Erfahrungsbericht: Elektroroller E-Max 110S (Elektromoped)

Dieser Bericht dreht sich um meine Erfahrungen mit dem E-Max 110S mit Si-Batterien.

Wer den Bericht zum alten Modell E-Max Sport 2000 lesen will, findet den auch noch.

Technische Daten
Alle technischen Daten sind auf der Homepage des Herstellers zu finden.
Leistung 2,75kW (kurzfristig auch 3,85kW abrufbar)
Gewicht (leer/max) 181/331kg
Batterien 4 Stück 12V/60A Siliconbatterien
Reichweite 70–90km bei sparsamer Fahrweise und guten Bedingungen (Firmenangabe).
L/B/H 187,5/72/114 cm

Kilometerstand: 8100 km (2016-03-29)

Ein Journal aller Einträge findet sich auf der Übersichtsseite zum Erfahrungsbericht

Dienstag, 2016-03-01

Da über den Winter beim Umzug mein originales 48V-Ladegerät eingegangen ist und jenseits aller Reparaturmöglichkeiten war, habe ich mir bei Hr.Nejedly ein Ladegerät mit 8A bei 48V zugelegt.

Das echte Ersatzteil wäre mit mehr als 600 Euro so teuer gewesen, dass ich das Moped als Totalschaden abgeschrieben hätte.

Jetzt lädt mein Moped in der Garage halt nicht mehr ganz so schnell, aber tut noch.

2013-07-11

Kilometerstand: 7300 km

Nicht viel neues zu berichten. Ich hatte lange keine geeignete Steckdose oder Stellplatz bei meiner neuen Bleibe. Seit ich dann doch mit tatkräfiger Hilfe eine Steckdose rausgelegt habe, fahre ich wieder jeden möglichen Tag mit dem Moped in die Arbeit.

E-Max hat seine Präsenz in Österreich offenbar eingestellt. Die Firma wurde verkauft, der neue Eigentümer hat angeblich zu hohe Forderungen an die Importeure gestellt, sodass es momentan keinen Generalvertrbieb mehr für Österreich gibt.

Mittwoch, 2011-07-13

Kilometerstand: 5940 km

Wollt nur mal vermerken, was die neuen Batterien locker leisten: 12km von der Arbeit heim, dann ca. 30 Minuten getankt. Danach noch 5km zu meiner Freundin und mit ihr dann 27km quer durch die Stadt mit einigen Boosts, weil es zu zweit von der Kreuzung doch nur sehr lahm weitergeht. Und Hügel gibt es auch genug von Langenzersdorf nach Wien in den 18.Bezirk. Und am Ende zu Hause unter Volllast immer noch 3 von 6 Energiebalken da. Ich schätze, wir wären zu zweit bei ähnlichen Verhältnissen noch 10-15km weit gekommen.

Mittwoch, 2011-07-06

Kilometerstand: 5800 km

Inzwischen ist beim Hersteller des E-One California auf der Website vermerkt, dass der California ausverkauft sei. Beim Händler wird auf absehbare Zeit auch keiner mehr einlangen. Ich werd mir den Imola anschauen, vielleicht eignet er sich ja für 2 Leute mit Rucksack. Topcase ist aber nicht werksmäßig dabei und nicht einmal vorgesehen und vorne gibt es auch keine Durchsteige, ja nicht einmal den Platz, den der California bietet. Langsam bin ich etwas angezwiedert.

Donnerstag, 2011-06-16

Kilometerstand: 5600 km

Ich hab mir den E-Max am Dienstag mit frischen Batterien abgeholt. Ach, es ist schon fein, wenn das Teil wieder beruhigende Kilometer macht.

Dienstag, 2011-06-07

Kilometerstand: 5556 km

Die Batterien haben nach 5555 und einem Kilometer den Geist aufgegeben. Nach 20 km war noch 5/6 der Spannung angezeigt, dann ging es plötzlich rapide bergab. Mit Mühe hab ich noch den Weg nach Baden geschafft, wo er gerade neue Batterien verpasst bekommt. Angegeben war eine Reichweite von 5000-6000 Kilometer. Da bin ich ja gerade drinnen — wenn ich aber annehme, dass ich bestenfalls 50 Kilometer pro Ladungszyklus komme, dann müsste ich eigentlich 3 Mal so weit kommen, wenn man den Angaben der Batteriehersteller (quer durch die Bank, ist nicht speziell auf E-Max bezogen) glauben schenkt, die 300 bis 400 Zyklen versprechen.

Montag, 2011-05-23

Kilometerstand: 5500 km

Leider hat sich die Lieferung, die für Ende April angekündigt war auch verzögert. Und da sind keine silbernen mehr frei gewesen. Ich werde jetzt bei Gelegenheit einen weißen anschauen und sollte der zusagen, nehm ich halt den.

Donnerstag, 2011-03-31 – Es geht zu Ende

Kilometerstand: 4900 km

Da sich E-Max leider sehr viel Zeit mit der Einführung eines Motorrades lässt, möchte ich auf eine andere Marke umsteigen. Ich habe mich den California von e-one.co.at entschieden, den ich bei Herrn Nejedly alias Scooterman ordere. Es gibt ihn bereits in der 60Ah/60V Variante, die auch ein bissl teurer ist.

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal anmerken, dass ich mit den Leistungen und dem Gebahren von E-Max immer sehr zufrieden war und ihn auch jederzeit für Rollerfahrer empfehle. Aber ich will halt ein Motorrad haben, weil es mir immer öfter unangenehm wird, in der Stadt mit meinen 45km/h gurken zu müssen und knapp überholt zu werden. Ich werde halt auch nicht jünger.

Der neue ist schon im Container auf dem Weg nach Österreich und sollte Ende April ankommen.

Freitag, 2010-10-15 – Alternativen?

Kilometerstand: 4480 km

Alles klar soweit. Auf der Intermot vorige Woche wurde offenbar nichts neues von E-Max vorgestellt. Ich find das nicht so gut.

Dafür war ich vorigen Freitag bei den Lössls (www.ekomobil.at) und hab mir einmal einen EMX-50 und einen EMT-30 zum Probefahren ausgebort. Ich bin gespalten. Herr Lössl besticht durch seine Kompetenz und durch seinen Mut zum unternehmerischen Risiko (mit 2 Jahren Gewährleistung auf alle Teile inkl. Batterien). Er baut seine Roller/Motorräder mehr oder minder selber zusammen. Also zumindest was Steuerung und Batterien angeht. Insofern ist es also kein Problem, andere Konfigurationen in bestimmte Chassis einzubauen — begrenzt allein durch den verfügbaren Platz. Eine Rekuperationsschaltung (Energierückgewinnung) lässt sich auch bei allen Modellen einbauen.

Der EMX-50 ist wirklich als Motorrad konzipiert: Keine Durchsteige, kein Gepäcksträger. Mir ist er auch zu träge in den Kurven vorgekommen, ich hatte enorme Probleme damit. Aber das ist wohl Gewöhnungssache bzw. Einstellungssache der Lenkung. Anziehen tut das Teil kräftig. 130km nominelle Reichweite sind allerdings schon was.

Die Armaturen sind allesamt analog ausgeführt, was mich nicht stört. Ein Tageskilometerzähler fehlt.

Der EMT-30 ist in einem klassischen Chassis untergebracht und rollerähnlicher: Also mit Durchsteige und Gepäksträger. Er ist auch etwas kleiner und wendiger, daher für den Stadtverkehr sicher besser zum Durchschlängeln. Der Nachteil ist allerdings, dass der Motor „nur“ für 70km/h ausgelegt ist und schon das Maximum an Batterien verbaut ist. Mit 80km nomineller Reichweite also ungefähr da, wo mein E-Max Roller auch ist.

Die Armaturen sind teilweise analog ausgeführt. Nur die Ladestandsanzeige wird mit 6 LEDs umgesetzt. Am Freitag war es sehr sonnig, ich konnte nicht erkennen, welche LEDs geleuchtet haben und welche nicht.

Windabweiser sind für all diese Modelle leider nicht zu bekommen. Eventuell kann man sich aber welche selber wo besorgen.

Fazit: Ich bin unschlüssig. Die technischen Werte des EMX-50 sehr überzeugend, doch das Fehlen einer Durchsteige und eines Gepäcksträgers ist für mich ein Schwachpunkt. Die optischen und praktischen Elemente des EMT-30 sind gut, aber leider kein Platz, um mehr Batterien reinzustecken. Herr Lössl hat mich von sich und seiner Arbeit überzeugt.
E-Max lässt sich mit dem Motorrad Zeit.
Es scheint, als müsste ich noch zumindest eine halbe Saison zuwarten.

Mittwoch, 2010-09-29 – Ladegerät defekt

Kilometerstand: 4180km

Wieder 1000 Kilometer ohne Probleme. Doch dann am Montag: bssst, ein Kurzer in der Garage und das Ladegerät ist defekt. Ich nehm es zwar an, kann’s aber nicht beweisen, dass das Ladegerät durchgeschmort ist und den Kurzschluss verursacht hat. Könnte aber irgendwie anders auch passiert sein. Jedenfalls bin ich nach Baden, um das Gerät einzutauschen. Herr Nejedly hat mir einstweilen ein Ersatzgerät gegeben. Am Donnerstag krieg ich ein neues.

Ich bin schon gespannt, wie es mit dem Release des neuen E-Max weitergeht. Angeblich haben sich zwei Geldgeber bei E-Max eingekauft und bereits ein Werk in Spanien gebaut. Aus Deutschland wird angeblich abgewandert. Wie dem auch sei, auf der Intermot im Oktober wird sich weisen, ob E-Max bereits Li-Akkus einbauen kann und Motorräder produziert, oder ob ich mich vielleicht doch um eine Alternative umsehe. Momentan gibt es da einen Kandidaten: dem EMX 50 (hat mit E-Max nichts zu tun), den Herr Lössl von Ekomobil importiert und vertreibt. Ich war allerdings noch nicht dort um einmal probezufahren.

Sonntag, 2010-06-27 – Rahmenbruch

Rahmenbruch

Kilometerstand: 3100km

Diesmal ist es arg: Mir ist am 14.Juni ein Rahmenbruch widerfahren.

Gott sei Dank ist das gleich beim Wegfahren passiert, dass es einen ordentlichen Kracher gemacht hat und ich ein paar Zentimeter weiter unten gesessen bin. Zerfallen ist er nicht, aber doch ordentlich am Rahmen gebrochen. Vorbildlich allerdings die Reaktion von E-Max: Rahmentausch binnen einer Woche auf Gewährleistung.

Ich muss zwar sagen, dass ich einen ordentlichen Schreck gekriegt hab, aber dennoch davon überzeugt bin, dass es sich um keinen Konstruktionsfehler handelt, sondern einfach einen Verarbeitungsfehler. Darauf deutet auch der Rost hin, der im rahmen zu finden ist und der unmittelbar an der Schweißnaht begonnen zu haben scheint. Zwar dürfen solche Fehler nicht passieren, leider tun sie das aber dennoch. Ich bin sehr dankbar, dass nicht mehr passiert ist.

Freitag, 2010-06-11

Kilometerstand: 3050km

Nachtrag: E-Max hat den Gepäckträger auf Garantie getauscht. Ich war heute schon beim Händler und hab einen neuen abgeholt. Der ist etwas anders geformt und scheint auch aus Alu gefertigt zu sein.

Außerdem war ich — nachdem ich vorige Woche meinen Al-Führerschein auf Klasse A umschreiben hab lassen — mit einem Elektromotorrad (dem Modell California) eine Runde drehen, das bei Herrn Nejedly herumsteht. Das geht ganz schön ab. Ich habs fast nicht geschafft, eine langsame Kurve zu fahren 🙂. Ich werd dennoch auf den E-Max warten, der sicherlich teurer als 5000€ sein wird. Aber ich hab dann schon lieber eine Firma dahinter stehen, die sich bereits durch immer verbesserte Arbeit und gutes Qualitätsmanagement ausgezeichnet hat. Was nicht heißt, dass der Hersteller des California schlecht ist. Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass die Batterien qualitativ hochwertig sind, dafür ist das Motorrad zu günstig.

Donnerstag, 2010-06-10 – Gepäcksträger gebrochen

Kilometerstand: 2990km

Heute ist mir der Gepäcksträger gebrochen. Aber nicht an den Schrauben, oder am Topcase, nein wirklich die Strebe, die nach hinten geht. Hier ein paar Fotos dazu:

Während der Fahrt hat es plötzlich einen Kracher gemacht, und die Strebe war ab. Ich hab beim Abschrauben des Trägers dann festgestellt, dass die 4 Schrauben selbst immer noch sehr fest waren. Also kann da auch nichts arg geschwungen ahaben. Auch auf der anderen Seite ist bereits ein kleiner Haarriss festzustellen.

Es ist allerdings nicht so, dass ich das Teil besonders belasten würde. Am letzten Foto der Fotostrecke sieht man den Inhalt meines Topcase: Den Helm meiner Freundin, eine Regenjacke und eine Regenschürze. Mitsamt Warnweste. Keine 5 Kilogramm.

Ansonsten alles in Ordnung, Batterien arbeiten nach wie vor wie am Anfang.

Donnerstag, 2010-05-13 – Controller erneut defekt

Kilometerstand: 2600km

Ich hatte vor einigen Wochen nach einer Notbremsung wieder einen Controllerdefekt. Mir scheint, dass der Controller nicht sonderlich tolerant ist, wenn man am Gasgriff noch dreht, während man panisch in die Bremse greift. Jedenfalls hat es einen Schnalzer gemacht und der Controller war wieder hinüber. Ich hab allerdings erneut ohne Murren einen neuen eingebaut bekommen. Seither geht alles, wie es soll.

Dienstag, 2009-09-29

Kilometerstand: 1950km

Hab — eh schon vor 2 Wochen — meinen E-Max zurückbekommen. Controller getauscht; allerdings schienen der Controller und der DC-Wandler sich gegenseitig in den Abgrund gerissen zu haben. Denn als ich aus der Werkstatt wegfahren wollte, ging der DC-Wandler wieder über den Jordan. Herr Nejedly hat ihn gleich getauscht. Selbstverständlich auf Garantie. Seither funktioniert wieder alles, wie es funktionieren soll.

Montag, 2009-09-07 – Controller defekt

Kilometerstand: 1800km

Als wahrscheinlicher Folgefehler des Kabelbrandes zeigt mein Controller permanent Fehlerströme an: ERROR FAULT OVERCURRENT. Und das immer dann, wenn er warm wird. 10km gehen, dann streikt er. Abkühlen lassen und geht wieder. Keinerlei Kabellecks oder durchgebrannte Sicherungen zu sehen. Ein neuer Controller ist unbürokratisch bereits auf dem Weg. Ich bin auch gespannt, ob es eine brauchbare Aussage zur Fehlerquelle geben wird.

Sonntag, 2009-06-07 – Kabel verschmort

Kilometerstand: 1200km

EMax verschmortes Kabel 2009Ich hatte letztens meinen ersten Defekt. Es handelt sich dabei um ein Kabel zwischen Ladeelektronik und Ladegerät. Das wurde zwar mit einer 25A Sicherung versehen, allerdings hält das Kabel nur 20A aus. Steht sogar drauf. Dieses Kabel ist durchgeschmort.

Ich bin sofort zu Herrn Nejedly gefahren, der mir sofort ein neues Kabel verbaut hat. Und siehe da: In der neuen Serie ist der gesamte Bereich unter dem Sitz anders verbaut: Sicherung nicht mehr am Kabel, sondern bei der Elektronik. Dickere Kabel. Zusätzlicher Deckel. Also wieder einmal eine Verbesserung, die eingebaut wurde. Das einzige, was ich schade finde ist, dass die Händler auch nicht davon unterrichtet wurden. Aber wahrscheinlich ist so ein Defekt einfach noch nicht aufgetreten. Inzwischen ist das Problem gemeldet.

Qualitätsverbesserungen und -kontrolle: Ich habe den Eindruck, dass E-Max redlich bemüht ist, ein Qualitätsprodukt auf dem Markt zu positionieren. Sämtliche Kinderkrankheiten werden weltweit gesammelt, kontrolliert und in geeigneter Weise behoben. Bei jedem Besuch beim Händler gibt es Neuigkeiten zu kleinen Details, die verbessert worden sind. Begonnen bei einem kleinen Plasitkteil unterm Scheinwerfer, der ansengen kann: Der wurde gegen ein Metallteil ersetzt. Weiter zum linken Speiegel, dessen Halterung in der ersten Serie leider etwas locker war und inzwischen bombenfest steht. Weiter zum Innenleben des Controllers mitsamt dessen Einhausung, die überarbeitet wurden. bis hin zum erwähnten Kabel, das inzwischen auch komplett anders verbaut ist.

Nachtrag, 2009-09-07: Die durchgebrannte Sicherung ist bei 110ern überhaupt nicht notwendig. Die sollte bei jedem Service eines 110ers ausgetauscht werden, da die Batterien die Ladeströme ohnehin aushalten. Zur Not den Händler darauf ansprechen.

Montag, 2009-06-01

Kommentar zum ÖAMTC/Autotouring-Mopedvergleich in Heft 4/2009: unfairer Vergleich? Ich habe eine Anfrage an Autotouring geschickt, um ein mögliches Missverständnis aufzuklären. Nachdem ich bis heute keine Antwort erhalten habe, möchte ich den Kommentar hier veröffentlichen.

In der Ausgabe 4/2009 des Autotouring-Magazins ist ein Test der Roller e-Racer, E-Max und IO Florenz zu lesen. Allerdings werden hier entweder unzulässige Vergleiche gemacht oder falsche Bilder.

Auf dem Bild, das den Stecker zeigt (Seite 20, unten Mitte bzw: http://www.autotouring.at/na_pro/wrapper/jpegs.php3?filename=magazin=/0904_eroller_b_2.jpg) ist doch glatt ein Stecker zu sehen, der meines Wissens nach bei Lithium-Ionen-Akkus verwendet wird. Für Silizium-Gel-Akkus wird ein 3poliger XLR Stecker verwendet.

Wurde hier ein IO mit Lithium-Akkus gegen zwei andere Roller mit Silizium-Akkus getestet? Und das nicht einmal erwähnt?

Und wenn dem so ist: Dann stimmt der abgedruckte Preis von 2450€ für den getesteten Florenz garantiert nicht mehr. Lt.Angaben eines IO Händlers muss man da ca. 1500€ Aufpreis dazurechnen, um die LiIon-Variante (50Ah LiFePo4) zu erhalten.

Ich habe auch bei IO nachgefragt, ob dem ÖAMTC ein Lithium-Gefährt gegeben wurde und folgende Antwort erhalten: Der ÖAMTC hatte mehrere Fahrzeuge zum Test, unter anderem auch ein Li Fahrzeug.

Nachdem der Bericht von den ordentlichen Fahrleistungen und dem flotten Anfahren spricht, möchte ich explizit darauf hinweisen, dass die wohl hauptsächlich dadurch zustandekommen können, dass die Lithium-Akkus wesentlich leichter sind.

Wenn mich jemand beruhigen kann, dass das kein Lithium-Roller war, dann bitte her damit.

Als weiteres kleines Detail am Rande: Ich habe erfahren, dass der E-Max, der beim Test verwendet wurde, softwaretechnisch nicht korrekt konfiguriert war. Nach einer Justierung durch den Händler war die Beschleunigung im unteren Bereich wieder hergestellt. Diese Umstellung wurde leider erst nach dem Test gemacht, allerdings deshalb durchgeführt, weil der Testfahrer gemeint habe, dass die Performance nicht sonderlich gut war. Das ist blöd gelaufen, ich möchte es einfach nur erwähnt haben.

Montag, 2009-04-20

Kilometerstand: 490km

Gestern und heute zusammen erstmals etwas weiter mit einer Ladung gefahren: 40km. Zu Hause angekommen, war die Anzeige immer noch bei etwa der Hälfte. Ich schätze, dass ich in der Ebene wohl noch 20km weit gekommen wäre.

Montag, 2009-04-13

Im Winter bin ich kaum bis garnicht gefahren. Seit es warm wurde dann wieder. Allerdings hauptsächlich den Arbeitsweg. Noch keine Experimente. Die längste Strecke ohne Aufladen waren 43km. Da ging bei der Heimfahrt noch der Booster am Hügel zu mir rauf.

Angenehm ist, dass ich ohne Nachtanken im Büro locker wieder heimkomme und problemlos auch einen Abstecher in die Stadt machen kann.

Das erste Service wird bald fällig (500km). Bisher noch alles tip-top.

Dienstag, 2008-11-11

Kilometerstand: 60 km.

Nachdem die Typisierung in Österreich ewig gedauert hat, weil die Bürokratie hier Dinge beanstandet hat, die in Deutschland und der Schweiz anscheinend wurscht sind, habe ich nach langer Wartezeit am letzten Mittwoch meinen E-Max 110S gekauft. Am Donnerstag war ich dann schnell bei der Versicherung und bin gleich wieder nach Baden zum Scooterman um das Elektromoped abzuholen.

Die Fahrt war ungewohnt, aber sehr angenehm. Das Gewicht merkt man nicht wirklich beim Fahren. Klarerweise ist das Kurvenverhalten mit den 60kg mehr etwas anders; etwas träger. Dafür sehr gute Spurhaltung. Und auch das Retourschieben ist etwas mühsamer. Ich bin ja nicht der größte, daher tu ich mir damit etwas schwer. Es geht aber problemlos, wenn ich absteige. Sehr angenehm ist die Laufruhe mit den 13-Zoll-Reifen.

Der Durchzug aus dem Stand ist beeindruckend. Die Motorsteuerung ist so ausgelegt, dass anfangs nur leicht beschleunigt wird und erst ab ca. 5km/h mehr Saft gezogen wird. Das Wegfahren ist damit sehr sanft und doch sobald nötig zügig genug, um kein Hindernis beim Anfahren zu sein. Verglichen mit dem S2000 eine Rakete. Und das ohne Booster.

Ich bin die gesamte Strecke von Baden nach Hause ohne Booster gefahren. Er war eigentlich nicht notwendig. Nach 30km zeigte die elektronische Ladeanzeige immer noch mehr als die Hälfte an. Wie weit man dieser Anzeige trauen darf, weiß ich noch nicht.

Das erste Mal, als ich den Booster verwendet habe, war eine Steigung, an der ich angefahren bin. Da zahlt sich der Booster immer noch aus. Aber sonst ist das Gefährt stark genug, um darauf verzichten zu können.

Die Spiegel sind etwas gewöhnungsbedürftig, aber auch verbessert: Leicht gewölbt und innenverstellbar. Dafür kommt man an die Schrauben zum groben Verstellen nur sehr schwer ran.

Blinkeranzeige bei Tageslicht etwas schwer zu sehen. Dafür gibt er einen leisen, hohen Ton von sich, der recht gut zu hören ist. Reichweitentests folgen, wenn es warm ist und ich jemanden habe, der mich notfalls abholen kann 🙂