört, Saurons Geist gebrochen, die Ringe verlieren ihre Macht und die Elben segeln aus Mittelerde davon.
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