Spät aber doch, fange ich an, mal zusammenzuschreiben, bei welchen Konzerten ich war. Die, die schon länger zurückliegen, kann ich nurmehr kurz erwähnen :/. Oder hab ich gar schon vergessen. Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!
Russkaja — La Cueva in Langenwang (im Rahmen des Sturmfest,es) 2011-10-01
Leider nicht so viele Leute dort. Der Platz ist zwar ohnehin schon klein, und im Laufe des Konzerts ist es immer lichter geworden. Die Beleuchtung ist auch mehrmals ausgefallen, aber das hat die Damen und Herren nicht gestört. Stimmung war ein bissl gedrückt, aber naja...
David Hasselhoff — Wiener Stadthalle, 2011-02-04
The Hoff is back!
Ja, ich oute mich.
Ich war tatsächlich beim Hasselhoff-Konzert in Wien.
Und ja, es hat mir Spaß gemacht.
Und ja, er rockt wirklich, wenn er will.
Allerdings nein, die Musik alleine ist es nicht, die mich gleichsam magisch angezogen hat, dem Held meiner Jugend und anderer Kinder der 80er-Jahre zu huldigen.
A propos Held: Sein neues Lied You are a Hero
war insofern der Hammer, als dass sich zum Refrain wunderbar YMCA
mitgrölen ließ.
Und das hat auch ein Großteil der Halle gemacht.
Wunderbar!
Doch alles der Reihe nach:
Mit ein bissl Verspätung und wohlwollender Aufmunterung durch Steht auf für den Hasselhoff
-Chöre kam er dann auf die Bühne.
Doch halt!
Das war er noch garnicht.
Es begann mit auf den viel zu klein dimensionierten Videowalls abgespulten Reminiszenzen an das Frühwerk des Meisters: Knight Rider- und Baywatchszenen.
Sowie Aufnahmen vom Konzert bei der Berliner Mauer.
Doch dann war's wirklich so weit. Den Weg durch die Fans der VIP-Area bahnend erhumpelte er die Bühne. Ich war erst nicht sicher, ob das Show war oder Schmerzen. Es sollte sich als Show herausstellen und war irgendwie einfach nur zum Schreien. Ich kann mich leider nicht an die Details seiner sämtlichen Outfits erinnern, aber eines bleibt: Kostümtechnisch war er sehr wandlungsfähig: Glitzerjacken, Smoking, Latex(?)anzug, blauer Anzug aus den 80ern, Baywatchoutfit, Langer Lackmantel. Alles, was dazugehört.
So eine Stimmung, wie da im Stadion, hat man sonst wohl nur bei Fußballmatches. Es war einfach grandios, zu sehen, wie andere etwa Gleichaltrige sich genauso gefreut haben, den lustigen Mann da vorne zu bejohlen. Und ich muss sagen, ich bin sicher, dass sich The Hoff nicht ganz ernst nimmt, sonst könnte er diese Show niemals abziehen. Ich war jedenfalls begeistert von dem Gesamtkunstwerk: Hasselhoff und Publikum.
Dass seine sämtlichen Gassenhauer Looking for Freedom
, Crazy for you
, Limbo Dance
und natürlich Wir zwei
dabei waren, war zu erwarten und es war gut so.
Für Wir zwei
weiß ich nicht, wen er da auf der Bühne hatte, aber wir sind überzeugt, es war die echte Gwen.
Natürlich durften Schunkeleinlagen der gesamten Stadthalle bei seinen nicht allzu rockigen neuen Liedern nicht fehlen. Musikantenstadl, schau owa!
Im Publikum fanden sich immer wieder Menschen, die sich ihrem Idol äußerlich (Baywatch-Outfits oder Knight-Rider-Kluft) und innerlich (Alkohol) angenähert haben. Einer mit Blinkjacke war auch mitten drinnen.
Es war einfach ein unvergessliches Erlebnis.
Was sehr wohl zum Vergessen war, war die Einlage nach der Pause — ja, es gab eine Pause. Wie im guten Theater.
Seine beiden Töchter haben 3 ihrer Konservendosenunterhaltungsmusikstücke zum Schlechtesten gegeben.
Da wurde recht bald Wir wolln den David sehn
und Ihr könnt nach Hause gehn
skandiert.
Wenigstens konnte man sich ein wenig im Sessel zurücklehnen und ausspannen.
War eh nötig nach dem Herumgehopse und -geklatsche des ersten Teils.
Aber dann kam er ja wieder und hat uns von den Höllenqualen erlöst.
Allerdings begann der zweite Teil etwas gemächlicher.
Ich muss aber mal festhalten, dass The Hoff stimmlich sehr gut beinander ist.
Beim Finale Grande mit Looking for Freedom
, Crazy for you
, We wanna rock the World
und nochmal dem Limbo Dance
hat mir dann endgültig die Stimme versagt.
Ich kannte nicht alle Lieder, fand manches sehr schräg, bin mir zeitweise vorgekommen wie im Musikantenstadl. Aber das war gut so. Ich war wirklich selten bei einem Konzert, das so mitreißend, mit so brodelnder Stimmung war, wie das von gestern.
Oh, noch eins. K.I.T.T. war nicht auf der Bühne. Aber dafür wurde auf der Treppe die rote Blinklichtanlage aus der Frontpartie des Kumpels als Hommage für ihn installiert.
Max Raabe — Konzerthaus Wien, 2010-11-24
Das erste Mal Max Raabe live erlebt.
Es war ein kurzweiliger und amüsanter Abend mit Liedern der 20er und 30er-Jahre, ganz genau, wie ich es mir erwartet habe.
Wer sich lauter Spaßlieder der Marke Rinderwahn
oder Oops, I did it again
erwartet hat, wurde sicherlich enttäuscht, es gab kein einziges seiner Nachbaulieder zu hören.
Was mich aber nicht gestört hat, ich hab den Abend sehr genossen.
Die Ärzte — Stadion Linz, 2009-07-03
Wir sind zwar etwas zu spät nch Linz gekommen, weil wir alle gedacht haben, die fangen erst um 2000 an (tatsächlich 1730). Aber nachdem 3 Vorbands da waren, haben wir nur die ersten paar Songs verpasst.
Danach war's ein geiles Konzert mit den Großmeistern der Komposition und Improvisation. Es gab auch einen Konzertmitschnitt auf USB-Stick zu erwerben; hamma natürlich gemacht, wir Konsumfuzzis.
Schön ist, wenn es Pannen und Texthänger gibt und niemand böse wird, sondern die Laune damit noch besser wird. Danke, liebe Bademeister!
Novarock 2009 — Pannonia Fields II, 2009-06-19–2009-06-21
Hm, also der Philip und ich waren diesmal Heimschläfer. Uns wars zu kalt und zu feucht. Musikalisch haben wir weniger gesehen, als geplant: Gogol Bordello (nett), Faith no More (Anfang, eigenartig). Dann fing's langsam an zu regnen, wir haben unser Regenzeug geholt und sind zu Slipknot und Metallica gewandert. Slipknot mag ich einfach nicht, aber Metallica war gut.
Am Samstag haben wir nur Placebo gesehen. Daovr eine EAV-CD-Session im Zeltlager. Um Lacuna Coil und die Kaiser Chiefs ist's mir schade.
Sonntag: Guano Apes (ein bissl peinliche Vorstellung, find ich), Limp Bizkit und die Toten Hosen (geil).
Papermoon — Metropol Wien, 2009-03-17
Naja. Brave Musik, platte Worte dazwischen.
Aber trotzdem nette Musik.
Wobei ich sagen muss, dass die Gesellschaft das angenehmste war.
Eines von Muttis Lieblingsliedern — Dancing again
— haben sie auch gespielt. Das hat mich sehr gefreut.
Zeronic — Chelsea Wien, 2009-03-04
Leider nicht sonderlich erbaulich, muss ich sagen.
Zeronic waren schon mal fetziger, sie sind mir etwas zu brav geworden.
Selbst alte Hadern, wie Zero
waren ein bisschen artig vorgetragen.
Dennoch hab ich mir das Album mitgenommen.
Tiger Lillies — Szene Wien, 2009-02-27
Die Lillies haben so eigenartige Bühnenpräsenz und Liedgut, beinahe unbeschreiblich. Mir haben es ein paar Lieder sehr angetan, von denen ich leider nicht weiß, wie sie heißen und wo sie drauf sind. Ein Album hab ich mir mitgenommen (Sinderella), mitsamt Autogrammen der drei Musiker.
Ein 4. Mensch war auch dabei, der einmal ein Girl from Austria
gesungen hat und einmal als rosaroter Bad Taste Hitler
aufgetreten ist.
Sehr empfehlenswert, wenn man auch mal auf Musik steht, die nachdenklich, morbid, beschwingt, sinnfrei, sinnvoll und was weiß ich was noch ist.
FM4 Frequency 2008 — Salzburgring, 2008-08-14 – 2008-08-16
Und noch ein Festival. Mit waren: Katrin und ich.
Das Frequency ist um einiges gemütlicher als das Novarock. Das liegt aber wohl auch am Gelände: Der Campingplatz ist auf mehrere Hügel verteilt, die Massen treffen sich direkt im Ringgelände. Der Boden dort ist betoniert. Ich sage das wertfrei. Weil einerseits ist eine Grünwiese schon angenehmer, andererseits ist bei Regen die Betonwiese eindeutig vorzuziehen.
Meine Ersatzfahnenstange hat die drei Tage auch überstanden. Aber wohl auch deshalb, weil ich sie am Abend des ersten Tages wieder abgebaut habe; der Regen, der Regen. Und bei einem drohenden Gewitter will ich keine 7m Fiberglasstange neben dem Zelt stehen haben. Dafür haben unsere Nachbarn bereits ihre Koffer und sämtliche Campingsessel vermisst, als wir am Donnerstag um 0900 angekommen sind. Aber auch wiedergefunden. Leute, ein bissl mehr Respekt vor den Dingen anderer wäre doch zu erwarten.
Wobei wir beim Wetter wären: Sonne am ersten Tag, am Abend dann aber Regen, der eigentlich erst am 3.Tag wieder aufgehört hat. Nass-kalt, aber wir waren gut ausgerüstet.
Was mir sehr gut gefallen hat, war die tag-your-festival-Idee von FM4: Sprechblasen zum Selberbeschriften.
Gesehene Bands:
- Balkan Beat Box: Stimmungsmacher am Nachmittag. Nicht so überzeugend wie dereinst Russkaja, aber beinahe.
- The Wombats (teilweise): Nur 2 Lieder gehört, aber die waren zumindest gut und hatten Wiedererkennungswert.
- The Dresden Dolls: Minimalistische Bühnenperformance (no-na bei 2 Personen von denen eine hinterm Klavier und einer hinterm Schlagzeug sitzt).
Aber sehr kraftvoll.
Dass die gute Amanda beim einzigen sonnigen Tag am Frequency den eisigen Nordpol mit Grauzones
Eisbär
heraufbeschwört, grenz schon fast an Frevelei. Ich fand das Konzert mitreßend, auch wenn es eigentlich keine Springmusik ist. Mitsingen im Auto kann schon was, aber in Massen noch mehr :) - Flogging Molly: Iren aus Amerika. Machen flotte Musik zum Hüpfen. Keine Details mehr verfügbar.
- Travis: Überraschend gut, sympathische Schotten. Das Ende war schon fast kitschig, als sie Arm in Arm ein Lied intoniert haben,
bei dem sich dann noch dazu mehrere Mitglieder eine einzige Gitarre geteilt haben.
Why does it always rain on me
durfte natürlich bei dem Sauwetter nicht fehlen. - R.E.M.: Eine Mischung von ganz alten (
West of the Fields
aus 1971) bis ganz neuen Liedern. Wie zu erwarten mit wenigen, schüchternen Worten von Michael Stipe dazwischen. Dennoch oder gerade deswegen (wer spielt heute schon Lieder, die so viele Jahre am Buckel haben und nicht sonderlich bekannt sind?) ein sympathischer und kraftvoller Auftritt.
Und sie sind sogar so viel, dass sie mit demrichtigen
Lied beginnen:What's the Frequency, Kenneth?
.
Sehr überraschend für mich war auch die Interpretation vonLet me in
, das sie am Bühnenrand im Kreis stehend intoniert haben, als gäbe es den Rest der Welt nicht.
Am Ende einWe are R.E.M. and that's what we do
beschließt die introvertierte Vorstellung. - Chikinki (teilweise): Nur die letzten beiden Lieder mitbekommen, daher keine Meinung, die fair wäre. Der Sänger war jedenfalls mit Blumenkranz am Kopf als Hippie wahrzunehmen.
- Louis XIV (teilweise): Nichts herausragendes, aber passabel. An mehr kann ich mich nicht erinnern.
- IAMX: Exquisites Outfit von Chris Corner und seiner Kayboarderin. Deren Zuckungen ließen mich aber eher an ein Nervenleiden denken, als an eine Bühnenperformance. Musikalisch recht eintönig.
- The Charlatans (teilweise): Kann mich nicht mehr daran erinnern, ich weiß nur, dass ich sie etwas fade fand.
- The Hives (teilweise): Nach 4 Liedern zur anderen Bühne (Slut) übersiedelt. Aber die 4 waren solider Arroganzrock vom feinsten (
We are the Hives from Sweden. And you are not!
). - Slut: Anfänglich recht fad, dann eine Steigerung ins rockigere. Minimale Bühnenpräsenz. Nicht so meins, muss ich sagen. Aber die Moritat von Mackie Messer war auch dabei.
- Julia: Wie immer, ein solider Stimmungsgenerator, auch wenn Komas Englisch und Sangeskünste immer noch wie eh und je sind :)
Dennoch: Ich finde Julia einfach gut.
Nett war ein Gastauftritt von Itchy Poopzkid, der den Text zu
Crash Test Youth
von einem Spickzettel ablesen durfte. - Kaizers Orchestra: Weil der gute Pete Doherty seinen Flieger verpasst hat, durften Kaizers Orchestra länger spielen. Ich weiß nicht genau, wie lange, aber es war sehr genial. Der Frontman Janove Ottesen ist ein Energiebündel, dem es sichtlich Spaß macht, das Publikum zu dirigieren. Und seine Mitmusikanten. Stimmung, dass die Zeit nur so verflogen ist. Sehr empfehlenswert!
- Dropkick Murphys: Nach der Vorstellung vom Kaizhers Orchestra eigentlich untergegangen. Ich konnte nicht sonderlich viel mit ihnen anfangen.
- The Killers (teilweise): Wie schon beim Novarock voriges Jahr. Ich finde, die sind einfach keine Liveband. Musikalisch hochwertig und auf der Bühne genauso sicher und perfekt, wie am Album. Aber mich können sie einfach nicht mitreißen.
Novarock 2008 — Pannonia Fields II, 2008-06-13 – 2008-06-15
Wieder mal ein Festival. Und wieder war es sehr fein. Mit waren: Agnes, Katrin, Philip, Timon und ich.
Sehr friedliche Gesamtstimmung trotz oder gerade wegen der Fußball-EM.
Nur meine Fahnenstange mitsamt Schwedenfahne ist mir mitten in der Nacht abgebaut worden.
Also, lieber jävla Dieb, sollte dich das schlechte Gewissen plagen und du mir die Stange doch zurückgeben wollen, kannst du sie mir gerne wieder schicken. Mitsamt der Fahne bitte, weil die habe ich in Stockholm gekauft.
Wer sich lieber eine Teleskopstange auf legalem Wege besorgen will, dem sei der Kite'n'Art Shop in Deutschland ans Herz gelegt. Ich habe dieselbe Stange sonst noch nirgends gefunden.
Wetter hat großteils gehalten. Auch wenn am ersten Tag auf der Blue Stage wegen starnken Windes erst die Donuts (3. Band) spielen durften. Und selbst da hat es so ausgesehen, als hätten die Zuscheur einfach den Raum gestürmt.
Leider hat's die Katrin und mich auch gesundheitlich erwischt, weil es so saukalt in der Nacht war. Und da war es nur umso angenehmer, dass uns Rage Against the Machine pipiwurschtegal war.
Gesehene Bands:
- The Donots: Tja, 2 Lieder durften sie wegen der Windverzögerung spielen. Inklusive Zugabe. Die Nachfolgeband hat ihnen noch ein drittes gestattet. Aber trotzdem Stimmung!
- Mia.: Nicht so energisch, wie ich sie in Erinnerung hatte. Der Funke ist nicht auf uns übergesprungen. Trotzdem eine meiner Lieblingsbands. Ene, mene, miez!
- Nofx: Ich kannte nur
Stickin' in the Eye
. Punk halt. Aber lustige Typen. Nochmal muss nicht sein. Außerdem waren 2 aggressive Mosher in der Menge, die ich nicht ausstehen kann. - Die Ärzte: Danke, danke, danke. Geniale Liveband. Improvisation. Eingehen auf aktuelles. Verarschen von Welt und Wetter. Wunderbar. Und dann noch die Musik dazu. Wunderbar. Ich wiederhol mich.
- Bad Religion: Fad. Nach ein paar Liedern gegangen, wwegen…
- …Gavin Rossdale: Der Ex-Bush-Sänger auf Solowegen mit seiner Band. Markante Stimme, rockige Lieder. War schön.
- Beatsteaks: Stimmung. Die können live auch ordentlich was.
- The Verve: Etwas zu hintergrundartig für einen Mainact auf einem Festival. Abe die Beatsteaks zu toppen, wäre ohnehin eine schier unlösbare Aufgabe gewesen.
- Russkaja: War am frühen Nachmittag platziert. Gemein. Aber die haben richtig eingeheizt. Jederzeit wieder.
- Bullet for my Valentine: Fand ich schrecklich. Wir sind auch hier teilweise wieder gegangen, wegen…
- …Incubus: Leider haben wir uns verquatscht und den Anfang auch nur nebenbei mitbekommen. Die sind live auch sehr gut. Voriges Jahr hatte ich die nicht so gut gefunden, wie man nachlesen kann
- Versäumt: Judas Priest. Unverzeihlich! Aber wir haben bei Incubus bis zum Ende gelauscht. Da Judas Priest früher angefangen hat, wegen Rage Against the Machine, wären wir nach Ende Incubus nicht mehr hingekommen. Echt dumm!
Wiener Philharmoniker — Schönbrunn, 2008-06-03
Ein Konzert unter der Leitung von Georges Prêtre. Es war sehr experimentell. Die meisten Sachen kannte ich nicht und fand sie eigentlich nicht passend für den Rahmen. Ein älterer Herr neben mir war herzzerreißend enttäuscht von der Musikauswahl.
Mando Diao — Stadthalle, 2008-02-28
Naja. Musik ist passabel, aber so richtig umgehaut haben sie mich nicht. Diesmal ging wenigstens die Technik ordentlich. Es scheint aber doch einigen im Publikum so gegangen zu sein, da doch einige überhaupt nur herumgestanden sind.
So richtig Konzertstimmung ist nicht aufgekommen. Bei mir halt.
Vorband: The Curbs. Ein paar ganz gute Lieder
Novarock — Pannonia Fields II, 2007-06-15 – 2007-06-17
Novarock! Geil war's. 53 Bands (1 Absage) in 3 Tagen. Sehr friedliche Gesamtstimmung, Wetter hat großteils gehalten. Gesehene Bands:
- Me first and the Gimme Gimmes: Naja
- Incubus: solide Musik, keine Liveband.
- Billy Talent: Kann eigentlich nicht singen. Musik passabel. Auch keine Liveband
- Across the Delta: Passabler Gitarrenrock. Umgehaut hat's mich nicht
- Linkin Park: absolut geil! Perfekte musikalische Darbietung trotz einiger defekter Ausrüstung
- Marilyn Manson: begann knapp vor Pearl Jam. 3 Songs angehört: grottenschlechte Show, halbherzig vorgetragen. Selbst eingefleischte Mansonfans waren enttäuscht. Ab zu Pearl Jam!
- Pearl Jam: Rockig und richtig lässig und leider viel zu kurz. Auch hier: Ausrüstung war beschädigt vom Sturm am Tag zuvor.
- The Donots: Stimmung! Die sind eine Liveband. Gute Musik.
- H-Blockx: Auch hier richtig gute Stimmung, mitreißend.
- Less than Jake: Ska-Punkrock. Zwar recht eintönige Musik, aber dennoch Stimmungsmacher. Mit einem Dirty-Dancing-Contest auf der Bühne, bei dem mir das Mädel etwas leid getan hat, weil der Typ, der auf die Bühne geholt wurde derart fett war, dass es nicht mehr schön war. The Band hat einen DVD-Livemitschnitt gemacht. Mal sehen, ob das irgendwann zu finden sein wird.
- Mando Diao: Die arroganteste Band der Welt. Keine Liveband, aber gute Musik. Die Technik hat gegen Ende etwas zu wünschen übrig gelassen und einige Rückkoppelungen eingestreut.
- The Killers: So gern ich deren Musik mag, die sind live nicht das wahre.
Live your Charity — Wiener Musikverein, Goldener Saal, 2007-05-29
Ein Benefizkonzert zu Gunsten der Caritas und der Diakonie. Ich bin dazu gekommen, weil die liebe Katrin, die ja bei der Caritas arbeitet, mich mit einer Ihrer Freikarten eingeladen hat.
Ein bunt gemischtes Orchester aus aller Herren Länder hat diverse Kostproben abgegeben.
Kreisler, Mozart, Bartholdy und Grieg.
Dazwischen las Andrea Eckert Geschichten vor. Darunter auch Oscar Wilde's Der glückliche Prinz
.
War ein sehr schöner Abend. Der Saal war leider gerade mal halb voll. Also beim nächsten Mal hingehen! Nur Alfons Haider als Moderator hat das ganze irgendwie getrübt.
Stefan, der Brandmelder.
Helge Schneider & die I Brake together Band
Sehr gut. Helge ist eine eigene Liga, die man mit nix wirklich vergleichen kann. Viel zu kurz. Sehr beeindruckt hat mich der Schlagzeuger, der weiß ich wie alt ist und eineviecht, dass es ein Genuss ist. (blöderweise schreibe ich das hier fast ein Jahr später; hab damals vergessen, das einzutragen)
Dachs — Kunsthalle Karlsplatz, 2006-10-21
Diesmal war ich nur alleine dort. Naja, nicht ganz; meine Eltern wollten auch mit, sind aber nach dem 2. Lied rausgegangen: zu laut. Nachdem aber auch vor der Halle das Konzert noch recht gut zu hören war, sind sie dennoch in den Genuss des Dachses gekommen.
Wieder ein sehr familiärer Auftritt, mit anfangs schüchternem Publikum. Aber spätestens bei der letzten Zugabe (genial
) waren alle aufgetaut.
Die Idee, das Mikrophon in der ersten Reihe zu verteilen war…ähm…interessant; auch wenn ich zumindest einen Ton nicht getroffen habe. Man möge mir verzeihen :)
Schön fand ich, dass auch der kürzlich aus der Band ausgestiegene Gant da war. Danke ihm für die Lieder, die er in seiner Dachszeit verbrochen hat.
Endlich habe auch ich mein Dachs-Leiberl. Auch wenn uns allen wohl eine CD lieber wäre, aber das wird wohl noch kommen. Bis dahin: Konzerte besuchen und im Dachsbau nach Musik zum Runterladen ausschau halten.
Neues Liedgut war auch dabei. Nicht viel aber doch: Augen auf
hat mir besonders gut gefallen.
Zwei Bilder, die halbwegs was geworden (ich fotografiere ohne Blitz, wenn die Leute auf der Bühne stehen) sind, stelle ich hier auch her: Einmal die Bühne ohne Künstler und einmal eine Bewegungsstudie: Markus still mit Bier und der Rest in Bewegung.
Setlist: Revolution, Langeweile, Zur Lage, Es tut weh, Heißtanz, Wirklich, Nein, Ich schwebe, Augen auf, Ich bin in einem Film, Schön für dich, Attacke Panik. Als Zugaben: was ist nur los, Genial.
Robbie Williams — Ernst-Happel-Stadion, 2006-08-18
Zu dem Konzert bin ich gekommen, weil mein Papa nicht in Wien sein konnte.
Also durfte ich meine Mutti dorthin begleiten, die sehr verwundert war, warum es ein einziges kleines Manggale
so viele Leute in so ein Stadion bringt.
Und ich muss sagen, es war schon nicht schlecht.
Wir hatten zwar einen Stizplatz, aber dennoch war es ein gutes Konzert.
Die meisten Menschen um uns herum sind zwar nicht wirklich aufgetaut, aber mir ist sowas wurscht. Bis zu einem gewissen Grad.
Natürlich haben wir beide keine Kameras mitgenommen. Idiotisch. Muttis Kamera wäre sehr gut gewesen. Naja, dumm gelaufen.
Die Bühnenshow war — soweit man das von den Tribünen erkennen konnte — freundlich gestaltet. Und er spricht im Gegensatz zu Rammstein, zB. mit dem Publikum, was ich sehr angenehm finde. Es gab allerdings am Anfang einige Probleme — Robbie Williams schien wirklich nicht ganz fit zu sein, wie er auch spaßhalber bekannte und auf sein alleiniges Aufwachen zurückgeführt hat. In der Mitte gab es akustische Probleme mit quetschenden Mikrophonen. Ich fand es auch schade, dass auf den Videowalls nicht die Band gezeigt wurde, sondern Einspielungen von Videos.
Das Lineup konnte ich mir schon alleine deshalb nicht merken, weil ich einige Lieder nicht kannte.
Was natürlich dabei war: Als Zugaben Let me entertain you
und, nach einem Heiratsantrag eines Fans an seine Freundin, Angels
.
Eine Reminiszenz an alte Take-That-Zeiten mit Back for Good
war ebenso zu finden, wie klarerweise einige Lieder der neuen CD.
Ich weiß nicht, ob die ehemaligen Kollegen der Boyband gerne sehen würden, wie er sich über das Herumgehüpfe derselben etwas amüsiert hat. Mir hat das gefallen.
Ich werde jetzt zwar kein Robbie Williams Fan werden, nicht mehr als bisher, aber auch nicht weniger. Alles in Allem hat es mir sehr gut gefallen. Danke, Papa :)
Nachtrag. Ich habe die Setlist von Ö3 bekommen:
Radio, Rock DJ, Trippin', Monsoon (improvisation), Sin Sin Sin, Millenium, Pure, Me & My Shadow, Stayin Alive: Ad Lib, (Robbie Medley), Strong,
Back for Good, Advertising Space, 3 Little Birds: Ad Lib, Come Undone, Walk on the Wild Side: Ab Lib, Feel.
Encore: Let Me Entertain You, Rude Box, Angels.
Konzert für Europa — Schönburnn, 2006-06-30
Ein leider verregnetes Klassikkonzert vor dem Schloss Schönbrunn. Das Ambiente ist dort einmalig, aber der Regen hat es doch etwas verdorben, nachdem es 4 Wochen zuvor bereits wegen Schlechtwetters abgesagt wurd. Naja, so ist es wenigstens mit dem Ende der österreichischen EU-Präsidentschaft zusammengefallen.
Placido Domingo als Dirigent, die Wiener Philharmoniker und ein mir unbekannter Tenor (ja, schlagt mich, ich such den Namen noch raus) sind in einer als Muschel gestalteten Bühne zu sehen gewesen.
Ich fand es trotz des Wetters ein schönes Erlebnis.
Donauinselfest — 2006-06-23 – 2006-06-25
Nicht sehr spektakulär, was die Musik angeht, aber das muss es nicht sein.
Am Freitag hat die Bloodhoundgang gespielt. Aber so etwas liebloses uns schlechtes habe ich noch nie gesehen.
Und Hackfresse
sagt bei uns kein Mensch.
Am SA waren wir nur so auf der Insel. Am SO haben dann die Mediengruppe Telekommander, Julia und Tocotronic auf der FM4-Bühne gespielt. Auch wenn Koma nicht so tolles Englisch hat und die Akustik nicht optimal war, macht Julia mords Stimmung. Telekommander vorher war lustig, Tocotronic etwas fad; wir sind dann auch gegangen.
Für Julia haben der Philip und ich das aus unserer Sicht ultimative Fanobjekt gebastelt, das inzwischen sogar auf deren Homepage zu finden ist: Unser Fanposter in der Fotogalerie bei julia.co.at.
Aber ich möchte den Organisatoren einmal Danke sagen, dass ein so riesiges Fest 3 Tage lang absolut kostenfrei für die Zuschauer möglich ist. DIF rocks!
Zeronic — Chelsea, 2005-11-28
Vorstellung des neuen Albums (auf das ich schon sehr warte). Mit Zero
und Goodbye
zwei alte Lieder eingestreut.
Dass Zerotonine
(oder wahlweise Serotonine
) nicht gespielt wurde, hat laut Paul Trummer einen einfachen Grund:
Es war uns zuerst zu fröhlich, momentan würd es wieder passen.
Wir müssen es noch einmal überarbeiten und außerdem müssens wir dem neuen Bassisten erst beibringen
(mit einem schelmischen Grinsen im Gesicht).
Mir hats musikalisch sehr gut gefallen, auch wenn mich der liebe Bassist beinahe erschlagen hätte mit seiner dynamischen Performance und dem langen Gitarrenhals.
Die Lichtshow ist allerdings nicht nach meinem Geschmack: Flashlights in einer enorm hohen Frequenz machen Augenweh.
In diesem Sinne: Al-bum! Al-bum! Al-bum!
Tyler — Chelsea, 2005-11-03
Jui! Genial! Wunderhübsch! Mir hats sehr gut gefallen. das war laut Lukas der 50 Auftritt von Tyler als solches. Ein Jubiläum, und das bei 50 Jahre Bundesheer und Staatsvertrag. Ein bissl mehr Text hätt ich mir anschauen sollen, ich hätt so gern mitgesungen.
Ein bissl was neues dabei, ein rockiges Cover von Sixpence None The Richer (Kiss Me
).
Die Katrin hats auf den Punkt gebracht: So genial die CD is, live sind sie noch besser
.
Dem kann ich mich nur anschließen.
Hommage to Paco de Lucía — Metropol, 2005-10-29
Nachgetragen: Gitarrensounds und Tanzeinlagen. Teilweise sehr mitreißend.
Dachs — Kunsthalle, Wien, 2005-10-08
Mir hats besser gefallen, als im Chelsea, liegt aber wohl an der Atmosphäre im Wohnzimmer. Ein paar neue Lieder haben sie vorgestellt. Die MiniCD hat niemand auch mit nur einem Wort erwähnt. Allerdings kann man sich bald 3 Lieder von der Webseite runterladen, so hat zumindest Alexander nach dem Konzert gemeint.
Das Publikum war dem Markus etwas zu unihaft: "Kommts ein bissl vor, daaaaaaaa is noch frei".
Zu viele Sitzgelegenheiten, fand er, und die zu weit hinten.
Wie dem auch sei, das Konzert war mitreißend wie schon letztes Mal.
Langeweile
, Schön für dich
und Attacke Panik
mausern sich immer mehr zu meinen Lieblingsliedern.
Von Puls TV war ein (Ein-Mann?-)Kamerateam da, irgendwann diese Woche soll der Bericht ausgestrahlt werden.
Setlist: Revolution, Wirklich, Ich schwebe, Zur Lage, Langeweile, Heißtanz, Das will ich wissen, Was is nur los, Nein, Sex, Komm, Schön für dich, Attacke Panik. Bitte, Genial.
Dachs — Chelsea, Wien, 2005-09-01
Der Dachs als Restlverwerter: Mehrere Exmitglieder aus anderen Bands formieren sich neu. Eine Stimme mit Eiern, wie der Sänger Markus Stachl gemeint hat. Und Recht hat er. Furioser Gitarrist. Gute Mischung aus Musik, die schneller will, als die Vocals. Dieser spielerische Kampf gefällt mir.
Als Main Act an diesem Abend Schottenfeld, die mir aber nicht wirklich gefallen haben. Ist einfach nicht meine Musik, und die Stimme ist etwas dünn gewesen, besonders im Kontrast zum Dachs. Aber den Vergleich kann kaum einer bestehen.
Aerodrome
Siehe Aerodrome-Bericht.
The Kills — Flex, Wien, 2005-05-23
1.Vorband Zeronic. Sehr wenige Leute da. Musik wie immer umreißend und mitwerfend.
Zerotonine
hab ich vermisst.
2.Support war Scout Nibblet. Eigenartig und schräg. Ich hab sie mit Björk verglichen, auch wenn sie meiner Meinung da nicht rankommt.
The Kills selbst haben mir gefallen. Mit der Zeit ein bissl eintönig, aber dennoch eindringliche und gute Musik. Inzwischen gefallen sie mir immer besser.
Tyler — Kunsthalle, Wien, 2005-03-19
Tyler als Newcomer in der österreichischen Musikszene.
Angeblich werden sie sogar auf Ö3 gespielt. Ob das gut ist? :)
Tyler rocks
jedenfalls, wie die Fans damals gemeint haben.
Freu mich schon aufs nächste Konzert.
The Donnas — Flex, Wien, 2005-03-01
Naja. The Donnas machen passable, rockige Musik, aber so richtig umgehaut hats mich nicht.
Zeronic — Kunsthalle, Wien, 2005-01-14
Wunderbares Konzert. Ich liebe diese Band. Die Kunsthalle als Wohnzimmer mit 40 Leuten oder so und bei freiem Eintritt. Nur zu empfehlen, besonders wenn man sich einfach mal wen anschauen mag.
Auf Zerotonine
auf dem neuen Album, das hoffentlich noch 2005 rauskommt freu ich mich schon gewaltig.
Bananafishbones — Chelsea, 2004-04-22
Nachtrag: Sehr gute Vorstellung.
Gunkl: Glück, eine Vermutung — Kulisse, 2003-11-02
Nachtrag: Das erste Programm vom Gunkl, das ich gesehen habe. Sehr gut. Man muss halt auf Sprachfetischismus stehen.
R.E.M. — Schönbrunn, Wien, 2003-07-08
Genial. Wunderbares Ambiente. Leider zu wenig gesehen, da ich doch etwas zu klein bin.
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Created: 2005-09-27 — last modified: 2011-10-03 — last update of web site: 2012-01-25
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