created: 2008-02-28
modified: 2011-09-23

Stefan.Huberdoc.at

Berichte: Theater, Musical, Sonstige Kultur [de]

Auch hier fange ich erst an, nachdem ich mich schon an die meisten nicht mehr erinnern kann…

Gunkl: Die großen Kränkungen der Menschheit - auch schon nicht leicht.— Orpheum Wien, 2011-09-22

Wieder einmal Gunkl und wieder einmal war ich sehr angetan. Wesentlich politischer und vor allem sehr, sehr religionskritisch. Da hatte ich wirklich den Eindruck, diesmal ist es ihm ein dringendes Anliegen, seinen Frust loszuwerden. Ich kann ihn wieder einmal nur empfehlen!

Mozart: Don Giovanni — Steinbruch St.Margarethen, 2011-08-20

Meine erste Oper. Die Geschichte ist die vom Don Giovanni, dem Weiberheld, der sich immer auf Kosten auch seines Dieners Leporello durchschummelt, am Ende aber doch in die Hölle fährt.

Ich mag immer noch keine Opern. Und schon gar nicht, wenn man das gesungene nicht versteht. Vielleicht das nächste Mal Wagner? Wenn überhaupt. Die Örtlichkeit ist zwar genial und das Bühnenbild hat mir sehr gut gefallen. Aber es ist halt immer noch eine Oper.

Ottfried Fischer: Wo meine Sonne scheint — Stadtsaal Krems, 2010-11-14

Meine Bewertung: gut

Ich muss zugeben, ich mag Fischers trockene Kommentare. Manchmal vernuschelt er zwar, aber ich find es ist nicht so schlimm. Vernuschelt werden ohnehin nur die Teile, die nicht inhaltlich relevant sind, sondern das übemäßige Bla unterstreichen sollen, das er persifliert.

Natürlich hat er ein paar flache Lacher, damit das gemeine Volk auch mitlachen kann. Die tiefergreifenden kamen leider in dem Teil des Saales, wo wir gesessen sind, anscheinend nicht an. Es sind recht viele Leute nach der Pause nicht mehr gekommen und einige auch während der Vorstellung gegangen. Für mich nicht nachvollziehbar. Aber gut, meine Einschätzungen (siehe Thomas Maurer) treffen offenbar eh nicht den allgemeinen Geschmack.

Mir hat es jedenfalls gefallen und es war den Ausflug allemal wert.

Thomas Maurer: Aodili — Vindobona, 2009-12-11

Meine Bewertung: nicht empfehlenswert.

Ich weiß nicht, ob irgendein Kritiker, der Lobeshymnen auf dieses Programm geschrieben hat auch tatsächlich da war, oder ob die nur den Text gelesen haben. Von keine Minute fad kann ich nur bestätigen, dass es wirklich keine Minute war. Eher zwei Stunden fad. Absolut kein mitreißender Inhalt, Dialekt, den einige rund um mich herum nicht verstanden haben. Witze, die so platt waren, wie eine Münze auf den Gleisen. Ein oder zwei gesellschaftskritische Phrasen.

Ich bin nur froh, dass neben dem Kabarett ein sehr gute Bar/Restaurant ist. Die meisten von unserem Tisch sind schon in der Pause dorthin geflüchtet — wie übrigens auch im restlichen Saal ein paar Tische nach der Pause etwas dünner besiedelt waren.

Ein Abend mit Lucy McEvil — 3raum Anatomietheater, 2009-11-20

Ein Jazz-Blues-Wienerlied-Mischungsabend mit Lucy McEvil. Etwas seltsam, abe nicht schlecht. Manche Lieder können wirklich was. Werde allerdings wohl kein Lucy-Fan werden.

Wir sind viele — Kabarett Simpl, 2009-11-19

Eine Revue im Simpl. Manche sehr gute Schmähs, manches doch recht platt. Netter Abend in nettem Kreis. Und ich meine meine Begleitung.

Fifi Pisseker: Ich kenn' Sie, wer sind Sie? — Metropol, 2009-10-?

Ein Teil der Hektiker im Solopprogramm über den Jakobsweg. Ein recht beschwingter Abend mit Diashow nebenbei über seine Reise nach Santiago de Compostella. Hat mir gut gefallen.

Hubsi Kramer: Schreber — 3raum Anatomietheater, 2009-04-30

Das war nett. Ich hab zwar nicht immer alles verstanden — inhaltlich — aber es gab sehr gute Wortspiele drin. Es geht wohl um das Finden seiner eigenen Identität. Wenn ich es verstanden hab :)

Hubsi Kramer: Pension F.— 3raum Anatomietheater, 2009-04-15

Die Mediensatire, die nach dem Fall Josef F. inszeniert wurde. Von vorneherein verrissen. Wir waren die Zweitauflage. Wenn die Erstauflage ebenso aufbereitet war, dann gibt es, finde ich, wenig auszusetzen. Es war eine Medienkritik. Nur am Schluss wurde mit verteilten Rolle ein Text einer Autorin vorgelesen, in dem es eindeutig um die Geschichte Josef F. ging. Das fand ich unpassend.

Insgesamt: Naja.

Gunkl: Verluste — eine Geschichte — Kulisse Wien, 2009-03-30

Wie immer ein sehr intellektueller Gunkl mit einigen schwierigen Ansätzen. Dennoch immer wieder zu empfehlen. Er erweist sich immer wieder auch als guter Improvisateur. Mikro ist ausgefallen und dann macht er halt 10 Minuten so irgendwas. Wunderbar!

Samuel Beckett: Waiting for Godot — Milton Keynes Theatre, U.K, 2009-03-21

Mit meiner Freundin nach England geflogen, um uns Patrick Stewart und Ian McKellen als Wladimir und Estragon zu geben. Leider recht weit hinten gesessen, daher viel Mimik verpasst. Aber der Ausflug war sehr schön, find ich.

Oscar Wilde: Lady Wintermeres Fächer — 3raum Anatomietheater, 2009-03-05

Regie: Hubsi Kramer.

Das 3raum Anatomietheater ist eine nette, wenn auch eigenartige Kulisse für Theater. Mir hat die Aufteilung der 4 Akte auf zwei Räume ganz gut gefallen. Und die spartanische Bühnenausstattung.

Lord Wintermere kennt eine Dame, die der Gesellschaft nicht gut genug ist. Anscheinend kennt nicht nur er sie. Und das gefällt seiner Frau ganz und garnicht. Es kommt, wie es kommen muss, dass die Dame ein Geheimnis hat, dass Lord Wintermere Lady Wintermere nicht sagen darf, weil sie sonst ihre Reputation verlieren würde. Offenes Ende.

Peter Handke: Die Spuren der Verirrten — Akademietheater

Nachtrag: Ich kann mich nicht mehr wirklich an die Handlung erinnern, nur, dass es recht…experimentell für meinen Geschmack war.

André Heller: Afrika! Afrika!, 2006-12-09

Nachtrag: André Heller bringt wieder einmal Menschen ins Zirkuszelt. Die Künstler sind so dermaßen beweglich und akrobatisch unterwegs, dass man das eigentlich garnicht glauben kann. Zusammen mit Hellers künstlerischem Verständnis ist sogar das Zelt an sich ein Kunstwerk. Mir sind da zB noch die Kronleuchter aus Abfall im Gedächtnis.

Gunkl: Wir schwierig — Orpheum, 2006-10-27

Nachtrag: Wie der Name schon sagt: schwierig. Gunkls Wortakrobatik ist oft nicht einfach zu verfolgen und verlangt hohe Konzentration. AUch schon alleine deshalb, weil er kurz aufs Klo verschwindende Zuschauer manchmal fragt, wo er gerade stehengeblieben war :).

Schöne neue Welt — SpielRaum Theater, 2005-02-25

Nachtrag: Ich weiß nicht mehr, wer die Inszenierung gemacht hat, aber es war eine spartanisch-gute.

Gunkl: Vom Leben — ?, 2004-10-02

War damals recht beeindruckt.

Liebe auf Spanisch — Schloss Porcia, 2004-17-16

Nachtrag: Absolut keine Erinnerung mehr.

Alfred Dorfer: Heim.at — Kulisse, 2004-06-02

Nachtrag: Ich kann mich ehrlich nicht mer wirklich daran erinnern. Allerdings kann ich mich erinnern, dass Gunkl auch dabei war…

Jekyll & Hyde — Theater an der Wien, 2001-11-03

Nachtrag: Mir hat die Aufführung sehr gut gefallen. Mehr weiß ich nicht mehr.

The Rocky Horror Show — Seebühne Wörthersee, 2000-08-14

Nachtrag: Amerikanischer Schauspieler, der deutsch gesprochen hat. Und manchmal nicht textsicher war. Aber mir hat's gefallen.

Riverdance — Stadthalle, 1999-11-16

Nachtrag: Schlechter Sitzplatz; mehr weiß ich nicht mehr.

Starlight Express — Irgendwo in London, Irgendwann 1995

Nachtrag: Komisch. Sonst keine Erinnerung mehr.

Blood Brothers — Irgendwo in England, Irgendwann 1995

Nachtrag: Ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal mehr, dass ich das gesehen habe. Aber einer der Lehrer aus Nanhurst hat dort mitgespielt.

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Created: 2008-02-28 — last modified: 2011-09-23 — last update of web site: 2012-01-25
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